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Katholische Religion
Schöpfungsbericht
des 20.Jh.
Die
Erschaffung der Welt
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Schöpfungsbericht aus
Sicht von Georg Soult - Stand Mai 2005
Am Anfang gab es nichts, wirklich überhaupt nichts. Aber es gab ja Gott, und weil Gott alles tun kann, gab es eigentlich schon alles. Aber Gott fühlte sich sehr einsam. Er sagte deshalb: "Ich will Menschen machen, mit denen ich mich unterhalten kann. Sie sollen einen Verstand haben, sprechen können."
Das war am 1. Tag.
Die Menschen vermehrten sich und bevölkerten bald die ganze Erde. Gott hatte endlich Unterhaltung und keine Langeweile mehr. Gemeinsam mit den Menschen überlegte er, was man noch so schaffen könnte. Sie beschlossen und sagten:" Es sollen Pflanzen und Tiere die Erde bevölkern."
Das war am 2. Tag.
Gott fand, dass das gut
war. Aber es war zu dunkel um weiteres zu schöpfen.
Dann sagte Gott:" Es
soll hell werden!" Helle Lichtstrahlen durchbrachen die Dunkelheit. Er wies Sonne, Mond und Sterne ihren Platz
im Weltall zu.
Das war am 3. Tag.
Gott sah, dass es gut war. Sie bauten Häuser, Autos, Schiffe, Eisenbahnen. Bald kamen Flugzeuge, Raketen, Geld, Telefone, Femseher, Radios, Computer, Waffen und vieles mehr dazu.
Das war am 4. und am 5. Tag.
Gott sah, dass es nicht gut war. Bald regierte Neid auf der Welt. Die Menschen begannen sich zu hassen und bekriegten sich. Langsam löschten sie sich gegenseitig aus.
Das war am 6. Tag.
Am 7. Tag bereute Gott, den Menschen geschaffen zu
haben und sagte:" Es
soll keine Menschen mehr auf der Erde geben!" Und so
geschah es. Gott lebte seitdem friedlich und in Ruhe mit Pflanzen, Tieren,
Meeren, Sonne, Mond und Sternen auf der
Erde und er sah, dass es gut war.
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