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Gemeinschaftskunde
Jahresarbeit
Buddhismus
Inhaltsangabe
1.
Buddhismus
2. Wer war Buddha ?
3. Das Wort
.Buddhismus"
4. Buddhas Lehre
5.
Die vier Edlen Wahrheiten
6. Grundlagen von Buddhas
Lehre
7. Bedingungen
8. Die buddhistischen Wege
9. Was ist Meditation
10. Eigenes Wort
11. Quellenangabe
1. Buddhismus
Der Mensch ist gesund, fühlt sich wohl, wenn jedes dieser § Teile gesund ist, und alle harmonisch zusammen wirken. Mit Harmonie. Wohlbefinden und Glück des Menschen beschäftigt sich der Buddhismus. Begründet von Buddha, dem früheren Fürsten Siddharta Gautama (gest. 480 v. Chr.). Es gibt keinen absoluten Gott und es ist eine neue. nüchtern strenge selbstlösungsebene.
Erkennungsmerkmale:
• Buddhafiguren in unterschiedlichen Großen und Lagen
• D'alai
Lama (Ozean Lehre)
• Meditation
• Mönche in orange-gelben
Kutten
• typische Tempelanlagen (mehrere übereinander
befindliche Dächer, Pagoden)
• Stupa = Grabmal eines
Buddhisten
2. Wer war Buddha?
Der Begründer dieser Lehre hieß
Siddharta Gantama. Er lebte von 563 bis 483 v. Chr. und wuchs als Sohn eines Königs in Luxus und Geborgenheit nahe der
heutigen Grenze zwischen Nepal
und Indien auf. Er heiratete früh. war Voter eines
Sohnes. Mit 29 Jahren verließ er
Frau und Sohn auf der Suche nach der Weisheit.
Zunächst praktizierte er Yoga
und führte ein Leben in strengster Enthaltsamkeit
(Askese) fast bis zum
Hungertod. Dieser Weg brachte ihm aber nicht die
Erkenntnis der Wahrheit und er wählt einen Mittelweg
zwischen Maßlosigkeit (Luxus) und Askese (Armut).
Unter einem
Feigenbaum meditierend, erreicht er verschiedene Bewusstseinsebenen
und fand 528 v.Chr. die
Erkenntnis der Wahrheit = Erleuchtung.
Danach zog er von Ort zu Ort und predigte die Wahrheit bis an Lebensende.
3. Das Wort "Buddhismus"
Das Wort Buddhismus ist in westlichen Sprachen entstanden und ist gebildet mit der lateinischen Nachsilbe -Ismus, die in vielen Wörtern wie in Judaismus, Amerikanismus und so weiter Verwendung gefunden hat. Im Buddhismus selbst wird der Ausdruck Dharma verwendet. Das Wort Dharma hat seine Wurzel in der Sanskrit-Silbe dhra; dhra hat die Bedeutung von halten. Dieses Wort dhro ist manchmal gleichbedeutend mit Existentem, zum Beispiel in dem Ausdruck sarva dharma, was alle Phänomene bedeutet. Und das, weil alle Objekte ihre Natur halten. Das Wort Dharmo wird auf zehn verschiedene Bedeutungen angewendet. Im Zusammenhang mit Religion wird das Wort Dharma für Unterweisung und Erkenntnis verwendet. Denn die richtigen Unterweisungen führen, wenn sie angewendet werden, zu richtigen Erkenntnissen. Und diese Erkenntnisse schützen den Anwender vor Leid oder ziehen ihn aus Leid heraus. Deshalb spricht man von Dharma oder Halter. In dieser Bedeutung kann man dann davon sprechen. Dharma zu lernen, Dharma anzuwenden, Dharma zu unterrichten und Dharma im eigenen Geist zu erzeugen.
4. Buddhas Lehre
Als der Buddha vor
zweitausendfünfhundert Jahren die Erleuchtung
manifestierte und dadurch zeigte, dass es
möglich ist, sich vollkommen von jeder Unwissenheit zu befreien, gab er damit
all seinen Nachfolgern den Schlüssel für höchstes und dauerhaftes Glück in die Hand. Dieses Glück
beinhaltet die Befreiung von allen Leiden der bedingten und damit vergänglichen
Existenz, die vollkommene Erkenntnis der
Natur aller Erscheinungen, sowie die
unbegrenzte Fähigkeit, anderen auf dem Weg zur Befreiung und Erleuchtung zu
helfen. Der Buddha gab drei große Zyklen von Belehrungen, die den verschiedenen
Fähigkeiten der Schüler entsprechen und ihnen den Weg zu diesem bleibenden Glück zeigen. Von dieser Zeit an
stehen damit für das ganze dem Buddha folgende Zeitalter Methoden zur
Verfügung, den gleichen perfekten Zustand der vollkommenen Erleuchtung zu
erlangen wie der Buddha selbst. Während seines Lebens gab der Buddha seinen
Schülern aus den verschiedensten lebendigen Situationen
heraus durch Worte. Symbole oder einfach
durch sein eigenes Beispiel Anleitung für den nächsten Schritt auf dem Weg zur
Befreiung und Erleuchtung.
Da er Schüler mit
sehr unterschiedlichen Fähigkeiten und Mentalitäten hatte, von sehr einfachen Menschen bis hin
zu Königen, von Anfängern auf dem Weg bis hin
zu "Arhats" und hohen "Bodhisattvas", also Praktizierenden, die schon sehr weit fortgeschritten
waren, ist daraus ein lückenloser Weg entstanden,
der einen sicher zum Ziel führt, wenn man
diese Methoden anwendet. Man spricht allgemein von 84000 verschiedenen
Belehrungen, die als Gegenmittel gegen
dieselbe Anzahl von möglichen Schleiern und Störungen wirken. Man kann die
Lehre des Buddha mit einer riesigen Apotheke
vergleichen, wo es gegen jede Krankheit die entsprechende Medizin gibt.
5. Die vier Edlen Wahrheiten
1. Leben ist Leid
Es ist die Erkenntnis, dass das Leiden von der Geburt
an bis zum Tod in der Natur des menschlichen Wesens, in seiner Existenz liegt.
Darüber hinaus aber auch der Tod keine Erlösung,
denn Buddha hat die Idee vom Kreislauf des Lebens in den Tod zur Wiedergeburt fuhrt.
2. Unwissenheit. Begierde und Neid sind alle
Ursachen des Leidens
Unwissenheit als Ursache von Neid und Begierde.
3. Leiden
kann beendet werden
durch Überwindung
von Unverständnis und Gebunden sein.
4. Der Weg ist der „edle achtfache
Pfad"
Dieser Weg zur Vernichtung
des Leidens verlangt
"rechte (=richtige) Anschauung, Wollen,
Reden, Tun, Leben, Denken, Sterben, sich versenken
i——> Diese Grundsätze können in die 3 Eckpfeile der buddhistischen Glaubenslehre zusammengefasst werden: Moral, Weisheit, Meditation
6. Grundlagen von Buddhas Lehre
Buddha erklärt, wie die Welt funktioniert - also was letztendlich wirklich und was bedingt ist. Dieses Verständnis ermöglicht das Erleben dauerhaften Glücks.
Die Vier Edlen Wahrheiten bilden den Kern seiner Lehre:
1. Solange der Geist seine Natur nicht erkannt hat, gehört zum Leben zwar Freude, aber auch Leid. Zumindest Alter. Krankheit und Tod sind unvermeidbar und werden als unangenehm erlebt.
2. Es gibt bestimmte Ursachen, warum der Geist seine wahre Natur nicht sieht.
3. Jeder kann die Natur seines Geistes erkennen, also erleuchtet werden.
4.
Es gibt praktische Mittel, um das zu
erreichen.
Zum Aufbau von
Wissen hinzu kommen Meditationen als das praktische Mittel, um dauerhaftes Glück zu erreichen: Durch sie wird das Verstandene
zur eigenen Erfahrung. Ergänzend achtet man
vor allem im Theravodo
darauf,
leidbringendes Verhalten zu vermeiden. Im Mahayana
verschiebt sich dieser Schwerpunkt auf die Vermeidung von Zorn, im Vorayana darauf,
die Welt stets aus einer reichen und selbstbefreienden Sichtweise heraus zu
erfahren.
Ausgehend vom Wirken des historischen Buddha
entwickelte sich der Buddhismus zu einer Weltreligion mit ununterbrochener
Überlieferung. Sie wendet sich an alle
suchenden Menschen, unabhängig von Rasse. Nation, sozialer Herkunft, Persönlichkeit und Geschlecht.
Dabei stellt sie den Menschen immer in seine
eigene Verantwortung. Sie zeichnet sich zudem durch Toleranz und Gewaltlosigkeit aus.
7. Bedingungen
Das Verständnis der Lehre von der Bedingtheit aller körperlichen und geistigen Phänomene, der bedingten Entstehung aller "Dinge" bildet zusammen mit der Erkenntnis der drei Daseinsmerkmale (ti lakkhana). die Voraussetzung und Vorbedingung damit Erkenntnis des Buddhadamma aufsteigen kann. Sie zeigt die Bedingtheit und abhängige Natur der Dinge, denen wir die konventionellen Namen geben wie "Ich". "Individuum". "Selbst", "Mensch". 'Tier" usw.. die ober nichts weiter sind als ein ununterbrochener Strom körperlicher und geistiger Daseinsphänomene. Wenn wir die Eigenschaften von Bewusstseinszustand Citta) und Mental-Faktoren (Cetasika) und Körperlichkeit (Rupa) verstehen, erkennen wir auch ihre gegenseitige Abhängigkeit und Bedingtheit. Citta ist Paccoya für die Cetasika und umgekehrt. Wofür es die nötige Voraussetzung bildet, ohne die das Andere nicht sein kann. Die Art und Weise, wie ein Ding oder Vorgang für ein Anderes eine Bedingung sein kann ist sehr vielfältig. In Potthano. dem letzten Werke des Abhidhammo, werden 24 solcher Arten der Bedingtheit aufgezählt.
8. Die buddhistischen Wege
Buddhas Belehrungen wurden zunächst mündlich von Lehrer zu Schuler weitergegeben; ergänzende schriftliche Aufzeichnungen entstanden erst nach seinem Tod. Dennoch wurde von Anfang an großer Wert auf eine genaue Überlieferung gelegt. Trotzdem unterscheiden einige Religionswissenschaftler die buddhistischen Richtungen erst ob 380 v. Chr. voneinander.
Theravado (Kleiner bzw. Alter Weg)
Im Theravodo
wird manchmal behauptet. Buddha selbst habe nur die Erklärungen dieses Weges gegeben,
und die Schulen des großen Weges hätten im
Nachhinein eine zu offene Einstellung gegenüber weltlichen Dingen eingenommen.
Im Alten Weg geht
es vor allem um das Beruhigen und Festhalten des Geistes
und das Vermeiden von Leid und Schwierigkeiten
im Alltag. Im Theravada,
das sich später vor allem in den südasiatischen Ländern durchsetzte, genießt
das Mönchstum eine bevorzugte Stellung.
Mahayana (Großer Weg)
Die
Schulen Mahayana beziehen sich direkt auf
Buddha und unterscheiden nur zwischen zwei Wegen: dem großen und dem kleinen, den sie manchmal als unzulässige Verengung
der Vielfalt von Buddhas Lehre betrachten.
Im großen Weg findet sich der größte Teil der buddhistischen
Philosophie und Psychologie; Mönche und Laien sind gleichgestellt.
Den Vajrayana
sehen die Schulen des großen Weges häufig als eine Weiterentwicklung
- entstanden durch eine Verschmelzung mit
der tibetischen Bon-Religion.
Varayana
Auch die Vajrayano-Schulen
führen ihre Belehrungen direkt auf Buddha
selbst zurück. Hier wird gelehrt, dass
Buddha drei verschiedenen Arten von Menschen Belehrungen gegeben habe: Wer Leid vermeiden wollte, bekam
Auskünfte zu Ursache und Wirkung
(Theravado). Wer mehr für andere tun wollte,
hörte Belehrungen, um Mitgefühl und Weisheit zu entwickeln
(Mahayana). Wenn die Leute fähig waren. Buddha als Spiegel für ihre eigenen Möglichkeiten zu sehen, lehrte er den
Vajrayana Weg. Dabei zeigte sich Buddha in verschiedenen weiblichen und männlichen
Lichtformen oder vermittelte seine erleuchtete Sicht von der Natur des Geistes direkt an
seine Schüler. Dabei geht es darum,
die Welt aus einer reichen und selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren. Der
Vajrayana wurde in Indien durch die Mahasiddhas
weitergegeben, die oft unkonventionelle Persönlichkeiten waren, und später nur
in Tibet und der Mongolei überliefert. Die Bezeichnung Diamantweg ist eigentlich nur die
Übersetzung des Wortes Vajrayana; sie hat sich aber für einen besonders lebensnah vermittelten Vajrayana-Buddhismus eingebürgert,
der in der Tradition der tibetischen Karmo Kagyü Linie gelehrt wird.
Zen
Zen-Buddhismus ist der japanische
Name einer im 6. Jahrhundert in China
entstandenen Schule, die sich auf den Großen Weg bezieht. Auch
sie beruft sich auf Erklärungen, die Buddha selbst seinen Schülern gegeben habe. Etliche Zen-Schulen betrachten Wissen und Konventionen als nutzlosen Ballast.
Die Erleuchtung soll durch
selbstentstandene Einsicht blitzartig zum Durchbruch
kommen. Man vereinfacht das Leben, um weniger vom Meditieren abgelenkt
zu werden, und versucht, bei stundenlangem
Stillsitzen oder Nachsinnen über eine paradoxe Frage (japanisch: Koan), den ständigen Strom an inneren
Vorstellungen zur Erschöpfung zu bringen.
Der Zen-Buddhismus wurde vor allem in Japan
überliefert.
9. Was ist Meditation
Meditation lässt das Verständnis von Buddhas Belehrungen zur eigenen Erfahrung werden und ist im Buddhismus das praktische Mittel, um die Natur des Geistes zu erkennen. Während der Meditation ruht der Geist Idealerweise in sich selbst.
Theravoda (Kleiner bzw.
Alter Weg)
Dieser Zustand wird im Theravoda durch das Schaffen von
Abstand, durch Beruhigen und Einsgerichtetheit des Geistes
erreicht.
Mahayana (Großer
Weg)
Im Mahayano nutzt man vor allem Methoden, um Mitgefühl zu stärken
und die Leerheitsnatur
des Geistes zu erfahren - das bedeutet, dass
alle Erscheinungen und Ideen nicht
dauerhaft sind, sondern ständig entstehen und wieder
verschwinden.
Varayana
Im Varayana steht die Arbeit mit inneren Energien und mit Lichtformen
weiblicher und männlicher Buddhas im Mittelpunkt. Diese Buddhaformen zeigen
verschiedene erleuchtete Qualitäten des Geistes. Der Varayana Buddhismus setzt
auf die ständige Identifikation mit der eigenen Buddhanatur, und zwar nicht nur
während, sondern auch außerhalb der Meditationssitzungen.
Wichtig;
Grundsätzlich sollte man ohne sachkundige Erklärung nicht mit der Meditation anfangen. Bitte fragen Sie nach entsprechenden Einführungserklärungen im buddhistischen Zentrum Ihrer Wahl.
Diese Aussage, dass sich die Ursachen sowohl für das individuelle als auch das kollektive Glück und Leid im eigenen Geist befinden, ist eine der wichtigsten Aussagen des Buddhismus.
10. Eigenes Wort
Im Ethikunterricht bin ich das erste Mal dem Buddhismus begegnet. Ich habe zwar
die Buddhafiguren gekannt, aber was sie für eine Bedeutung hatten oder wofür sie
standen, wusste ich noch
nicht. Ich habe mich für den Buddhismus
interessiert, wie solche Menschen leben und wie sie darüber denken.
Schon
die Entstehungsgeschichte ist sehr beeindruckend. Ich habe mal ein Buch aus der
Bibliothek ausgeliehen und es gelesen und
war fasziniert.
Meine Oma kaufte mir den ersten
Buddha, als ich das erste Mal
am Ohr
operiert wurde. Dann kaufte ich mir nach und nach noch mehr oder
bekam welche geschenkt.
Ich finde, der Buddhismus ist ein
schöner Glaube, aber ich könnte ihn nicht
ausüben.
Ich habe nicht die Bedingungen dazu, weil ich auch nicht so überzeugt bin und auch nicht so ehrgeizig bin, dass
ich so etwas durchhalte. Würde ich umziehen
in die Gegend, wo man
diesen Glauben ausübt, wäre das kein Problem,
da ich auch schon so aufwachsen würde. Ich habe schon vorher die asiatische
Kultur bewundert, aber mich noch nie damit
beschäftigt. Ich habe mein Zimmer
etwas asiatisch eingerichtet und esse auch
gern asiatisches Essen, das sind noch ein paar Dinge, die ich mir an
der asiatischen Kultur abgeschaut habe.
11. Quellenangabe
• Ethikhefter 8. Klasse Buddhismus
• Internet: www.6oogle.de (Bilder)
• www.Buddhismus.de
(Literatur)
Yvonne
Terkowski
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