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Gemeinschaftskunde
Jahresarbeit

Die Flutkatastrophe in Südostasien
            
                     
Inhalt:
1. Wie entstehen Tsunamis und wo kommen sie am häufigsten vor    (Gefahrenzonen)?
2. Die Auswirkungen
3. Schutzmaßnahmen für Menschen
4. Die Chronik der Flutkatastrophe in Südostasien
5. Aktuelle Informationen zu der Flutkatastrophe
6. beeindruckende Zeitungsausschnitte
7. Wie hätte die Katastrophe verhindert werden können?
8. Bilder aus den betroffenen Regionen
9.Welche Maßnahmen müssen getroffen werden?
Quellenregister

                                                                              
   

1. Wie entstehen Tsunamis und wo kommen sie am häufigsten vor?

                                       
Vor allem in den Regionen rund um den Pazifik kommt es immer wieder zu starken Bewegungen der Erdkruste. Hier tauchen die dichteren ozeanischen Platten unter die Kontinentalplatten ab, ein Vorgang, den Geowissenschaftler Subduktion nennen. Diese Subduktion läuft aber nicht ruhig und gleichmäßig wie ein Fließband ab, sondern immer wieder verhaken sich die Platten ineinander. Im Gestein bilden sich Spannungen - solange, bis es zum Bruch kommt.

Die Energie, die sich im Laufe der Zeit dabei aufgestaut hat, kann so groß sein, dass es zu Erdbeben kommt, oft sogar zu sehr starken Beben. Der Meeresboden wird dabei heftig durchgeschüttelt und stark abgesenkt oder nach oben gepresst. Dadurch werden auch die gewaltigen Wassermassen, die über der Bruchzone liegen, aus dem Gleichgewicht gebracht, entweder angehoben oder abgesenkt - Wellen entstehen. Je stärker das Erdbeben und die freigesetzte Energie, desto stärker die Wellen, die sich kreisförmig vom Erdbebenzentrum entfernen.

Die tödliche Kraft der Killerwellen

Seitdem die verheerenden Wellen den Indischen Ozean heimgesucht haben, ist jedem klar, welch katastrophale Auswirkungen Tsunamis haben können. Aber wie entstehen diese Killerwellen, was macht sie so gefährlich, warum entwickeln sie solch zerstörerische Gewalt?

Oberhalb der Stärke 7 auf der Richter-Skala ist die Gefahr von Tsunamis infolge dieser Erdbeben sehr groß. Mit unglaublich hoher Geschwindigkeit - zum Teil mit 800 bis 1.000 km/h und kann in Ufernähe auf eine Höhe von 30-50 Metern und mehr ansteigen. - rasen die Wellen über das Meer. Auf dem offenen Meer bei großen Wassertiefen sind die Wellen praktisch nicht sichtbar, fallen nicht auf. Aber jede Insel, die auf dem Weg der Wellen liegt, wird mit brutaler Gewalt überrollt. Mit fast ungebremster Kraft durchqueren die aufgewühlten Wassermassen den Ozean und schlagen nur wenige Stunden später, weit entfernt vom Ursprung der Katastrophe, erbarmungslos zu.

Denn sobald die Wassertiefe sich verringert, wird der Lauf der Wellen, die Geschwindigkeit, mit der sich die Welle ausbreitet, abgebremst. Der Wellenkamm steigt immer höher auf und fängt schließlich an, sich im flachen Wasser zu brechen. Eine tosende Wasserwand türmt sich auf und dringt unaufhaltsam aufs Land vor.

Die meisten Tsunamis kommen im pazifischen Raum vor. Besonders Japan wird immer wieder von den Fluten heimgesucht, aus dem Japanischen stammt auch der Name Tsunami: Große Hafenwelle. Warum dieser Name? Ihren Ursprung haben diese Wellen zumeist auf der anderen Seite des Stillen Ozeans. Entweder verursacht durch Erbeben vor der südamerikanischen Küste oder durch Beben in Alaska und den Aleuten, der Inselkette zwischen Alaska und Sibirien.

2. Die Auswirkungen

>      Hunderttausende Tote
>      zerstörte Städte, Küstengebiete und vor allem zerstörte Natur
>      Schock bei der gesamten Bevölkerung
>      Weisenkinderanzahl wird immer höher
>      Kinderhandel steigt an, da die Opfer keine Chance haben sich zu wehren
>      Entführungen aus Krankenhäuser
>      Seuchengefahr
>      nicht genügend Platz für die völlig entstellten und aufgedunsenen Leichen
>      Angst vor weiteren See- und Erdbeben, sowie vor anderen Naturkatastrophen
>      hohe Kosten für die Beseitigung der Trümmer und die Aufräumarbeiten in den betroffenen
        Gegenden
>      Mangel an Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und anderen Hilfsgütern
>      die tektonische Plattenbewegung wird immer stärker                                  

3. Schutzmaßnahmen für Menschen

Viele Staaten haben Frühwarnsysteme eingerichtet, die die Tsunamis schon bei der Entstehung erkennen. Sie zeichnen die seismographischen Plattenbewegungen auf. Durch den gewonnenen Zeitvorsprung könnten die Küsten rechzeitig evakuiert werden können. Leider besitzen einige von der Gefahr betroffene Staaten diese Systeme nicht und das Informationsnetz ist so schlecht ausgebaut, dass eine Vorwarnung nur eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich ist.                            

4. Die Chronik der Flutkatastrophe in Südostasien

Die See bebt: Etwa um 8 Uhr Ortszeit am Sonntagmorgen (26.12.04).Das Epizentrum liegt nordwestlich von Sumatra. Die gewaltigen Flutwellen, die das Beben auslöst, verwüsten ganze Küstenregionen in Südasien. Unter anderem betroffen, die Länder: Thailand, Sri Lanka, Indien, Malaysia. Am schlimmsten traf es die Region Aceh in Indonesien.
Der l. Tag nach der Todeswelle:
Der westlichen Welt wird
bewusst, dass auch viele Touristen unter den Opfern und Vermissten sind. Nach ersten Schätzungen wird mit 24000 Todesopfern gerechnet.
Montag (27.12.2004): Am Montag landen die ersten Flugzeuge mit Touristen aus den betroffenen Gebieten in Düsseldorf. Fast alle sind
traumatisiert und stehen unter Schock.
Der 2. Tag nach der Todesflut:
Schock oder Ignoranz? Einige Touristen besitzen doch tatsächlich die Frechheit 2 Tage nach einer Naturkatastrophe, an den verwüsteten Str
anden, ausgiebig Sonnenbaden zu gehen, an denen zur gleichen Zeit Opfer geborgen werden.
Ebenfalls am 2. Tag
werden in al
len betroffenen Regionen Verletzte und Tote aus dem Wasser gezogen.
Zehntausende von Menschen werden
vermisst. Den Angehörigen bleibt meist nichts anderes übrig, zu warten und Leichen zu identifizieren.
In der Nacht vor Silvester
landen die ersten schwerverletzten Opfer in Köln. So genannte
MEDEVAC-Jets, Lazarett-Flugzeuge der Luftwaffe, bringen 49 Verletzte. Für die Einsatzkräfte der extremste Einsatz, den sie je hatten. Die geschätzte Zahl der Todesopfer in den betroffenen Gebieten steigt auf 100.000.
Zu Neujahr verschlimmern sich die Meldungen aus dem Krisengebiet: In Sri Lanka soll es bereits vier Fälle von Cholera geben, melden die Agenturen. Am nächsten Tag wird das offiziell dementiert. Auf der ganzen Welt spenden Menschen für die Flutopfer. Internationale Hilfsorganisationen sind im Großeinsatz.
Das Bild dieses schwedischen Jungen (Bild gelöscht, da Quellenangabe nicht mehr möglich) ging um die Welt: Er soll überlebt haben und von Fremden aus einem thailändischen Krankenhaus entführt worden sein. Hunderttausende Menschen haben ihre Liebsten verloren. Die Hoffnung, sie lebend zu finden, schwindet täglich. Weltweit vernetzen sich Hilfsorganisationen und Privatleute im Internet, um Menschen zu finden.
Weltweit gibt es Gedenkfeiern für die Opfer. Neun Tage nach der Katastrophe steigt die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Vereinten Nationen auf 200.000.
5. Januar 2005:
Schweigeminute in Deutschland. Die Fahnen vordem Reichstag hängen auf Halbmast. Bundeskanzler Gerhard
Schröder gibt bekannt, die Bundesregierung werde 500 Millionen Euro für die langfristige Flutkatastrophenhilfe bereitstellen.
6. Januar 2005:
In der indonesischen Hauptstadt
Jakarta sind Vertreter von mehr als 20 Ländern und internationalen Organisationen zu einer Krisenkonferenz zusammengekommen. Die Teilnehmer wollen Hilfsmaßnahmen abstimmen und über finanzielle Mittel beraten.
7. Januar 2005:
Außenminister
Joschka Fischer reist in die asiatische Katastrophenregion, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Zuvor hatte Fischer die Entscheidung, deutsche staatliche Hilfe auf Sri Lanka und Indonesien zu konzentrieren, damit begründet, dass Thailand und Indien erklärt hätten, den Aufbau aus eigener Kraft bewerkstelligen zu können.
8. Januar 2005:
Bundesaußenminister Joschka Fischer hat Thailand langfristige Hilfe beim Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe zugesagt. Deutschland werde die Zusammenarbeit intensivieren, sagte Fischer nach Gesprächen mit Ministerpräsident
Thaksin Shinawatra.
Psychologen der thailändischen Armee kümmern sich um traumatisierte Überlebende der Katastrophe.
11. Januar 2005:
Überfordert: Ein indonesische Helfer schlafen inmitten von Paketen, die in der Hauptstadt
Jakarta angekommen sind. Mit mehr als 350 Millionen Euro für die Flutopfer in Asien haben die Deutschen einen neuen Spendenrekord aufgestellt.
Am selben Tag auf der UN-Geberkonferenz in Genf:
UN-Nothilfekoordinator Jan Egeland fordert die Geberländer dazu auf, die versprochenen Hilfen schnell und verbindlich bereitzustellen. Gleichzeitig kündigt er Transparenz bei der Verwendung der Mittel an: Jeder soll wissen, was mit seinem Geld passiert.
12. Januar 2005:
Kinder in einem Flüchtlingslager im Süden Thailands. Nach aktuellen Angaben der Vereinten Nationen sind rund zwei Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.
Bundeskanzler Gerhard
Schröder (SPD) am Mittwoch (12.01.05) zu Beginn der Kabinettssitzung in Berlin. Auf der Tagesordnung steht auch die Flutkatastrophe in Südasien. Außenminister Joschka Fischer (Grüne) berichtet von seiner Reise durch das Krisengebiet.
Am Abend das nächste Treffen: Kanzler Gerhard Schröder (SPD) kommt mit den Vertretern kommunaler Spitzenverbände und der Länder zusammen. Die von Schröder angeregten Patenscharten mit den von der Flut zerstörten Regionen sollen künftig von einem
Ausschuss von Staatssekretären verschiedener Ministerien koordiniert werden. Auch wird ein "Arbeitsstab Partnerschaftsinitiativen" gebildet. In deutschen Botscharten werden zudem Patenschaftsbüros eingerichtet.
13.
Januar 2005:
Indonesiens Außenminister
Hassan Wirajuda trifft sich in Berlin mit Finanzminister Hans Eichel. Das von der Flutkatastrophe schwer getroffene Land zieht nach Angaben des deutschen Ministers Zuschüsse einem Schuldenerlass vor. Andernfalls könnte sich die Position Indonesiens an den internationalen Finanzmärkten verschlechtern. Am Vorabend hatten die im Pariser Club vereinten Gläubigerstaaten den betroffenen Ländern eine sofortige Stundung ihrer Schulden angeboten
15. Januar 2005:
Mit einem ökumenischen Trauergottesdienst im Kölner Dom gedenken mehr als 1500 Menschen der Opfer und der Hinterbliebenen der Flutkatastrophe in Südostasien. Die Vertreter der beiden christlichen Kirchen im Land, Kardinal Meisner und Präses Schneider, versuchen Trost zu spenden. Ministerpräsident Peer Steinbrück hält im
Anschluss an den Gottesdienst eine Ansprache. Er sieht in der enormen Hilfsbereitschart der Bürgerinnen und Bürger ein hoffnungsvolles Signal.


5. Aktuelle Informationen zu der Flutkatastrophe

UNO befürchtet mehr als 200.000 Tote

Erste Tsunami-Todesopfer in Heimat überführt

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind in Asien mehr als 200.000 Menschen ums Leben gekommen. Vor allem im Norden Sumatras sei die Lage unübersehbar, sagte der UNO-Koordinator für humanitäre Hilfe, Jan Egeland. Unterdessen sind die ersten schwedischen Todesopfer der Flutkatastrophe in ihre Heimat überführt worden.

Die Gesamtzahl der Toten der Flutkatastrophe in Asien wird mittlerweile auf über 226 000 geschätzt.

Traurige Gewissheit: Zahl der Toten bereits auf mehr als 226.000 gestiegen!

Opferbilanz in Nordsumatra um 50.000 auf 166.000 gestiegen

Mehr als drei Wochen nach der Flutkatastrophe in Südasien hat sich die Zahl der Todesopfer deutlich auf mehr als 226.000 erhöht. Wie das indonesische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte, stieg die Zahl nach neuen Berichten aus den besonders stark betroffenen Provinzen Aceh und Nordsumatra um etwa 50.000 auf mehr als 166.000 Todesopfer.

Viele Menschen, die zuvor noch als vermisst gegolten hätten, seien nun als tot bestätigt, hieß es. Damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf über 226.000. Zuvor war von etwa 175.000 Opfern die Rede gewesen. Nach Behördenangaben wird das genaue Ausmaß der Katastrophe wohl nie exakt ermittelt werden können, (apa)

+ Spenden für die Flutopfer +

Nach dem stärksten Seebeben in den letzten 40 Jahren steigen die Zahlen der Todesopfer der Flutkatastrophe in Südasien auf mehr als 200.000. Hunderttausende weitere Menschen sind in den Regionen sind durch Seuchen, Hungersnot und mangelnde medizinische Versorgung akut gefährdet. Wenn Sie auch helfen möchten, können Sie an die eingerichteten Konten der Hilfsorganisationen spenden.

Gedenken an die Katastrophe  
Mit drei Schweigeminuten ist am Mittwoch EU-weit der von der UNO geschätzten 200.000 Todesopfer der Flutkatastrophe in Südasien f gedacht worden. Auch zehn Österreicher sind tot, Hunderte noch vemiisst- Der ORF unterbrach ebenfalls sein Programm. Unterdessen fehlt es in den Krisengebieten weiter am Nötigsten: Wasser, Nahrung und Medikamente- Besonders Kinder sind laut UNO am stärksten aetroflen- Spenden sind nötig, um zumindest das größte Leid zu lindem.

6. Beeindruckende Zeitungsausschnitte

Manche der Leichen, die identifiziert werden können, werden verbrannt, sofort. Vor dem Feuer sitzt Josef V. aus Zürich. In den Flammen liegt seine Mutter. Als Josef V. im Radio von der Katastrophe hörte, stieg er sofort ins Flugzeug; seine Eltern waren im Weihnachtsurlaub in Khao Lak.

Sein Vater hatte Glück: Er war im Hotel, um eine Kamera zu holen. Die Mutter, 63 Jahre alt, war schon am Strand. Der Vater stürzte sich in die Fluten, um seine Frau zu retten, um andere Menschen zu retten. Er konnte niemanden retten; „da war eine solche Wucht, da können Sie niemanden festhalten", sagt er. Noch immer lägen überall im Hotel Leichen, es stinke, und die Betonwände seien eingedrückt, sagt er:

"Tote und Tote, überall Tote."

Vater und Sohn zogen anschließend durch die Krankenhäuser. Sie mussten Leiche nach Leiche umdrehen. Und dann fanden sie die Frau, die sie suchten, sie identifizierten sie, sie gaben sie frei zur Feuerbestattung.

Auf dem Gelände des Tempels Lumkuen in Khao Lak liegen Hunderte Leichen. Konvois von Lastwagen kommen an, um immer mehr Leichen abzuladen. Man muss hier aufpassen, dass man nicht auf verkohlte, noch glimmende Leichenteile tritt. Es ist eine apokalyptische Szene, eine Szene, die die Luft abschnürt. Es wird langsam dunkel. Mönche schleichen über das Gelände, was können sie tun?

Die beiden Männer aus Zürich, Vater und Sohn, sitzen auf Plastikstühlen. Tragen Mundschutz, Polohemden. Sehen ihre Frau, ihre Mutter verbrennen. „Ein Alptraum", sagt der Sohn.

Dann gehen sie zurück zum Hotel. Plünderer haben den Ehering der Verstorbenen gestohlen. Khao Lak ist so etwas wie der Ground Zero der Bundesrepublik inmitten dieses Katastrophengebietes der ganzen Welt. Ein Kriseninterventionsteam des Auswärtigen Amtes ist eingetroffen, neun Ärzte, ein paar Sanitäter, Leute mit psychologischer Schulung.

Es gibt mehr Tote als Überlebende hier, die Überlebenden sind Zeugen, natürlich. Rebecca Beddall, 35, aus Seattle erzählt: „Wir lagen im Bett und schliefen. In der Nacht zuvor hatten wir Weihnachten gefeiert. Wir hatten viel getrunken und wollten ausschlafen. Wir wurden wach, weil mit einem Mal dieser unbeschreibliche Lärm da war. Ein Geräusch, so gewaltig, wie ich das nie gehört habe und mir nie vorstellen konnte. Dann ging alles ganz schnell, die Scheiben zerbarsten, dann kam Wasser ins Zimmer. Ron sprang aus dem Bett und riss mich mit sich. Ich griff nach

Silvester-Böller
Nachdem Politiker
r „Spenden statt Böller" warben, fürchten die Feuerwerkshersteller für ihr lahresgeschäft. Klaus Gotzen, Geschäftsführer des Branchenverbandes: „Ich halte es für unglücklich, daß ein solcher Verzicht auf eine bestimmte Branche bezogen wird."

"Es ist unmöglich, die Leichen zu zählen. Siesind überall verstreut", sagt ein Reporter in der indonesischen Provinz Aceh. Ein UNICEF-Sprecher: ..Ein Drittel der Opfer sind Kinder. Sie spielten friedlich am Strand und wurden insMeer gerissen, als dieFlutwelle kam."

"Die Körper der Toten hängen in den Palmen, liegen auf den Strandpromenaden - einfach überall: Ein fürchterlicher Anblick!"

7. Wie hätte die Katastrophe verhindert werden können?

Es hat Zeichen gegeben, die Erde warnte vor dem Unheil, das im Indischen Ozean drohte. Und es hat sogar Menschen gegeben, die die Zeichen der Natur war genommen haben. Aber trotz mancher Versuche gab es niemanden, der diese Zeichen so hätte deuten können, dass damit Leben zu retten gewesen wären.
Wir müssen uns eingestehen, dass der dünne Schutzschild unserer Hochtechnisierten Zivilisation sehr schnell zerbrechen kann, wenn die Naturkatastrophen zuschlagen. Wir werden durch unsere Fortschrittlichkeit dazu erzogen, auch an unsere Überlegenheit zu glauben. So furchtbare Ereignisse wie der Tsunami in Südostasien holen uns schmerzhart auf den Boden der Tatsachen zurück. Was man der Menschheit vorzuwerfen hat, ist zum einen, dass wir zu schnell in Systeme eingreifen, die wir nicht hinreichend verstanden haben oder voreilige Schlüsse ziehen und zum anderen die Ignoranz vor Tatsachen!
Diese Katastrophe hätte in dieser Hinsicht verhindert werden können, wenn wir Menschen endlich aufhören würden die Natur zu zerstören. Die Auswirkungen dieser Katastrophe haben sich ja gezeigt. Wenn wir uns überlegen würden: „was haben wir falsch gemacht
?", „wie können wir unsere Fehler weitestgehend wieder gut machen?" oder „welche Maßnahmen können wir anwenden, damit eine solche Katastrophe verhindert werden kann?", dann sind wir auf dem richtigen Weg uns zu ändern und somit auch die derzeitige Lage in der wir uns befinden. Hätten wir die Mangrovenwälder in den betroffenen und anderen Regionen nicht abgerodet, so wäre das Ausmaß nicht allzu hoch gewesen. Sicher hätte es auch viele Tote gegeben, aber die Macht der Welle wäre ein wenig eingeschränkter über das Land eingebrochen. Aber hätte, wenn und aber bringen uns nun auch nicht mehr weiter. Wir sollten endlich lernen, die Natur zu respektieren und nicht versuchen unsere Interessen über die Notwendigkeit der natürlichen Verhältnisse zu stellen! Eigentlich müssten wir unsere gesamte Einstellung zur Natur ändern und nicht gegen sie arbeiten!                 

8. Bilder aus den betroffenen Regionen

     (Bilder gelöscht, da die Quellen nicht mehr bekannt sind)

Aber ihr findet einige beeindruckende hier

9. Welche Maßnahmen müssen getroffen werden?

- Breite Streifen ohne Besiedlung
- Höhere, stabilere Häuser
- Tsunami - Frühwarnsystem
- Gegenwelle
-
Mangrovenwälder zur Brechung der Wellen anlegen bzw. bestehen lassen
- Dämme und Deiche
- weniger Tourismus
-
Tourismus anders gestalten           

10. Quellenregister

- Das große Buch des Allgemeinwissen
- Meyers Taschenlexikon Nr. 8, 9, 2
- Eigenes Wissen
-
Geografiehefter (Erdbeben)
- die „BILD" - Zeitung
- Der Spiegel
Die Todeswelle"
- erlesene Informationen
- Funk- und Fernsehsendungen auf
Discovery Channel
-
Nachrichten
- Internet bei dem Unterpunkt Aktuelle Informationen zur Flutkatastrophe sowie
die Abbildung von der   Tsunami - Entstehung

mehr findet ihr dazu z.B. hier                                                            

                                                                                                                            Jana Muder

 

 

 

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