Ihr seid hier: 
 
Home»Weihnachtsauswahl»  Ethikauswahl»
 Weihnachtsgedichte 

 Weitere Funktionen:
  Hilfe eMail
 
Störung melden

 © 2003-2011 - hast-du-ahnung.de

 
 Rubriken

 Görlitz
 
Unsere Schule
 
Persönlichkeiten
 
Knigge - gutes Benehmen
 
Bewerbungen
 
Ziele für Klassenfahrten
 
Erde und ihre Länder
 
Deutschland
 
BRD - Landeshauptstädte
 
Freizeitanregungen
 
Spaßiges
 
Spiele für Kleine u.Große
 
Wissenswertes-Links
 
Prüfungsfragen
 Astronomie
 
Biologie
 
Chemie
 
Deutsch
 
Englisch
 
Ethik
 Gemeinschaftskunde
 
Geographie
 
Geschichte
 
Kunsterziehung
 
Mathe
 
Musik
 
Physik I Physik v. W. Prinz
 
Religion
 Landwirtschaft u.ä.
 
Bücher - Görlitz
 
Unsere Schule
 
Persönlichkeiten
 
Knigge - gutes Benehmen
 
Bewerbungen
 
Ziele für Klassenfahrten
 
Erde und ihre Länder
 
Deutschland
 
BRD - Landeshauptstädte
 
Freizeitanregungen
 
Spaßiges
 
Spiele für Kleine u.Große
 
Wissenswertes-Links
 
Prüfungsfragen
 Astronomie
 
Biologie
 
Chemie
 
Deutsch
 
Englisch
 
Ethik
 Gemeinschaftskunde
 
Geographie
 
Geschichte
 
Kunsterziehung
 
Mathe
 
Mineralogie
 
Musik
 
Physik I Physik v. W. Prinz
 
Religion
 Wirtschaft  
 
Landwirtschaft u.ä.
 
Bücher - Empfehlungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 img5.png

                  

Weihnachten
Weihnachtsgedichte und Lieder


                                                                                     


                                                             

          Weihnachtsgedichte und Lieder

 


Weihnachtslied                            

 "Knecht Ruprecht"

Von drauss' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit grossen Augen das Christkind hervor;
Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!"
Ich sprach: "O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat."
- "Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Fressen fromme Kinder gern."
- "Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten."
Christkindlein sprach:" So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von drauss' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find!
Sind's gute Kind, sind's böse Kind?
                                       Theodor Storm

"Vom Christkind"
                         

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise,ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Ãpfeln und Nüssen!
                                            Anna Ritter

 

"Die heil'gen Drei Könige"
                           
Heinrich Heine

Die heil'gen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
"Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?"

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
die heil'gen Drei Könige sangen.

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vorm Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl's: ein Wunder ist gescheh'n.

 

Der Christbaum

Der Christbaum ist der schönste Baum,
den wir auf Erden kennen,
ein Garten klein im engsten Raum,
wie lieblich blüht der Wunderbaum,
wenn seine Blümchen brennen.

Denn sieh', in dieser Wundernacht
ist einst der Herr geboren,
der Heiland, der uns selig macht;
hätt' er den Himmel nicht gebracht,
war' alle Welt verloren.

Doch nun ist Freud und Seligkeit,
ist jede Nacht voll Kerzen,
auch dir, mein Kind, ist das bereit't,
dein Jesus schenkt dir alles heut',
gern wohnt er dir im Herzen.

0 laß ihn ein, es ist kein Traum!
Er wählt dein Herz zum Garten,
will pflanzen in den engen Raum
den allerschönsten Wunderbaum,
und seiner treulich warten.

 

WEIHNACHTEN
                     J.v.Eichendorff

Markt und Straßen steh'n verlassen,
still erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh' ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt;
tausend Kindlein steh'n und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wand're aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen;
aus des Schnees Einsamkeit
steigt's wie wunderbares Singen-:
0 du gnadenreiche Zeit!

                                                                                                                                                                                 

 

 

 

hdanavneu.gif