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Gemeinschaftskunde
Jahresarbeit

Globale Erwärmung
                     
Inhalt:
Was ist globale Erwärmung?
Wodurch entsteht globale Erwärmung?
FCKW
Was tragen wir dazu bei?
Folgen der Erwärmung
Wie können wir sie verhindern?
Bisherige politische Maßnahmen
Weitere politische Maßnahmen
Quellenverzeichnis

1. Was ist globale Erwärmung?

Als globale Erwärmung bezeichnet man den Anstieg der durchschnittlichen Temperatur unseres Planeten.
Im Lauf der rund 4,6 Milliarden Jahre der Erdgeschichte hat sich der Planet schon mehrfach erwärmt und abgekühlt. Derzeit erfährt die Erde allerdings einen besonders schnellen Temperaturanstieg, der nach Ansicht vieler Wissenschaftler zumindest teilweise auf menschlichem Einwirken beruht.
Dieses Diagramm (gelöscht, da Quelle unbekannt) zeigt den Temperaturanstieg der letzten 140 Jahre.

Man braucht, glaube ich, kein Genie zu sein, um einen deutlichen Anstieg der Temperatur in den 20iger Jahren und ab 1975 bis heute zu erkennen. Mit meiner Arbeit möchte ich Ihnen die Konsequenzen des Temperaturanstiegs zeigen.

2. Wodurch entsteht globale Erwärmung?

Die Ursache für die globale Erwärmung ist der Treibhauseffekt.
Dieses Phänomen existiert sc
hon seit der Entstehung unserer Erde und sorgt für ein gemäßigtes Temperaturverhältnis.
Wie der Name dieses Naturphänomens schon verrät, funktioniert es wie ein Treibhaus, nur
muss man sich die gesamte Erde als Treibhaus vorstellen und anstelle des Glases die Treibhausgase setzen. Die Gase bilden eine Schicht rund um den Globus, in der oberen Atmosphäre. Sie schützen uns vor den UV- Strahlen der Sonne, die Hautkrebs verursachen.
Die kurzwelligen Strahlen der Sonne werden auf die Erdoberfläche gelassen und dort reflektiert. Dabei wandeln sie sich in langwellige Strahlen um. Die Treibgase z. B. Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid aber sind undurchlässig für diese langwelligen Strahlen. Damit halten sie ihre Wärme in der bodennahen Luft und verhindern,
dass sie ins Weltall verschwindet.                                                 

3. FCKW

Da FCKW eines der schlimmsten Treibgase ist möchte ich Ihnen dieses Gas etwas näher erläutern.
Diese Verbindungen wurden lange Zeit als Kältemittel, als Treibmittel sowie zu Reinigungszwecken (chemische Reinigung) eingesetzt, weil
JSieJ>ich durch hohe chemische und thermische Belastbarkeit auszeichnen. Die wichtigsten Vetreter sind Trichlorfluormethan, Dichlordifluormethan, Trichlortrifluorethan, Dichlortetrafluorethan und Chlorpentafluorethan.
Für den Nachweis von FCKWs in der Atmosphäre nutzt man verschiedene, meist spektroskopische Analyseverfahren. Um die Konzentration von FCKWs in früheren Zeiten zu ermitteln, untersucht man die in polarem Firnschnee eingeschlossene Luft.
In Expertenkreisen gelten FCKWs als Hauptquelle für das in der Stratosphäre anzutreffende Chlor, welches die Ozonschicht gefährdet. Daher kam am 17. September 1987 ein internationales Treffen in
Montreal zustande, auf dem Vertreter verschiedener Staaten über diese Problematik berieten. Es entstand das so genannte Montrealer Protokoll, in dem sich die Unterzeichnerstaaten dazu verpflichteten, die Gefährdung der Ozonschicht durch FCKWs zu verringern. Drei Jahre später, am 29. Juni 1990, wurde dieses Protokoll auf der Londoner Konferenz in seiner Fassung abgeändert. Danach soll der Verzicht auf vollhalogenierte FCKWs in drei Stufen ablaufen; insbesondere die vollhalogenierten FCKWs der Methan-, Ethan- und Propanreihe sollen weltweit gebannt werden. In den Ländern der Europäischen Union stellte die Industrie die Herstellung von vollhalogenierten FCKW Ende 1994 ein.
Im Bezug auf so genannte
teilhalogenierte FCKWs wurden Änderungen des Montrealer Protokolls u. a. auf der elften Konferenz in Peking im Dezember 1999 vorgenommen. Danach dürfen Industrieländer keinen H-FCKW-Handel mit Nationen betreiben, die nicht Vertragsstaat des Montrealer Protokolls sind. Für Entwicklungsländer ist z. B. vereinbart, ab 2010 ganz auf vollhalogenierte FCKWs zu verzichten und die Herstellung von teilhalogeniertem FCKW ab 2016 einzustellen. Um den Ausstieg zu erleichtern wurde ein multilateraler Fond eingerichtet. Damit die Änderungen international auch wirksam werden, müssen mindestens 20 Vertragsstaaten diese Vereinbarungen ratifizieren.

4. Was tragen wir dazu bei?
Der Mensch erzeugt auch Treibgase, mit der Ausnahme von FCKW produziert er keine Gase die nicht auch in der Natur vorkommen. Leider stellt er alle anderen Gase in extrem großen Mengen her. Schon das Auto allein verursacht große Mengen an Kohlenstoffdioxid, durch die Viehzucht entsteht sehr viel Methan (Gase durch Verdauungsprozesse). Aber dass Gefährlichste aller Treibgase ist und bleibt FCKW, es zerstört unsere Ozonschicht, die uns Menschen vor den UV-Strahlen der Sonne schützt. Es dient z. B. als Treibgas für Sprühdosen und als Kühlmittel für Kühlschränke.

Seit den 20iger Jahren ist der Mensch immer mehr auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Rohöl angewiesen. Er braucht sie um Strom zu erzeugen oder Autos anzutreiben. Bei der Verbrennung dieser Stoffe entstehen Lachgas (in kleinen Mengen) und Kohlenstoffdioxid. Um Platz für seine Straßen und Häuser zu haben rodet der Mensch Wälder die auf natürliche Art Kohlenstoffdioxid abbauen.
Das Absterben der Bäume wird auch mit dem sauren Regen aus Industrieanlagen beschleunigt.                  

5. Folgen der Erwärmung

Die Folgen der globalen Erwärmung sind gewaltig. Durch den Temperaturanstieg würde es zu einer Ausbreitung der Wüsten kommen. Das wiederum würde zu einem Nahrungsmangel führen, da weniger landwirtschaftliche Produkte angebaut werden können.
Hier in unserer Gegend würden schwere Stürme toben, da die Temperaturgegensätze zwischen Pol und Äquator noch größer währen. (Zyklonenbildung)
Durch das Schmelzen der Pole steigt der Meeresspiegel an, Länder werden überflutet und durch das viele Süßwasser würde der Golfstrom versiegen. Das wäre praktisch das Ende allen Lebens auf der Nordhalbkugel, da es
wahrscheinlich zu einer neuen Eiszeit käme.

6. Wie können wir das verhindern?

Wir können dies aber noch verhindern, indem wir z. B. weniger bis gar keine Treibgase mehr erzeugen. Wir müssen auf andere Energiequellen zugreifen, wie Sonnen- und Windenergie. Es würden auch andere Transportmittel, die nicht auf fossile Brennstoffe angewiesen sind helfen. Auch die Aufforstung der Wälder währe nützlich, da sie Kohlenstoffdioxid abbauen. Zur Verhinderung der weiteren negativen Klimaveränderung müssen wir alle umgehend etwas beitragen! (z.B. Kauf von FCKW - freien Produkten, Nutzung der Solarenergie).                                   

7. Bisherige politische Maßnahmen

Der Gesamtverbrauch fossiler Brennstoffe steigt jährlich um etwa ein Prozent. Keine der derzeit durchgeführten oder diskutierten Maßnahmen wird die globale Erwärmung in naher Zukunft verhindern können. Die Herausforderung besteht zweifellos in der Bewältigung von mutmaßlichen Auswirkungen und der gleichzeitigen Durchführung von Maßnahmen zur Verhinderung schädlicher Klimaveränderungen in der Zukunft. Mögliche Schäden können örtlich auf unterschiedliche Weise eingegrenzt werden. Dazu gehört die Verstärkung von Küstenlinien mit Deichen oder anderen Barrieren, um ein Vordringen des Meeres zu verhindern. Eine weitere Möglichkeit ist ein Subventionsprogramm von Regierungen, um die Bevölkerung in den Küstengebieten bei einem Umzug in höher gelegene Regionen finanziell zu unterstützen.
Das Verbot von FCKW war eine weitere Maßnahme. Doch leider spüren wir den verantwortungslosen Umgang mit diesem Gas, vor 20 oder 30 Jahren bis heute.
Um die Produktion von Kohlenstoffdioxid einzudämmen, wurde 1997 das Kyoto Protokoll verabschiedet. Das Abkommen kann jedoch erst in Kraft treten, wenn 55 Staaten, die zusammen mindestens 55% der Kohlenstoffdioxidemissionen des Jahres 1990 verursacht haben, dieses Protokoll anerkannt haben, (z. B. die Installation von Solar- und Photovoltaikanlagen)

                                               
8. Weitere politische Maßnahmen...

... sollten sein:

Aufforstung

Der einfachste Weg, Kohlenstoff zu absorbieren, ist die Erhaltung oder Aufforstung von Bäumen in großen Mengen. Bäume, besonders junge und schnell wachsende, nehmen einen großen Teil des Kohlendioxids aus der Luft auf, wandeln dieses mit Hilfe der Photosynthese um und lagern den Kohlenstoff in Form von neuem Gewebe ein. Weltweit, besonders in den Tropen, hat die Abholzung von Wäldern ein alarmierendes Ausmaß erreicht. In vielen Gebieten ist kaum noch eine Regenerierung möglich, da der Boden an Fruchtbarkeit verloren hat, oder die Flächen für andere Zwecke wie Ackerbaugenutzt werden. Eine umfangreiche Wiederaufforstung könnte die Verluste ausgleichen und dem Treibhauseffekt zumindest teilweise entgegenwirken.

Die Nutzung anderer Energiequellen

Weltweit hat sich die Energiegewinnung allmählich von Brennstoffen mit einem hohen Kohlendioxidausstoß  auf solche Energiequellen verlagert, die dieses Wärme speichernde Gas in etwas geringeren Mengen freisetzen. Die erste bedeutende Energiequelle, die sich der Mensch zunutze machte, war das Holz. Mit Beginn der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert entwickelte sich Kohle zur vorherrschenden Energiequelle. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie von Erdöl abgelöst, mit dem auch die Verbrennungsmotoren betrieben wurden, die schließlich in Automobilen zum Einsatz kamen. Im 20. Jahrhundert setzte sich dann Erdgas durch, das in der ganzen Welt zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt wird. Bei der Verbrennung von Erdgas wird weniger Kohlendioxid freigesetzt als bei Erdöl, das wiederum geringere Emissionswerte als Kohle oder Holz aufweist.

Bei der Nutzung von Atomenergie wird hingegen überhaupt kein Kohlendioxid freigesetzt, obwohl sie aus Gründen der Sicherheit und der hohen Kosten, die für die Entsorgung des Atommülls anfallen, heftig umstritten ist. Auch Sonnenenergie, Windkraft oder Wasserstoffbrennzellen erzeugen keine Treibhausgase, die Anlagen können wesentlich sicherer und umweltschonender betrieben werden, als dies bei Atomkraftwerken der Fall ist.

Quellenverzeichnis

Meinen eigenen Hefter Geographie 9c, 10d
Microsoft®
Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation

                                                                                                                                       Matti Krause                                                                                                                                 

 

 

 

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