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Gemeinschaftskunde
Jahresarbeit
- Diabetes
Diabetes
Inhaltsangabe
1.
Definition
1.1 Ursachen
/
Risikofaktoren
1.2.Folgen
2.
Leben lernen mit Diabetes
3.
Interview
4. Was gibt es
für Diabetes?
5. Auf was für eine Ernährung muss
man achten?
6. Behandlungsarten
7. Statistiiken
8.
Quellenangabe
1. Definition
Der Begriff ,,Diabetes mellitus“ bedeutet ,, Honig süßer Durchfluss“. Das weist auf ein seit Jahrhunderten bekanntes Anzeichen dieser Erkrankung hin: die Zucker Ausscheidung im Urin bei erhöhten Blutzuckerwerten. Volkstümlich bezeichnet man den „Diabetes mellitus“ als ,,Zuckerkrankheit“. Ihr liegt eine Stoffwechselstörung zugrunde, die hauptsächlich die Blutzuckerregulation betrifft.
1.1. Ursachen / Risikofaktoren
Beim
selteneren Typ-1-Diabetes (auch insulinabhängiger Diabetes = IDDM oder
juveniler Diabetes genannt), der meist im Kindes- oder frühen Erwachsenenalter
auftritt, sterben die Inselzellen sogar ab. Er ist überwiegend genetisch
bedingt und wenig von den Lebensumständen abhängig. Es konnten Veränderungen
(Mutationen) auf verschiedenen Chromosomen nachgewiesen werden.
Beim Typ-1-Diabetes ist höchstwahrscheinlich die
Bildung von Abwehrstoffen (Antikörpern) gegen eigenes Körpergewebe
(Autoimmunerkrankung) die Krankheitsursache. Möglicherweise ausgelöst durch
einen Virusinfekt, greifen gegen eigenes Körpergewebe gerichtete Antikörper
(Autoantikörper) die Insulin-produzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse
an. Wenn die Zellen zugrunde gehen, versiegt die Insulinbildung vollständig.
Der Mangel an dem Hormon muss zwingend durch die Insulingabe ausgeglichen
werden.
Der Typ-2-Diabetes ist mit
über 90% typischerweise eine Erkrankung des mittleren Erwachsenenalters (auch
als Altersdiabetes bezeichnet). Beim Typ-2-Diabetes kommt es durch die langsame
Erschöpfung der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse zu einem
Insulinmangel. Insulin hat die Aufgabe, die Zellen in Muskulatur, Leber und
Fettgewebe (= Zielorgane) gewissermaßen aufzuschließen, um den Eintritt des
Blutzuckers zu ermöglichen. In der Zelle wird der Zucker zur Energiegewinnung
oder -speicherung weiterverarbeitet. Der Insulinmangel führt
zeitweise oder dauerhaft zu erhöhten Glukosewerten
(Hyperglykämie) im Blut. Der hohe Zuckergehalt schädigt die kleinen und großen
Blutgefäße (Mikro- und Makroangiopathie).
Die Stoffwechselerkrankung tritt häufig bei übergewichtigen Menschen mit Bewegungsmangel auf. Vorstufe der eigentlichen Zuckerkrankheit ist eine langandauernde Phase, in der das Hormon Insulin an seinen Wirkorten Muskulatur, Leber und Fettgewebe seine Wirkung verliert (Insulinresistenz, Metabolisches Syndrom). In dieser Phase kann sogar ein Insulinüberschuss (Hyperinsulinismus) bestehen. Später erschöpft sich die Insulin-Bildungsfähigkeit und der Diabetes tritt auf.
Genetische Faktoren haben beim Typ-2-Diabetes einen großen Anteil. Sind die Eltern oder nahe Verwandte betroffen, besteht die Wahrscheinlichkeit für einen Diabetes mellitus bei den Nachkommen. Neben der erblichen Veranlagung ist aber auch eindeutig die ungesunde Lebensweise (Überernährung) für die Entstehung der Zuckerkrankheit verantwortlich.
Wird die Krankheit nicht erkannt oder unzureichend behandelt, kommt es zu gefährlichen Spätfolgen:
2. Leben lernen mit Diabetes
Niemand mit einer chronischen Krankheit sollte
jahrein, jahraus nach denselben Regeln leben, sondern immer darauf achten, was
es an neuen Erkenntnissen
gibt. Um die neuen Forschungsergebnisse zu testen, sollte man diese im Umgang mit der Krankheit einbeziehen.
Schließlich
gibt es in jedem einzelnen Diabetes viele Besonderheiten, die man nur selbst
und im Gespräch mit anderen herausfinden kann. Wer sich selbst gut beobachtet
und dabei ein wenig mit sich experimentiert, findet heraus, was bei seinem
Diabetes speziell zu beachten ist. Es ist gut, wenn man dies immer wieder
einmal überprüft, weil es sich auch ändern kann. Diabetes ist kein ständig
gleich bleibender Defekt, sondern Teil des sich ständig verändernden Lebens.
Gut mit dem Diabetes leben bedeutet auch, sich immer wieder neu auf ihn
einzulassen, das Wissen aufzufrischen, Einfallsreichtum zu entwickeln und Neues
auszuprobieren.
3. Das Interview mit einer betroffenen Person
Wie geht es Ihnen?
Danke gut.
Sagen sie mal wie lange wissen sie eigentlich
schon das Sie Diabetes haben?
Seit etwa 2 Jahren.
Wie zeigt sich das? Welche Symptome haben Sie?
Durst, Müdigkeit, Verschlechterung der
Sehstärke.
Welcher Diabetes Typ sind Sie?
Typ 2
Was haben Sie dagegen getan?
Ich hab vom meinem Arzt Insulinspritzen
bekommen, die ich regelmäßig benutzen muss.
Ich danke Ihnen für dieses Interview, und wünsche
Ihnen alles Gute!
4. Was gibt es für Diabetes?
Es gibt 2 verschiedene Typen des Diabetes!
Typ 1.
Diabetes ist eine Volkskrankheit. In Deutschland haben heute
schon min. 5% der Bevölkerung Diabetes. Bis zum Jahre 2015 wird sich die Zahl
der Diabetiker annähernd verdoppelt haben. Nur 10% der Diabetiker haben einen
Typ-1-Diabetes, auch jugendlicher Diabetes genannt. Der Erkrankungsbeginn liegt
meist vor dem 14.Lebensjahr, und schon nach kurzer Zeit kommt es zum (fast)
völligen Insulinmangel. Der Ausbruch dieser Erkrankung hat mit falscher
Ernährung überhaupt nichts zu tun. Die meisten Menschen mit dem Typ –2
Diabetes, der auch Altersdiabetes genannt wird , sind oder waren dagegen
übergewichtig. Bei Ihnen besteht ein relativer Insulinmangel: es wird zwar noch
Insulin produziert aber es kann nicht richtig wirken.
Typ
2.
Diabetes
mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die allein in Deutschland rund sechs
Millionen Menschen betrifft. Der Blutzuckerspiegel ist erhöht und der Körper
kann Kohlenhydrate wie Zucker nur ungenügend verwerten. Eine
Vorstufe des Typ-2-Diabetes ist die so genannte pathologische Glukosetoleranz:
Der Körper kann Kohlenhydrate nicht richtig verwerten. Die pathologische
Glukosetoleranz ist häufig von Übergewicht, hohem Blutdruck, hohen
Blutfettwerten und erhöhten Harnsäurewerten begleitet. Diese Symptome bzw.
Erkrankungen werden unter dem Begriff "Metabolisches Syndrom" zusammengefasst
5.Auf was für eine Ernährung muss man achten?
Diabeteskost-
eine Gesunde Milchkost
Es gibt eigentlich keine Diabetesdiät mehr. Typ
1-Diabetiker dürfen alles essen, und wie für andere Menschen ist für Diabetiker
eine gesunde Milchkost das Beste.
Die gesunde Ernährung für alle Menschen ist:
*reich an Kohlenhydraten (mehr als 50% der
Energiezufuhr).
*arm an Fetten (weniger als 35%)
*normal im Eiweiß (nicht mehr als 15 %) und
*reich an Ballaststoffen (20g Ballaststoffe pro 1000
Kalorien)
Sie essen wenig Kohlenhydrate , um Insulin zu sparen, sie essen zu viel Fett und Eiweiß , weil dafür kein Insulin benötigt wird . Mit dieser ungünstigen Ernährungsweise kann das Risiko für Gefäßerkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall) und Gicht erhöht werden.
Wenn sie sich gesund ernähren wollen:
*Essen Sie mehr Kohlenhydrate als bisher, vor
allem Vollkornprodukte, Vollkornnudeln, Naturreis, Kartoffeln,
Gemüse, Salate und rohes
Obst.
*Essen Sie weniger Weißmehlprodukte, Zuckerwaren,
Gemüsekonserven ,Früchte aus der Dose.
*Essen Sie weniger fette Fleisch-,
Fisch- und
Wurstwaren, Streich- und Kochfett.
*Trinken sie weniger Alkohol.
6. Behandlungsarten
Je nach Art und Dauer des Diabetes können verschiedene Behandlungsmethoden zur Anwendung kommen. Jeder Betroffene kann und muss selbst etwas tun, um eine möglichst gute Stoffwechsellage zu erreichen. Hier finden Sie einen kurzen Einblick in verschiedene therapeutische Möglichkeiten.
Selbsthilfe
Grundlage jeder Behandlung ist die "Eigenleistung" der Betroffenen.
So kann in vielen Fällen ganz auf Medikamente verzichtet werden.
Antidiabetika
Die
Behandlung mit Medikamenten, die den Blutzucker senken, muss auf die
individuellen Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sein.
Glucose- Resorptionsverzögerer
Die
Glukoseaufnahme aus dem Darm wird verzögert.
Biguanide
Verschiedene Wirkmechanismen senken den Blutzuckerspiegel.
Sulfonylharnstoffe
Sie regen
die Produktion von körpereigenem Insulin an.
Insulinarten und
ihre Wirkung
Es gibt über 40 verschiedene Insulinpräparate. Hier finden sie die Wirkung
verschiedener Arten beschrieben.
Selbstkontrolle
Nur mit einer konsequent durchgeführten Selbstkontrolle kann ein hoher Grad an
Sicherheit in der Therapie gewonnen werden.
Intensive
Insulintherapie
Diese Therapieform ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Lebensgestaltung.
Konservative
Insulintherapie
Die zuverlässige Wirkung bei geringerer Flexibilität wählen viele ältere
Betroffene.
Die Wahrscheinlichkeit für ein Kind Diabetes zu
bekommen ist ca. 20%-30% .
Es bedeutet auch das 70%-80% der Kinder diabetischer
Eltern bleiben gesund.
In Deutschland haben heute schon min. 5% der Bevölkerung Diabetes. Bis zum Jahre 2015 wird sich die Zahl der Diabetiker annähernd verdoppelt haben. Nur 10% der Diabetiker haben einen Typ-1-Diabetes, auch jugendlicher Diabetes genannt. Der Erkrankungsbeginn liegt meist vor dem 14.Lebensjahr, und schon nach kurzer Zeit kommt es zum (fast) völligen Insulinmangel.
Rund 95 Prozent der Diabeteserkrankungen in Deutschland sind dem Typ-2 zuzuordnen, nur etwa fünf Prozent dem Typ-1. Typ-2-Diabetes beginnt schleichend und wird oft erst sehr spät erkannt.
8. Quellenangabe
Gut leben mit Typ 1-Diabetes (Arbeitsbuch zur Basis- Bolus-Therapie) 4.Auflage
Fotos: http://www.uned.es/pea-nutricion-y-dietetica-I/guia/diabetes/images/fig_25bi.gif
http://www.carmichaelshort.com.au/Podiatry/ulcer.jpg
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.healthynj.org/dis-con/diabetes
http://www.g-netz.de/Gesundheit/Diabetes_Ursachen_Risikofaktor/diabetes_ursachen_risikofaktor.shtml
http://www.medizinfo.com/diabetes/diabhdlg.htmChristina Reif
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