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Deutschland
Schwarzenberg - Perle des Erzgebirges

 

Unsere Fahrt nach Chemnitz und ins schöne Erzgebirge




21./22. November 2003



Wie sagten wir schon im August? Wer einmal im Erzgebirge, auf seinen Bergen und in seinem Schwarzenberg war - den lässt es wohl nicht mehr los.
Aber dieses Mal zog es "unser HDA -Trio" nicht nur ins Gebirge. Anlass für diese Fahrt war ein Geburtstagsgeschenk: ein Besuch der "Herkuleskeule", die in der Stadthalle in Chemnitz gastierte. Also setzten wir uns, Peggy, Jörg und ich,  Freitag Nachmittag ins Auto und düsten ins Erzgebirge.
Das Wetter spielte gut mit, die Autobahn war wider Erwarten ziemlich frei und auch auf der Straße nach Schwarzenberg kamen wir gut vorwärts. So kamen wir bereiits nach reichlich 2 Stunden in Erlabrunn, unserem Übernachtungsort an diesem Tag, an. Dieser Ort ist verkehrsseitig gut erschlossen und über eine ausgebaute Talstraße in ca. 15 Minuten von der Stadt Schwarzenberg in Richtung Johanngeorgenstadt mit dem Pkw erreichbar.
Der Ort liegt 610 - 720 m über NN, er ist von großen gesunden Fichten- und Buchenwäldern umgeben und Ausgangspunkt für schöne Wanderungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, also für jedermann als Urlaubsort geeignet. Am Ort vorbei fließt das Schwarzwasser, das seine Quelle am Fichtelberg hat. Durch den Ort fließt der aus Johanngeorgenstadt kommende Steinbach, der ein reizvolles und interessantes Tal geformt hat.
Gegen 16.45 Uhr standen wir vor dem "Hotel  und Brauereigasthaus Alte Schleiferei", in dem  wir für uns drei die Zimmer gebucht hatten. Also schnell an die Rezeption, Zimmerschlüssel schnappen, Zimmer aufsuchen ... viel Zeit zum Umziehen und für die "Schönmache"  blieb uns nicht, schon ging es wieder los in Richtung Chemnitz, immer alle drei ( leider, leider vergeblich) hoffend, dass sich das Geburtstagskind seine Absage an mich noch überlegt und doch noch Gefallen an dieser Veranstaltung finden und mitkommen würde und dass wir noch vor der Veranstaltung essen gehen könnten. Schnell waren wir in Chemnitz und in der Nähe der Stadthalle - aber wo war das Parkhaus, das Jörg und ich 14 Tage zuvor ausgekundschaftet hatten? Wo, wo, wo?? Nach ein paar Runden fanden wir endlich das Hinweisschild - und so kamen wir wenigstens noch vor der Veranstaltung an einem Imibisstand in der Stadthalle zu ein paar gut schmeckenden Wienern und einer Cola.
Schon begann die Vorstellung - und "Die Keule" , ein Super-Kabarett, das in Dresden beheimatet ist, ließ uns den noch knurrenden Magen, die Hektik des Tages vergessen, nicht aber die Enttäuschung.

                      

Eintrittskarte                                                                Programm
super Plätze, garantiert gute Sicht                             ernsthaft kritisch zur Situation in unserem
                                                                                    Land - und trotzdem kann man herzhaft lachen

Nach Ende der Veranstaltung suchten wir  eine Gaststätte, wo man evtl. auch noch etwas essen konnte - die fanden wir aber erst in Aue. Hier schwätzelten wir noch über den Tag und über dies und das  und das und dies - dann ging es weiter ins Hotel nach Erlabrunn.
Übrigens - kennt ihr diesen Sportler?? Er gehört zu den ganz Großen des Skispringens:
Sven Hannawald. Er wurde am  09.11.1974 in Erlabrunn geboren, lebte dann bis zu seinem 16. Lebensjahr in Johanngeorgenstadt, erlernte den Beruf eines Kommunikations- elektronikers. Doch die meiste Zeit über war er auf Schanzen und Loipen zu finden, erst versuchte er sich als Nordisch Kombinierter, dann als Spezialspringer. Er besuchte u.a. das Sportinternat Klingenthal, das 1990 in chaotische Zustände fiel, da zog die Familie in die Nähe von Ulm..

Nach einer guten Nacht trafen wir uns dann zum Frühstück wieder und anschließend ging es durchs Erzgebirge. Zwischenstopp legten wir natürlich erst einmal in Schwarzenberg ein, wo wir unter anderem im Ring-Center nicht nur wieder von einem guten Angebot überzeugt wurden, sondern auch unsere Beutel mit allem Möglichen füllten. Als uns schließlich doch der Hunger peinigte, ging es wieder in die von uns inzwischen bevorzugte Gaststätte, die "Hirtbrück" in Raschau. Das Essen schmeckte wie immer, der Salatteller war lecker und auch dem Nachtisch, einem Eisbecher, konnten wir nicht widerstehen.
Mit vollem Magen ging es von hier aus wieder nach Schwarzenberg, und nach einem kurzen Zwischenaufenthalt fuhren wir um 14.20 Uhr nach Hause, wohl wissend, dass uns drei das Erzgebirge bald wieder zu sich rufen wird.
                                                                                                                                                                    MF
                                                        

 

 

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