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Gemeinschaftskunde
Jahresarbeit - Sucht /Alkohol

                                    
                           

                                            Im Spezialfall:

 

                                 

 

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zu Sucht und Drogen

      1.      Definition Drogen
2.      Definition Sucht
3.      Ursachen, Verlauf, Folgen und Therapie von Sucht
4.      Häufigkeit
5.      Sucht- und Drogenpolitik

Die Droge Alkohol

            1.      Wirkung
            
2.      Alkohol im Straßenverkehr
            
3.      Folgen lang- und kurzfristigen Konsums
            
4.      Alkoholikertypen
            
5.      Alkohol als Medizin
            
6.      Rolle der Angehörigen

Allgemeines zu Sucht und Drogen

1. Definition Drogen
Drogen sind Stoffe, die in gefährlicher Weise auf das psychische oder/und physische Befinden des Menschen wirken und eine mehr oder weniger starke Abhängigkeit zur Folge haben können. Sie sind Genussstoffe und wirken auf das zentrale Nervensystem.

Wir unterscheiden:

            Legale Drogen:                                              Illegale Drogen:

               - Alkohol                                                         - Cannabis
               - Nikotin                                                          - Ecstasy
               - Mediamente                                                 - Halluzinogene (LSD)
           
    - Koffein                                                          - Heroin
                                                                                       - Kokain

Drogen hatten den ursprünglichen Sinn als Arzneimittel zu dienen. Durch die Erkenntnis der berauschenden Wirkung wird der Umgang mit illegalen Drogen im Betäubungsmittelgesetz geregelt.

Der Umgang mit legalen Drogen wird von der Gesellschaft toleriert und ist weit verbreitet.

Sie sind in erster Linie eine Sache des Angebot und der Nachfrage. Legale Drogen werden mit hohen Umsatzerwartungen und geringem Risiko angeboten. Sie sind verhältnismäßig billig. Illegale Drogen sind sehr teuer, da das Verkaufsrisiko sehr hoch ist.

2. Definition Sucht
Sucht ist der zwanghafte Gebrauch von Drogen, ein unabweisbares Verlangen nach einem Suchtmittel/Substanz oder einem Erlebniszustand. Sie zerstört soziale Beziehungen und die Kraft ein Individuum zu sein.

Durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde der ältere Begriff „Sucht“ durch den Begriff „Abhängigkeit“ ersetzt, wobei Abhängigkeit mehr für dir medizinische Seite steht.

Die psychische Abhängigkeit macht sich durch ein übermäßiges und unwiderstehliches Verlangen nach der Einnahme einer bestimmten Substanz bemerkbar.
Die körperliche Abhängigkeit ist durch Dosissteigerung und das Auftreten von Entzugserscheinungen gekennzeichnet.
Die Abhängigkeit von legalen und illegalen Drogen ist ein gesundheitspolitisches und gesellschaftliches Problem unserer Zeit.

Wir müssen zwischen zwei Arten von Sucht unterscheiden- den stoffgebundenen (Drogen mit chemischer Wirkung) und den stoffungebundenen Süchten.

Psychodropo Substanzen erzeugen einen Rausch oder bestimmte Glückserlebnisse. Die Zahl der Personen, die abhängig von legalen Drogen sind, ist weitaus höher als die Zahl derer, die abhängig von illegalen Drogen sind.
Bei stoffungebundenen Süchten geht es um bestimmte Verhaltensweisen die süchtig machen oder einen ähnlichen Zustand erzeugen. Sehr verbreitet sind unter anderem Kaufsucht, Magersucht, Spielsucht und Esssucht.

3. Ursachen, Verlauf, Folgen und Therapie von Sucht

Ursachen
In Problemsituationen wird eine unerträgliche Situation/ein Problem durch Medikamenten-einnahme, Alkoholkonsum oder Einnahme von Drogen scheinbar verbessert. Lässt die Wirkung nach kommt die Ernüchterung und das Problem wird für die Person meist noch unerträglicher, sodass sie den Stoff erst recht braucht um der Situation zu entfliehen.

Die Ursachen sind auf verschiedene Merkmale der Droge, der Person und des sozialen Umfeldes zurückzuführen.

Die Droge:    Besonders bei Jugendliches stehen das Coolsein und die Zugehörigkeit in der
                       Clique im Vordergrund. Weit verbreitet ist die Meinung, dass man nur durch
                       Drogenkonsum cool ist. Hier spielt auch der „Reiz des Verbotenen“ eine große Rolle. So
                       kommt es zu vermehrten Suchterscheinungen bei Jugendlichen.

Entscheidend sind außerdem die Schwere der Verfügbarkeit und die Wirkung  der Substanz .                   

Die Person:    Anfällig sind vor allem Personen die selbstunsicher, beeinflussbar sind, ihre
                        Probleme verdrängen, Komplexe, Geltungsdrang, Spaß am Verbotenen und
                        Risiko, Langeweile und Kontaktstörungen haben oder eine Leistungssteigerung
                        erreichen wollen.
                        Unsichere und ängstliche Personen machten die Erfahrung, dass sie unter
                        Drogeneinfluss Ängste verlieren und kontaktfreudiger sind.
                        Es scheint, als sei die Abhängigkeit auch genetisch veranlagt. So wurde                                               beobachtet, dass bei eineiigen Zwillingen meist beide von ihr betroffen sind.
                        Unser Gehirn besitzt eine Art „Belohnungssystem“, welches an die früheren
                        Einnahmen und deren positive Erlebnisse erinnert.

Soziales Umfeld:   In der Gesellschaft wird Alkohol nicht nur toleriert, sondern gehört bereits                                                      schon zum Alltag.
       
                        Abstinenz wird oftmals verlacht und Trinkgelage bzw. Trinkrituale gehören zum                                Vereinsleben.
                               In prominenten Kreisen gilt Kokain als chic,
                               in der Hippie-Bewegung gehört Cannabis zum Lebensgefühl.

Kinder erleben tagtäglich den Umgang mit Nikotin und Alkohol im Elternhaus. Ihre Eltern sind die Vorbilder der Kinder und sie prägen deren späteres Leben mit ihrem Verhalten sehr.

Verlauf
Am Anfang kommt es, um sich Erleichterung zu schaffen, immer häufiger zum Konsum. Darauf folgt die Anlage eines Vorrates, das ständige Denken an den Stoff und heimliche, gierige Einnahme.
In der nächsten Phase versucht der Betroffene den Konsum zu unterlassen, er bekommt Stimmungsschwankungen.
An dieser Stelle beginnen sich erste körperliche Folgen einzustellen, meist nach chronischem Verlauf und deutlichen Schädigungsfolgen.
Meist folgt ein körperlicher, seelischer und sozialer Abbau. Bei Bestehenbleiben der Sucht treten schwere Schädigungen in Gehirn und Organen auf, welche bis zum Tod führen können.

Folgen
Abhängige riskieren ihre Gesundheit und in jedem Falle steht eine Persönlichkeitsänderung an. Die Person ist langfristig gesehen einsam und isoliert.
Da Sucht auch immer die Umgebung betrifft, sind Familie und Freunde ebenso betroffen wie der Süchtige selbst. Die Gefahr der Verschuldung ist sehr hoch, da der Abhängige nicht von seinem Stoff lassen kann und immer neuen kaufen muss.
Abhängigkeit ist ein Teufelskreis und wer einmal hinein geraten ist, braucht dringend Hilfe.
Die Chancen für beruflichen Abstieg, Kriminalität und Selbstmord sind bei Süchtigen sehr hoch.
Die Abhängigkeit verkürzt die Lebenserwartung der Betroffenen um ca. 15%.

Therapie
Im allgemeinen sind die Nachreifung und Stabilisation der Persönlichkeit und die Reintegration und Rehabilitation des Abhängigen die wesentlichen Behandlungsziele.
Des weiteren sind Motivation und Maßnahmen zur Vorbeugung von Rückfällen wichtige Element der Behandlung.
Die Behandlung sind gliedert in:

v     Kontakt- und Motivationsphase

v     Entgiftungsphase (körperlicher Entzug)

v     Entwöhnungsbehandlung

v     Nachsorge- und Rehabilitationsphase, Vorbeugung von Rückfällen

Bei der Therapie arbeiten Drogensuchtstelle, Hausarzt und Psychiater eng zusammen. Entzugs- und Entwöhnungsbehandlung erfolgen meist in Kliniken mit ausreichend ärztlicher Betreuung.
Sehr große Bedeutung bei der Nachsorge und Rehabilitation stehen Selbsthilfegruppen und Suchtberatungsstellen besonders im Vordergrund. Wichtig ist außerdem der Wiedereinstieg in den Beruf, der meist durch Sozialarbeiter unterstützt wird.
Beachtenswert ist, dass bei der Behandlung Appelle an die Vernunft und abschreckende Beispiele wirkungslos sind.

Dem Abhängigen sollte nicht vermittelt werden, dass er die Substanz nicht mehr zu sich nehmen darf, sondern dass er sie nicht braucht.

Die Gefahr einer Mehrfachabhängigkeit besteht, wenn der Entzug über Medikamente oder diverse Hilfsmittel erfolgt. Aus diesem Grunde sollte er abrupt geschehen.
Bei einigen Süchten kann dies leider nicht verhindert werden. Medikamente sollen die Entzugserscheinungen lindern, da viele schwer zu motivieren sind.
Es gibt auch die Möglichkeit der Substitutionsprogramme, welche allerdings sehr umstritten sind. Ein Beispiel dafür ist die Abgabe von Methadon. Es soll die Beschaffungskriminalität und die HIV- Infektionen senken und beruflich-soziale Wiedereinbringung erleichtern.

4. Häufigkeit
In Deutschland gibt es ca. 2,5-3 Millionen Alkoholabhängige, 1,5 Millionen Medikamenten-abhängige, 6,8 Millionen Nikotinsüchtige und 150000 Menschen, die von illegalen Drogen abhängig sind. Zu beachten ist, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist.

Insgesamt leiden 5-7% der Bevölkerung an Abhängigkeit, wobei Frauen eher zu Medikamentensucht, Männer eher zu Alkohol- und Drogensucht neigen.

Drogenabhängig sind meist Personen im Alter zwischen 14 und 30, Medikamentenabhängigkeit tritt überwiegend bei 40-50jährigen auf.

In Deutschland trinken fast 30% der Jugendlichen regelmäßig Alkohol.

In Deutschland sterben jährlich mindestens 110000 Menschen vorzeitig an den Folgen von Zigarettenkonsum, ca.40000 Menschen wegen Alkoholmissbrauch und ca.2000 Drogenabhängige.

5. Drogenpolitik
Die Probleme liegen nicht bei den illegalen Drogen, sondern bei den Legalen.
Im Vordergrund stehen heute Prävention(Vorbeugung), Aufklärung und Überlebenshilfe.

In den Schulen werden Ansätze der Drogenpolitik vorgestellt um die Erfolgsaussichten zu diskutieren. Schülern sollen erkennen, dass der Drogenkonsum nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft schädlich ist.

Ziele sind, dass z.B. das Betäubungsmittelgesetz so geändert wird, dass Fixer, in denen sich Heroinabhängige unter hygienischen Umständen spritzen können, rechtlich anerkannt werden.

Bedeutend ist, dass die Gesundheit wichtiger ist als die Innere Sicherheit.
Doping soll durch Gesetze untersagt werden, wie es bereits in Frankreich der Fall ist.
Außerdem sollen Maßnahmen gegen die Alltagsdrogen unternommen werden.

Die Droge Alkohol

1.Wirkung
Wenn man Ethanol in (alkoholischen) Getränken zu sich nimmt, kann dies zu einer berauschenden Wirkung, Beeinträchtigung der Körperfunktionen bis hin zu Alkoholvergiftung kommen. Nimmt man Alkohol zu sich, nimmt man GIFT zu sich.

Alkohol geht direkt ins Blut über und muss nicht erst verdaut werden. Nach 30 Minuten ist der größte Teil vom Blut aufgenommen und verteilt sich im ganzen Körper.
Die Auswirkungen einer bestimmten Menge Alkohol kann man nicht genau Vorhersagen. Es hängt von Gewohnheit, Körpergewicht, zuvor zu sich genommener Nahrung ab.
Es ist ein Zellgift und schädigt die inneren Organe. Bei Jugendlichen führen bereis 40ml täglich zu organischen Schäden.
Bei regelmäßigem Alkoholkonsum gewöhnt sich der Körper an eine bestimmte Menge Alkohol, ein Verlangen entsteht. Von hier ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Alkoholkrankheit.

Stadien:

1.   Stadium wohliger Enthemmung- bis 50ml Alkohol und unter 1 Promille
Zwanglosigkeit, Verlangsamung der Reaktionen und Bewegungsabläufe,
Selbstüberschätzung, Wärmegefühl

2.    Rauschstadium- 50-100ml Alkohol und 1-2 Promille
 Unsicheres Gehen und Stehen, Gleichgewichtsstörungen, Verlust der Selbstkontrolle
 Enthemmung

3.    Betäubungsstadium- 100-200ml Alkohol und 2-3 Promille
 Gedächtnisstörungen, Vollrausch, Bewusstseinstrübung, Verwirrtheit, Muskelerschlaffung,  Erbrechen, Atemschwierigkeiten

4.    Lähmungsstadium- mehr als 200ml Alkohol und 3-5 Promille
 Lähmung, Übergang zum Koma, Atemlähmung steht bevor, Unterkühlung

Jeder Mensch reagiert anders auf Alkohol. Manche werden aggressiv, andere werden nur lustig.

2. Alkohol im Straßenverkehr
Wenn man etwas getrunken hat, sollte man die Hände vom Steuer lassen. Fährt man doch, sollte man mit den Konsequenzen rechnen.
Der Promillewert wird wie folgt errechnet:
A: die getrunkene Alkoholmenge in g
p: Körpergewicht in kg
r: Reduktionsfaktor (männlich-0,68, weiblich-0,55)

                                   A/(p*r)

0,0 Promille- keine Gefahr durch Trunkenheit
0,3 Promille- Relative Trunkenheit
0,8 Promille- Fahrverbot
1,3 Promille- Absolute Fahrunfähigkeit bei Kfz und Mofa
1,5 Promille- Absolute Fahrunfähigkeit bei Fahrrad

Es wird bei Verkehrskontrollen meist mit Alkoholtester gearbeitet, in welche der Getestete hineinblasen muss. Das Ergebnis erscheint nach wenigen Sekunden.

3. Folgen lang- und kurzfristigen Konsums

                   Gehirn:                           Konzentration-, Gedächtnis-, Sehstörungen
                   Haut:                              fettiger, grauer Teint
                   Gefäße:                         Erweiterung, Verkalkung
                   Leber:                            Fettleber, Leberschrumpfung, Zirrose
                   Magen:                          Geschwür, Schleimhautentzündung; Katarrh
                   Niere:                             Vergrößerung  
                   Arm- und Beinnerven:   Nervenschäden, Gangstörungen, Händezittern

Zittern der Hände, Impotenz, Gelenkschäden, Schädigungen der Bauchspeicheldrüse gehören ebenfalls zu Programm.
Durch das Fallen von Schranken kann es schneller zu sexueller Belästigung, Prügeleien und Gewaltverbrechen kommen.
Durch Konzentrationsverlust und evtl. Halluzinationen kann es zu schweren Unfällen, vor allem im Straßenverkehr, führen.

4. Alkoholikertypen
Alkoholiker sind nicht nur die Penner am Straßenrand. Man findet sie in allen Bevölkerungsschichten.
Alkoholsucht ist gesellschaftlich geächtet und deshalb fällt es den Betroffenen oft sehr schwer, ihre Krankheit zuzugeben.
Alkoholismus wird oft mit Versagen in Verbindung gebracht. Man hat seine eigenen Probleme nicht unter Kontrolle. Doch genau durch diesen Druck verschlimmert sich die Krankheit ungemein. Die Ängste vertiefen sich und somit sinkt auch die Chance auf eine erfolgreiche Therapie.

Wir unterscheiden zwischen folgenden Typen:

Typ 1: Erleichterungstrinker
Tauchen bei diesen Menschen Probleme auf, greifen sie zum Alkohol. Körperlich sind diese Menschen wohl nicht abhängig, in den meisten Fällen aber seelisch.

Typ 2: Gelegenheitstrinker 
Sie trinken, weil es Sitte ist. Beim Fernsehen, im Verein, am Stammtisch, bei Feiern. Sie trinken oft große Mengen, organische Schäden können durchaus vorliegen. Sie sind aber nicht körperlich oder seelisch abhängig.

Typ 3: Gewohnheitstrinker
Diese Menschen haben noch keine Kontrollverluste durch ihr Trinken erfahren. Sie trinken aber regelmäßig, oft alleine und zu jeder Gelegenheit. Sie sind auf jeden Fall abhängig, da ihr Stoffwechsel sich bereits umgestellt hat. Ohne Alkohol erleiden sie Entzugserscheinungen.

Typ 4: Quartalstrinker
Diese Kategorie der Alkoholiker ist wohl am schwersten von ihrer Krankheit zu überzeugen. Sie weisen darauf hin, dass sie ja ohne Alkohol leben können. Aber nur eine gewissen Zeit. Wenn diese um ist, saufen sie bis zum Umfallen und ruinieren sich so ihr Leben, körperlich und sozial. Denn in solche Saufphasen haben sie nichts unter Kontrolle und verlieren jedes Mal enorm viel.

Typ 5: Spiegeltrinker
Diese Menschen haben ständig Alkohol im Blut und in ihrer Nähe. Ohne geht es nicht, sie werden aber alles daran setzen, nicht auffällig zu werden, was ihnen auch sehr oft gelingt. Sie legen Alkoholvorräte an und verstecken ihn. Das Trinken geschieht meistens heimlich.

Phasen der Alkoholabhängigkeit

1. Phase ohne Alkohol

2. Phase mit Alkohol

            heimliches Trinken,

Gedanken kreisen um Alkohol,

Sammeln vom Vorräten

gieriges Trinken

Schuldgefühle

3. Kritische Phase

            Verlust der Kontrolle über Trinkverhalten, Unfähigkeit zur Abstinenz

            Selbstsicherheit steigt enorm an

Stimmungsschwankungen und Selbstvorwürfe

Trinken beginnt bereits am Morgen

Zeitweilige Enthaltsamkeit

Verlust sozialer Beziehungen

Alkoholbedingte Störungen(Händezittern, Schweißausbrüche, sexuelle Probleme)

4. Chronische Phase

Trinken jeder alkoholischen Flüssigkeit

Räusche dauern oft Tage

Störungen des Geistes

Psychosen

Angstzustände

Absichten zum Selbstmord

Akzeptieren des Zusammenbruches

5. Alkohol als Medizin
Hippokrates erkannte im 5. Jh. v.Chr., dass Wein eine positive Wirkung auf Fieber und Infektionen hat. Noch heute werden viele Medikamente und Salben mit Alkohol angereichert. Es hat eine desinfizierende Wirkung.
Wein unterstützt die Aufnahme von Vitamin C im Körper, regt die Verdauung an und verhindert die Bildung von Cholesterin.
Man sollte allerdings höchstens 0,2l am Tag trinken- aber Vorsicht, die Gefahr der Abhängigkeit besteht trotzdem.

6. Die Rolle der Angehörigen
Nicht nur die Betroffenen selbst leiden unter ihrer Krankheit, sonder vor allem die Angehörigen, die den Abstieg eines geliebten Menschen Tag für Tag miterleben.
Da die meisten Ehepartner nur helfen wollen, lügen sie am Telefon (dass der Partner krank sei oder beim Arzt) oder schleppen ihn nach einer Party drei Stockwerke bis ins Bett. Doch genau dieser CO-Alkoholismus ist die falsche Unterstützung für den Kranken. Man sollte es nicht dulden und den Partner zu einem Besuch bei der Drogenstellen überreden. Aber das ist bei weitem nicht immer so leicht, wie es sich vielleicht anhört.
Dem Partner tut es weh, den Kranken so zu sehen - im Vollrausch – und er will ihn mit den Ermahnungen oder Drohungen der Trennung nicht noch mehr quälen. Doch genau das ist notwendig, um ihm zu zeigen, in welchem Loch er sich befindet.
Für die Kranken ist es meist wichtig, dass die Partner bei einem Entzug ihre Unterstützung beisteuern und so die Kranken motivieren.

Alkoholismus ist eine unheilbare Krankheit. Nach der Therapie, wenn man trocken ist, reicht der kleinste Tropfen Alkohol, um wieder rückfällig zu werden.


Quellenangabe:

1 www.ausweg.de
2
www.m-ww.de/krankheiten/psychische_krankheiten/sucht

Literaturangabe:
www.sucht.org
www.sucht.de
www.m-ww.de/krankheiten/psychische_krankheiten/sucht
www.aok.de infothek
www.drogen-aufklaerung.de
Cornelsen Verlag, Chemie für Sekundarstufe 1, Teilband 2.1, 1. Auflage 1991
Ernst Klett Schulbuchverlag, umwelt: biologie 7/8, 1. Auflage
Broschüre Fakten, die Polizei
Suchtjournal 1/99
Broschüre der DAK, aha! 1/2002

                                                                                                                Marlene Scholz
 

 

 

 

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