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 Entstehung des Hl.Grabes

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Görlitzer Sagen
Sage von der Entstehung des Heiligen Grabes



Im Jahre 1464 hatte der Sohn des damaligen Görlitzer Bürgermeisters Emmerich großen Ärger.

Georg Emmerich, so hieß der Sohn, hatte der Tochter eines Tuchmachers versprochen, sie zu heiraten.
Später wollte er nicht mehr. Das machte das Mädchen sehr traurig und ärgerte ihre Eltern und die Bürger der Stadt.

Der Bürgermeister schickte seinen Sohn zur Strafe für sein Verhalten auf eine lange Reise nach Jerusalem. Dort besuchte Georg Emmerich auch das Heilige Grab und fertigte davon Skizzen an. Außerdem  vermaß er alles und beschrieb alles, was er sah.

Wieder zu Hause angekommen, wurde die Jerusalemer Grabkammer verkleinert nachgebaut.
Ganz in ihrer Nähe befindet sich der Ölberggarten und die Golgatha-Kapelle.

Die Strecke zwischen dem Heiligen Grab und der Peterskirche ist genauso lang, wie die Strecke, die die Gefangenen in Jerusalem nach Golgatha zurück legen mussten, ehe sie gekreuzigt wurden.

Die Nachbildung des Heiligen Grabes ist einmalig in Europa.
 

                                                                                                    Erzähler: Thomas Wanzek

Mehr zum Heiligen Grab findest du hier

 

                                                                     

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