Ihr seid hier: 
 Home»
Schule-Auswahl»
 Nacht der offenen Tür>
 "SZ" vom 31.01.2005

 Weitere Funktionen:
 
Hilfe eMail
 
Störung melden

 © 2005-2010 - hast-du-ahnung.de

 
 Rubriken

 Görlitz
 
Unsere Schule
 
Persönlichkeiten
 
Knigge - gutes Benehmen
 
Bewerbungen
 
Ziele für Klassenfahrten
 
Erde und ihre Länder
 
Deutschland
 
BRD - Landeshauptstädte
 
Freizeitanregungen
 
Spaßiges
 
Spiele für Kleine u.Große 
 Wissenswertes-Links
 Prüfungsfragen
 Astronomie
 
Biologie
 
Chemie
 
Deutsch
 
Englisch
 
Ethik
 Gemeinschaftskunde
 
Geographie
 
Geschichte
 
Kunsterziehung
 
Mathe
 
Mineralogie
 
Musik
 
Physik I Physik v. W. Prinz
 
Religion
 Landwirtschaft u.ä.
 Bücher - Empfehlungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 


img5.png

                  

                                                                            

Unsere Schule
Nacht der offenen Tür
am 28.01.2005

Pressemitteilung der ´SZ´ vom  31.01.2005 von Susan Ehrlich 
 
       
Bildung. Mit einer „Nacht der offenen Tür" gab die Mittelschule Rauschwalde interessante Einblicke in ihren Alltag.

                                  
                             
Bei Mathelehrer Jens Eisoldt ging es abends noch mal richtig zur Sache: Er                                                                                      nutzte die Hospitationsstunde,  um die 8a auf die Mathearbeit vorzubereiten. 

Freitagabend, 18.30 Uhr. In der Rauschwalder  Mittelschule rauchen die Köpfe. Jens Eisoldt erklärt seinen Schülern die hohe Kunst der Mathematik. Sie hören zu und arbeiten mit - trotz außerplanmäßigem Unterricht. Normalerweise sind um diese Zeit die Lichter in den Klassenräumen der Schule längst verloschen. Doch jedes Jahr, bevor an den Grundschulen die Bildungsempfehlungen für die weiterführenden Schulen an die Viertklässler ausgeteilt werden, machen Gymnasien und Mittelschulen auf sich aufmerksam. In Rauschwalde versucht man es mit einer „Nacht der offenen Tür".
Von 18 Uhr an können Eltern sich einen Überblick darüber verschaffen, wie ihre Kinder den Unterricht erleben. Viele nutzen die Chance, an einer solchen Unterrichtsstunde teilzunehmen. Währenddessen ist Schulleiter Gerd Fischer im Schulgebäude unterwegs und begrüßt Eltern, die - zum Teil mit ihren Kindern - das Schulhaus „beschnup­pern" wollen.
Gegen 19 Uhr beginnt es im
Erdgeschoss am Ende des Ganges so richtig zu brodeln. Es qualmt und stinkt, wie sich das hin und wieder für ein Chemiekabinett gehört. Drinnen können sowohl die Erwachsenen als auch die Schüler ihr Wissen testen. Einige künftige Fünftklässler versuchen mittels glimmendem Holzspan herauszufinden, in welchem von zwei Reagenzgläsern sich Sauerstoff befindet. Insgesamt zwölf Fragen haben sie im Rahmen eines von den älteren Schülern ausgetüftelten Quiz zu beantworten. Am Ende winken Preise für die Besten.
In einer der oberen Etagen der Schule warten dagegen sieben Schüler aus den Klassen 5 a und 5b auf ihren Einsatz. Mit roten Zipfelmützen bestückt, sind sie unschwer als Schneewittchens sieben Zwerge zu erkennen. Die beiden Klassen haben das Märchen im Projekt „Vorhang auf, das Spiel beginnt" einstudiert und führen es nun vor den Gästen auf.
Noch eine Treppe höher basteln Schüler an einem langen Tisch Papierflieger. Hinter ihnen hängen Bilder und Texte zur
Internationalen Raumstation ISS. Auf diese Weise machen sie auf den Neigungskurs „Raumfahrt" aufmerksam, der an der 5. Mittelschule neben weiteren Kursen angeboten wird. Gegenüber widmen sich drei jüngere Kinder einer geografischen Reise um die Welt. Auch hierzu gibt es ein Rätsel. Tim aus der 7. Klasse ist mit Feuereifer dabei, den Kindern Aufgaben zu erklären. „Ich bin heute Abend der Quiz-Assistent", sagt er und bekennt, dass er hier „wirklich sehr gerne" zur Schule geht.
Das Angebot der offenen Türen am Abend kommt an. Vom Schul
klub mit Tischfußballspiel und anderen Beschäftigungsmöglichkeiten sind Besucher, die die Schule noch nicht kennen, beeindruckt. Am Schulklub und dem Zimmer mit den Schachbrettern kommen zwei Jungs nur mit Mühe vorbei. Ihre Mütter drängen: „Wir wollen uns doch noch mehr ansehen."  Wenigstens bleibt im Biologiekabinett etwas Zeit, doch noch zum Zuge kommen. Am Mikroskop betrachten die Viertklässler Mückenlarven und die Zellen der Flatterbinse aus nächster Nähe.
Ihre Eltern haben indessen
Gelegenheit, ein wenig in Texten und Bildern zur Schulchronik zu stöbern, sich in der Küche im Keller mit einem kleinen Imbiss zu versorgen oder mit Lehrern ins Gespräch zu kommen.
Erst
gegen 21 Uhr kehrt die gewohnte abendliche Ruhe in die Schule zurück. 

 

 

hdanavneu.gif