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Geschichte
Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918
1.Ursachen, Anlass und Verlauf bis 1916
Stellungskrieg -
Materialschlacht
1914
2.Einstellung der Soldaten und der Bevölkerung
1917
3.Warum greift die USA
1917 ein? Welche Folgen?
4.Zuerst
beendet an der Ostfront
Vertrag
I.Ursache Weltmacht streben der europäischen Großmächte
Wettrüsten der europäischen Großmächte
Auseinandersetzung der
europäischen Großmächte um Kolonien
Bündnissysteme der europäischen Großmächte
Anlass
28.6.1914:
In Sarajevo werden Franz Ferdinand, der österreichische Thronfolger, und seine
Gemahlin von serbischen Fanatikern ermordet.
23.7.1914: Der österreichische
Gesandte in Belgrad überreicht eine Note, die auf den 25.7. befristet ist, die
auf die deutsche Beistandszusage gestützt ist und deren Ultimatum an Serbien
Wien selbst für unannehmbar hält. 25.7.1914: Termingerecht nimmt Serbien das
Ultimatum zwar formell an, räumt jedoch schwer wiegende Vorbehalte ein.
Österreich bricht die diplomatischen Beziehungen zu Serbien ab, da es die auch
nach deutscher Ansicht nachgiebige Antwort Serbiens nicht akzeptiert.
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Kriegserklärungen: |
Japan (August 1914),
Italien
(Mai 1915), Portugal,
Rumänien (1916)
die USA , Kuba, Panama, Griechenland, Siam, Liberia, China, Brasilien (1917), Guatemala, Nicaragua, Costa Rica, Honduras, Haiti (1918).
Mittelmächten vereinigten
sich Deutschland und Österreich-Ungarn, ferner die Türkei (November 1914) und
Bulgarien (Oktober 1915).
Verlauf bis 1916
Aufruf zur Mobilmachung
28.7.1914: Österreich-Ungarn erklärt Serbien den Krieg.
31.7.1914: Nach der Zarenregierung ordnet Österreich ebenfalls die allgemeine Mobilmachung an. Das Deutsche
Reich lässt Österreich wissen, dass seine militärische Hauptmacht gegen Frankreich antreten werde und daher der Verbündete die Hauptlast des Krieges gegen Russland alleine tragen müsse.
1.8.1914: Die Reichsregierung erklärt Russland den
Krieg.Während daraufhin nach Frankreich auch Deutschland
die
allgemeine Mobilmachung befiehlt, erklärt Italien
sich neutral.
2.8.1914: Das Deutsche Reich verlangt von Belgien, den Durchmarsch deutscher Truppen zu
erlauben. Die britische Flotte wird mobilgemacht.
3.8.1914:
Das Deutsche Reich erklärt Frankreich den Krieg.
4.8.1914: Deutsche Truppen
marschieren am frühen Morgen in Belgien ein. Die Kriegskredite werden vom
deutschen Reichstag einstimmig bewilligt.
5.8.1914: Nach Ablauf seines
Ultimatums erklärt Großbritannien Deutschland den Krieg.
26.-30.8.1914: Hindenburg
und Ludendorff schlagen bei Tannenberg die russische Invasionsarmee
entscheidend. 26.8-12.9.1914: Nach verlustreichen Niederlagen werden die
österreichischen Armeen bis auf die Karpaten zurückgedrängt.
30.8.1914:Der rechte deutsche Flügel, der Paris umfassen soll, richtet sich zur Marne.
Der französische Gegenangriff führt zur Marneschlacht.
9.9.1914:
Nachdem die Offensive der deutschen Truppen im Westen gescheitert ist, werden
sie hinter die Marne zurückgenommen ("Wunder an der Marne").
14.9.1914:
Moltke wird durch General von Falkenhayn ersetzt.
1.11.1914:
Die Türkei tritt an der Seite der Mittelmächte um Deutschland und
Österreich-Ungarn in den Krieg ein.
Mitte Dezember 1914: An der Front in
Frankreich kommt es zur Erstarrung. Damit geht der Kampf vom Bewegungs-
zum
Stellungskrieg über.
1914 Bei Langemarck stürmen deutsche
Freiwilligenregimenter, angeblich das Deutschlandlied singend, gegen britische
Maschinengewehrstellungen. Ein Abiturjahrgang wird verheizt.
18.2.1915:
Deutschland eröffnet den U-Boot-Krieg gegen Großbritannien.
19.2.1915:
Die Westmächte um Frankreich und Großbritannien (Alliierte) eröffnen den
Angriff auf die Dardanellen, den sie am 9.1.1916 abbrechen.
22.4.-25.5.1915:
Die Deutschen setzen zum ersten Mal in der verlustreichen und dennoch
entscheidungslosen Schlacht bei Ypern Giftgas ein. 7.5.1915: Bei der Versenkung
des britischen Passagierdampfers "Lusitania" durch ein deutsches
U-Boot kommen circa 1000 Passagiere, einschließlich vieler Amerikaner, ums
Leben.
23.5.1915:
Das bislang neutrale Italien erklärt Österreich-Ungarn und der Türkei den
Krieg. Die Kämpfe am Isonzo, in Kärnten und Tirol beginnen.
September 1915:
Auch die russische Front erstarrt nach der deutschen und
österreichischen Eroberung
Westrusslands.
6.9.1915: Die Mittelmächte
schließen ein Bündnis mitBulgarien,
um eine Landverbindung mit der Türkei herstellen
zu können.
18.9.1915: Auf
amerikanischen Druck hin stellt das Deutsche
Reich den U-Boot-Krieg gegen Großbritannien ein.
14.10.1915:Serbien erklärt
Bulgarien den Krieg.
21.2.-21.7.1916: Mit der
Eröffnung des deutschen Angriffs auf Verdun kommt es zur
Ausblutung der französischen
und
deutschen Armee.
6.3.1916: Kaiser Wilhelm II.
ist gegen die von Falkenhayn und
Tirpitz geforderte Wiederaufnahme des
unbeschränkten
U-Boot-Krieges, worauf Admiral von Tirpitz am 17.3.Zurücktritt.
20.4.1916:Nach der
Versenkung des Dampfers "Sussex"durch ein deutsches U-Boot
und nach der drohenden Note
der USA sichert Deutschland
die Einhaltung der völkerrechtlichen Regeln am
4.5. zu.
31.5.-l.6.1916: Im Skagerrak schlagen die britische und
die deutsche Flotte eine
unentschiedene Seeschlacht, die
als gewaltigste Schlacht der
Seekriegsgeschichte gilt.
4.6.1916: Mit Verlusten von
einer Million gelingt dem russischen General Brussilow das Vordringen bis zu den
Karpaten.
24.6.-26.11.1916: Bei der Sommeschlacht, die englische
und französische Truppen
gegen die Verdun-Offensive
richten, können aufgrund der
Verluste von einer Million Menschen circa 800 km2 erobert werden.
27.8.1916:Rumänien erklärt
Österreich-Ungarn den Krieg.
29.8.1916 Hindenburg wird zum Chef des Generalstabes
und
Ludendorff zum Ersten General
Quartiermeister
ernannt.
l9.-Dezember 1916: Deutsche
Truppen unter Generalfeldmarschall
von Mackensen überrennen Rumänien.
5.11.1916: Die Mittelmächte
erklären Polen zum selbständigen Königreich, um
eine polnische Armee zum
Kampf gegen Russland zu
rekrutieren.
21.11.1916: Nach dem Tod von
Kaiser Franz Joseph I. im Alter von 86 Jahren tritt
Karl I. seine Nachfolge an.
12.12.1916: Deutschland
macht ein zugeständnisloses und daher erfolgloses
Friedensangebot an die Alliierten.
Winter 1916/17: Die
Hungersnot in Deutschland führt zum sogenannten
Steckrübenwinter bzw. Kohlrübenwinter.
Stellungskrieg :
Kriegsphase, in der sich zwei Heere aus strategischen
Überlegungen (z. B. im Westen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs) oder aus
zahlenmäßig oder technisch bedingtem Unvermögen zum Bewegungskrieg in
ausgebauten Stellungssystemen gegenüber stehen (z. B. im Ersten Weltkrieg an
der Westfront ab Ende 1914). 700km 3,5Jahre
Materialschlacht:
Artilleriekampf, Stoßtruppunternehmen, begrenzte
Angriffe und Minenkrieg. Das Bestreben, aus dem Stellungskrieg durch bewegliche
Kampfführung zur Kriegsentscheidung zu kommen, führte auf beiden Seiten zu
zahlreichen meist erfolglosen Großangriffen mit gewaltigem Materialeinsatz und
sehr hohen Verlusten an Menschen und Material
2. Einstellung der Soldaten und der Bevölkerung
1914 bis 1917 herrscht
sowohl bei den Soldaten als auch der Bevölkerung
allgemeine Kriegsbegeisterung \ (Kriegspropaganda \ Lange kein Krieg mehr)
1917
tritt eine totale Demotivation ein
bei
den Soldaten bes. wegen der Ausmaße des Krieges und der hohen Verluste
bei
der Bevölkerung bes. wegen der Ereignisse an den Fronten und des Hungers
3. Gründe für das Eingreifen der USA ins Geschehen
18.9.1915:
Auf amerikanischen Druck hin stellt das Deutsche Reich den U-Boot-Krieg gegen
Großbritannien ein. 6.3.1916: Kaiser Wilhelm II. ist gegen die von Falkenhayn und Tirpitz
geforderte Wiederaufnahme des
unbeschränkten U-Boot-Krieges, worauf Admiral von Tirpitz am 17.3. zurücktritt.
20.4.1916:
Nach der Versenkung des Dampfers "Sussex" durch ein deutsches U-Boot
und nach der drohenden Note der USA sichert Deutschland die Einhaltung der
völkerrechtlichen
Regeln am 4.5. zu.
31. l. 1917:Da das Deutsche
Reich den unbeschränkten U-Boot-Krieg erklärt, brechen
die USA die diplomatischen
Beziehungen
ab.
6.4.1917: Die USA erklären
dem Deutschen Reich, später auch Österreich den Krieg.
Die meisten amerikanischen
Staaten und China schließen
sich an.
1.1.1918: US-Präsident Wilson
verkündet ein Friedensprogramm in vierzehn
Punkten.
21.3.-17.7.1918: Die
deutsche Armee scheitert mit ihren letzten Angriffen gegen
alliierte Stellungen.
18.7.-September 1918:
Nachdem die Entente die Offensive im Westen eröffnet hat,
gelingt britischen
Panzerdivisionen
am 8.8. der Durchbruch.
Daraufhin erklärt Ludendorff, den Krieg militärisch nicht mehr
beenden zu können.
4. Brest-Litowsk
Eisen ,- Kohle ,- Stahlindustrie sowie 6milard Goldtaler (Gesamtvermögen) Estland Lettland Finnland Ukraine
Autor: Philipp Fritz
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