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Ethik
Leben und Lebensalter

 
Leben und Lebensalter

Wenn wir von Alter sprechen, unterscheiden wir
1. das kalendarische Alter
    (das ist die Lebensjahre, die man bis dahin wirklich lt. Kalender gelebt hat)
2. das biologische Alter
    (richtet sich nach dem gesundheitlichen Zustand, dem Zustand der Körperorgane)
3. das soziale Alter
    (Stellung in der Gesellschaft)
Die verschiedenen Lebensalter lassen sich in der Folge nur mit Etwa – Zahlen angeben, da sich das Alter eines Menschen auch nach seiner körperlichen und geistigen Reife richtet.

Die Kindheit

Sie beginnt mit der Geburt des Menschen und erstreckt sich etwa bis zum 12. / 14. Lebensjahr
Die Kindheit ist eine Zeit sozialen Lernens, d.h.
- dieser Prozess beginnt mit der Geburt
  selbst das Neugeborene lernt sehr schnell, was man mit Schreien alles erreichen kann
  (z.B. schreie ich, werde ich aus dem Bettchen genommen und herum getragen)
- in den ersten Monaten werden die ersten sozialen Kontakte hergestellt
  (das Kind lernt z.B. die Menschen in seinem Umfeld kennen)
- Bezugsperson ist wichtig
  wichtig ist: das Kind erfährt Schutz, Geborgenheit und Zuwendung!
- sowie das Kind Schutz, Geborgenheit und Zuwendung erfährt, entwickelt sich das
 kindliche   Selbstvertrauen
  und das Vertrauen zu anderen
- das Kleinkind lernt sich bereits als e i n Teil einer Gemeinschaft kennen, es erkennt das  Miteinander,
  das   Angewiesensein auf andere und gegenseitige Rücksichtnahme
- es erkennt auch, dass nicht jeder tun kann, was er will – dazu gibt es Normen
  Normen   sind Verhaltensmuster, an denen man erkennt, wie man sich in bestimmten
                   Situationen verhalten soll oder muss – dabei unterscheidet man
  
Gebote:   du sollst… (z.B. du sollst im Unterricht gut mitarbeiten)
  Verbote:  du musst, du darfst nicht… (z.B. du darfst während der Unterrichtszeit nicht das                     Schulgelände verlassen)

Das Jugendalter
(
etwa 14 – 18 Jahre)

Das soziale Lernen geht weiter. Es gibt besonders schöne, aber auch oft schwierige oder problematische Zeiten

besonders schön: Urlaub mit Freunden, weniger Pflichten als Erwachsene, mehr Taschengeld als                              als Kind
problematisch:
      man wird oft missverstanden

Veränderungen beim Übergang vom Kind zum Jugendlichen
Körperliche Reife:
sie wird z.B. besonders deutlich durch die Entwicklung der Geschlechtsmerkmale und der Behaarung
Psychische Reife:
- veränderte Rolle der Eltern und anderer Erwachsener
- der Einfluss der Eltern geht zurück (man versucht z.B., die durch die Eltern   gesetzten
 Forderungen zu
  umgehen)
- der Einfluss Gleichaltriger nimmt zu
  (man bespricht jetzt lieber mit Gleichaltrigen die Probleme,   z.B.
  Liebeskummer)
- Befähigung zu eigenständigen Entscheidungen, z.B. Umgang mit Geld und Drogen
- die Einstellung zum anderen Geschlecht verändert sich

Das Erwachsenenalter
(18 – etwa 60/65 Jahre bzw. Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess)

Auch in diesem Alter geht das soziale Lernen weiter, z.B.
- Familie: man erzeiht jetzt selbst Kinder, muss selbst das Geld einzuteilen…
- Freizeit: ein Großteil der Freizeit wird der eigenen Familie gewidmet, der evtl.
                Wohnungswechsel bringt weitere Veränderungen mit sich (z.B. Sporttreiben,
                Freunde, Clique)
- Beruf:
    z.B. verändertes Verhältnis zum Vorgesetzten
Die Veränderungen in den sozialen Beziehungen können zu Unsicherheit, Isolierung, Desintegration
führen.

Das Alter
(etwa ab 60 /65 bis zum Tod)

Was verändert sich jetzt alles?
- mit dem Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess verändert sich das soziale Umfeld
  (trotz aller guter Vorhaben, in Verbindung zu bleiben, entfremdet man sich langsam)
- der gesamte Tagesablauf wird umgestellt
- oft entwickelt sich das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden
- die Verbindung zur eigenen Familie wird wieder enger, dabei sollten alle ein paar
 Grundsätze   beachten:
  die Familienmitgliede müssen bedenken, welche Veränderungen das
 Alter für die Betroffenen
  mit sich bringt
  und dass sie sich wieder mehr diesen Menschen
  zuwenden müssen - aber die alten Menschen   müssen
  bedenken, dass die anderen ihr eigenes
Leben aufgebaut haben und sollten sie zeitlich nicht   überbeanspruchen
- im Alter verschlechtert sich der Gesundheitszustand
- der alte Mensch muss sich neue Interessengebiete aufbauen und seine Zeit auch damit gestalten; das
  Gedächtnis sollte trainiert werden, dazu eignen sich z.B. das Lesen, Kreuzworträtsel raten, Gedichte   lernen –  mancher erlernt vielleicht jetzt noch eine Fremdsprache

                                                                                                     Autor: Sarah Neumann

 

 

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