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DeutschlandSchwarzenberg - Perle des Erzgebirges
Schwarzenberg und das Erzgebirge sind eine Reise wert -
Unser erster Besuch in Schwarzenberg im April 2003
Wie ihr ja sicher schon lange gelesen habt, hatte der Verfasser unserer Schwarzenberg-Seite, Herr Dieter Winkler, drei aktive Mitgestalter unseres Projekts und einen Lehrer zu einem Aufenthalt in seiner Heimatstadt eingeladen. Die Schüler sollten Gelegenheit haben, all das, wovon er schreibt, und die wunderschöne Umgebung der Stadt kennen zu lernen. Seine Einladung nahmen wir gern wahr. Dank Petrus waren das dann sogar wettermäßig zwei wunderschöne Tage.Ich holte also am Dienstag Peggy Neumann, Sarah Maiwald und Jörg Mauke mit dem Auto von zu Hause ab und um 8.00 Uhr ließen wir Görlitz hinter uns. Etwa gegen 10.30 Uhr standen wir vor Dieters Tür, und mit dem ersten Handschlag glaubten auch die drei, dass sie und Dieter sich schon ewig kennen. - und damit begannen viele schöne Stunden und die Erkundung des Ortes. Als erstes jedoch fuhren wir - ein Stück sogar quer durch Straßen-Baustellen – zum „Haus Fürstenberg“ in Waschleithe, wo wir übernachten wollten. An dieser Stelle sei auch den Besitzern dieser Pension ein „Danke“ für die sehr gute Unterbringung und das vorzügliche Frühstück gesagt. Nachdem wir unser Gepäck los waren und uns erfrischt hatten, waren alle neugierig auf das, was uns an Sehenswertem erwartete. Wir fuhren also über Beierfeld, Grünhain, am "Kleinen Erzgebirge" in Waschleithe vorbei in Richtung Schwarzenberg, Aber das Frühstück war lange her, die Magen knurrten, also ging es als erstes in die „Eisenhütte“ in Erla, wo ein reservierter Tisch und ein leckeres Essen auf uns warteten. Frisch gestärkt fuhren wir nun in das Zentrum von Schwarzenberg. Hier besichtigten wir als erstes das Schloss, den Turm, besonders aber die Kirche mit ihren Besonderheiten. Dass in letzterer gerade auf der Sonnen-Orgel gespielt wurde, verschönte die schon von sich aus faszinierende Kirche nur noch mehr. mehr zur St-Georgen-Kirche hierLeider verpassten wir aber dadurch das Glockenspiel mit den echten Meißner Glocken. Das musste nun auf den nächsten Tag verschoben werden, zumal uns auch der Durst und die Aussicht auf einen leckeren Eisbecher ins Ring-Center zogen, wo man, nebenbei gesagt, auch sehr gut einkaufen kann. Und das genossen wir dann auch alles der Reihe nach, und die Männer übten sich in Geduld, bis wir Frauen das Richtige gefunden hatten. Nun zog es uns ins Auto, schließlich wollten wir ja auch noch etwas von der Schwarzenberger Umgebung, dem schönen Erzgebirge, sehen. Es ging also zuerst einmal auf den Becherberg, wo man von der Aussichtsplattform einen Rundblick genießen konnte, dann weiter in Richtung Sosa, vorbei am „Jägerhaus“ (Vorbei?? Nein, nein, erst wurde dort Abendbrot gegessen.), über Antonsthal, Erla nach Schwarzenberg. Leider konnten wir unser Ziel, auf einen Aussichtsturm zu steigen, nicht verwirklichen, da diese wohl alle nur bis 18.00 Uhr geöffnet hatten, obwohl es noch taghell war.Gern nahmen wir nun Dieters Einladung an, und zu Hause zeigte er uns dann einige Raritäten, Zeugen vergangener Zeiten. Viel zu schnell verging bei ihm die Zeit, wir mussten uns von ihm für diesen Tag verabschieden und fuhren über Beierfeld nach Waschleithe.Hier verzogen wir uns in unsere Zimmer, Peggy und ich waren müde und wir brauchten wohl nicht allzu lange, und schon waren wir beide fest eingeschlafen. Anders Sarah und Jörg, die beiden waren richtig munter und plauderten die halbe Nacht hindurch. Dafür verschliefen sie am Mittwoch im Auto viele ansehenswerte Dinge.Nach einem leckeren Frühstück, ausgeruht und gestärkt, holten wir gegen 10.00 Uhr Dieter zu Hause ab und wir fuhren als erstes zum Markt in Schwarzenberg, sahen uns noch einiges an und konnten nun das Meißner Glockenspiel in Aktion erleben, dann ging es weiter in Richtung Johanngeorgenstadt.. Während des Mittagessens in Erlabrunn beschlossen wir, unser Fahrtziel zu ändern – uns zog es nach Markersbach zum oberen Staubecken des Pumpspeicherwerkes, dessen gewaltige Turbinen sich im Inneren des Berges in einer Kaverne befinden. Hier wie überall, wo wir waren, war uns Dieter ein äußerst sachkundiger, netter, unterhaltsamer und lustiger Weggefährte. Wir marschierten also das letzte Stück zum oberen Staubecken – und hier genossen wir auch wieder bei guter Sicht den herrlichen Ausblick über Täler und Ortschaften auf die umliegenden Berge. Und nun nahmen wir das in Angriff, was wir uns lange als Ziel gesetzt – den Fichtelberg. Mit der Schwebebahn hinauf – und uns erwarteten eine verhältnismäßig gute Sicht und ein stürmischer Wind, sodass wir bald wieder ins Tal und lieber in die Gaststätte von Jens Weißflog´s Hotel fuhren. Dieter versuchte, Jens für uns aufzutreiben, leider erfolglos, denn er war an diesem Tag nicht anwesend. Da wir noch in der gemütlichen Gaststätte „Hirtbrück“ Raschau ein schnuckeliges Abendbrot essen wollten, verweilten wir nicht lange – und es ging wieder los. Und das Abendbrot schmeckte wirklich super! Und wir erzählten und plauderten und erzählten ... bis mich Dieter daran erinnerte, dass ich gegen 22 Uhr doch bereits in Görlitz sein wollte. Oje, das war beim besten Willen nicht mehr zu schaffen! Schweren Herzens ging es nun nach Schwarzenberg, wir schafften Dieter heim und ich denke – j e d e r von uns Fünfen bedauerte, dass die 2 Tage unseres Erzgebirgsbesuches schon vorbei waren, dass wir uns von Schwarzenberg und Dieter verabschieden mussten. Er kann sich sicher sein: Er hat uns zu zwei so schönen, angenehmen und erlebnisreichen Tagen „verholfen“, dass wir diese nicht so schnell vergessen werden.
Busbahnhof in Schwarzenberg Bild: © Monika Frunzke