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Ethik
Islam

                                                                                                                                                                        


Gliederung:
                                                                       
 

- Entstehung des Islam
-
das Verbreitungsgebiet                                                             
- Woran glauben die Muslime?                                                                          
- 5 Säulen des Islam
- Umgang mit Muslimen                                                                                                    
Symbol des Islam
 

 

Entstehung des Islam:

- letzte der monotheistischen Religionen
- entstand unter Einfluss des Juden- und Christentums auf Arabischer Halbinsel
- Stifter war der Araber Mohammed (geboren in Mekka um 570)
- lebte bis zum 40. Lebensjahr als gewöhnlicher Kaulmann
- 612 fühlte er sich berufen, Islam zu verkünden und Glauben an allmächtigen, strengen,
  barmherzigen Gott
- Islam sollte Stelle des Polytheismus( glaube an viele Götter) und Stammesreligion
  einnehmen
- 622 wanderte er zur Oase Medina, dort entstand islamische Gemeinde
- mit politischem Geschick, großer Ausstrahlung, vielen Kriegszügen gelang ihm die
  Ausdehnung seines Einflussbereichs
- 630 gelang Einnahme Mekkas
- 632 starb Mohammed in Medina

- nach islamischer Anschauung sprach er im Namen Gottes
- seine „Offenbarung" Gottes wurden nach seinem Tod im Koran gesammelt
- das Leben Mohammeds ist für Muslime vorbildhaft
- im Zuge der Ausbreitung des Islam entwickelte sich Feindschaft zwischen Christentum
  und Islam

Verbreitungsgebiet:


 

 

 

 

 




Die Lehre des Islam

Das Bekenntnis zu Allah (= Gott) betont Allah als einzigen Gott. Die Offenbarung Allahs geschah durch die Propheten (zu denen auch Jesus gezählt wird), bis hin zu Muhammad.
Islam bedeutet Hingabe an Gott. Die Lehre des Islam ford
ert die Unterwerfung unter den Willen Allahs, denn nur dadurch kann der Mensch rechtgeleitet leben.
Allah wird das Handeln der Menschen beim Jüngs
ten Gericht belohnen (Paradies) oder bestrafen (Hölle).
Der Koran gilt als unverfälschtes Wort Gottes. Nach
muslimischer Vorstellung existiert im Himmel ein Urexemplar, mit dem der Muhammad offenbarte Text im Wortlaut übereinstimmt. Der Koran vermittelt zwischen Gott und den Menschen. Er offenbart den Willen Gottes und gibt Anleitung zum rechten Leben.
Die Gemeinde der Gläubigen wird als
Umma bezeichnet. Sie bietet dem einzelnen Geborgenheit, beinhaltet für alle gleiche Rechte und betont die Verpflichtung zur Solidarität

Woran glauben die Muslime?

- der Mensch schuldet Gott keine Opfer, sondern Verehrung und Hingabe
- anders als im christlichen Glauben ist Gott nicht Himmlischer Vater und Gläubige seine Kinder
- im Islam ist Gott wegen seiner für Menschen Unerfassbarkeit ein Geschöpf, das in einem anderen   Verhältnis zum Menschen steht - Gott hat Adam nicht nach seinem Ebenbild geschaffen, sondern als   Stellvertreter (Kalif) auf der Erde gesetzt
- zwar steht Mensch an erster Stelle aller Geschöpfe, noch über Engel, doch ist seine Existenz klar von
  der Gottes getrennt
- für Muslime ist undenkbar, dass Gott einen Sohn in Gestalt und Wesen eines Menschen auf Erde
  gesandt hat
- V
erhältnis zwischen Gott und Mensch ist das Verhältnis zwischen Herr und Diener
- Schöpfung des Menschen wird als Wohlwollen Gottes ihm gegenüber gesehen
- Mensch verfällt allerdings durch seine Schwäche und Einflüsterungen des Iblis(Teufel) dem
  Unglauben und begibt sich auf Irrwege
- in seiner Barmherzigkeit sandte Gott Gesandte und Propheten
- Propheten predigen und rufen zur Umkehr auf
- Gesandte schickt Gott mit einer Schrift zu den Völkern
- Moses und Jesus werden als Gesandte anerkannt

5 Säulen des Islams:

- Glaubensbekenntnis: „ Allah ist Gott, von dem alles kommt - außer Allah gibt es keinen
  Gott. Gott hat zu Muhammad gesprochen, und Muhammad hat den Menschen die Worte
  Allahs gesagt" ,- Schahada wird Neugeborenen als erste Wörter ins Ohr geflüstert und
  es ist das letzte, was ein Muslime beim Sterben sagt.

- Gebet: der Muslime muss fünfmal pro Tag zu festgesetzten Zeiten in Richtung Mekka beten
  und freitags in einer Moschee

- Fasten: jedes Jahr im Monat Ramadan ( 9. Monat des islamischen Jahres) fasten die Muslime von
  der ersten Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang

- Almosengeben: Pflicht muslimischer Frömmigkeit, Teil des Privatvermögens in Form einer
  Steuer an Arme und Bedürftige abzugeben, damit wird eine der wichtigsten Grundsätze
  des Islams erfüllt - alle Dinge gehören letztlich Gott und den Menschen ist besitz nur zu
  treuen Händen überlassen

- Pilgerfahrt: jeder gesunde und erwachsene Muslime soll einmal in seinem Leben die
  Wallfahrt nach Mekka, dem Ursprungsort der Religion des Islam, unternehmen

In Mekka befindet sich das größte Heiligtum der Muslime, die Kaaba.
Näheres dazu findest du hier: bei Wikipedia    und    Bilder

6. Die Moschee

Vom Turm der Moschee, dem Minarett, ruft der Muezzin die Gläubigen täglich 5 mal zum Gebet.



 

 
Die meisten Moscheen besitzen einen Brunnen, wo sich die Muslime waschen (reinigen), bevor sie die Moschee betreten.
mehr dazu hier


 

                                             
Moschee in Alanya                                 Brunnen in der Moschee                          Innenraum der Moschee  
 

          

 

 

 

Innenraum einer Moschee mit Minbar (Kanzel) und Mihrab ( Niesche, durch die die Gebetsrichtung nach Mekka angezeigt wird).

 


 

Umgang mit Muslimen:

- Muslimen nie Schweinefleisch oder blutiges Fleisch anbieten
- nicht zum Alkoholkonsum oder Rauchen auffordern, Rauschmittel untersagt der Islam
- muslimische Frauen nicht zur Abnahme des Schleiers zwingen
- beim Betreten einer Moschee Schuhe ausziehen, Beine bedecken, die Frauen bedecken auch die Arme
  und den Kopf

 
                                                                                                                                 Bilder: © M. Frunzke

 

 

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