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Ethik
Drogen

                                                                    
Rauschmittel - Rauschgifte

im engeren Sinne sind chemische Stoffe, die durch ihre Wirkung auf das Zentralnervensystem einen Erregungs- bzw. Rauschzustand oder Ähnliches herbeiführen, der gekennzeichnet ist durch gehobene Stimmung, körperliches Wohlgefühl und Vergessen der Realität, bei den Halluzinogenen darüber hinaus noch durch halluzinatorische Erscheinungen. Die Wirkung der Dogen beruht auf einer akuten Vergiftung, nach deren Abklingen es zu Niedergeschlagenheit, Verstimmung und Unlustgefühlen kommt.
Das physiologische oder psychische Bedürfnis nach erneuter Einnahme von Drogen führt zur
Abhängigkeit. Die wichtigsten Gruppen der Drogen sind:

1. Cannabis-Produkte: Marihuana und Haschisch;

2. Halluzinogene: Atropin, LSD, Mescalin, Psilocybin, Ololiuqui, Dimethyltryptamin (DMT), Ketamin und     Phencyclidin; -
3.
Aufputschmittel : Cocain und seine moderne Variante Crack, Weckamine, Amphetamine, DOM, eine     Synthese aus Mescalin und Amphetamin, auch STP genannt, MDA, MMDA und MDMA oder Ecstasy; -
4.
Opiate: Opium, Morphin, Codein, Heroin, Methadon, Dolantin; -
5.
Beruhigungsmittel: Barbiturate, Bromverbindungen, Tranquilizer
6.
Schnüffelstoffe (Sniffles): meist Dämpfe von Lösungsmitteln
7.
Alkohol (Alkoholkrankheit); -
8.
Nicotin.

Wenn man von Drogen oder Rauschmitteln/Rauschgiften spricht, muss man zwischen legalen und illegalen, also unerlaubten Drogen unterscheiden.
Was gehört nun wozu?
Legale (vom Gesetz erlaubte) Drogen sind z.B. Alkohol, Nikotin, Koffein, Tein

Mandy äußerte dazu in ihrem Kurzvortrag:

Möglichkeiten der Bekämpfung

- Alter vorgeben
- nur mit ärztlicher Verschreibung (wie jetzt)
- härtere Bestrafungen für Missbrauch
- sollte eine bis jetzt illegale Droge legalisiert werden, darf diese nur in einer Apotheke verkauft werden zu
   entsprechenden Preisen verkauft werden
Problem: Es wird auch weiterhin Menschen geben, die versuchen, Drogen illegal zu erwerben.

Was Drogen früher waren:
Das war die ursprüngliche Erzeugnis aus dem Pflanzen- und Tierreich, das arzneilich und technisch verwendet wird. Heute versteht man darunter viel mehr - Rauschgift.

Begriffe bzw. Bedeutung einiger Drogen:
Ecstasy:
(auch XTC oder E genannt)
- stimulierende Designerdroge
- stundenlanges Tanzen
- Gefahr: chemische Zusammensetzung, Austtrocknen des Körpers, bei Überdosis Vergiftung,
  plötzlicher Tod
- führt zur psychischen Abhängigkeit
Heroine:
- weißes-braunes Pulver
- wird in gelöster Form in die Venen gespritzt
- starke physische und psychische Abhängigkeit
- körperlich Verfall > Tod
Koks:
- weißes Kristallpulver
- wird gewonnen aus Blättern des südamerikanischen Koka-Strauches
- wird geschnupft
- Betäubung von Hunger, Durst, Kälte, Müdigkeit
- Gefühle intensiver
- es erfolgt sehr schnell eine starke Abhängigkeit
- Gefahr von Depressionen und Aggressivität
- gesundheitsschädigend für Herz und Nervensystem
Speed:
- vertreibt Müdigkeit
- kurzfristige Steigerung der Leistungsfähigkeit
- Suchtgefahr

Trotz aller Bekämfung wird es immer wieder Menschen geben, die versuchen werden, sich Drogen
(Rauschift) zu besorgen.
                                                                                                                         Autor: Mandy Rudolph
                                                                                                               
 
Kanabis / Hanf
In persönlichen Gesprächen hat es den Anschein, dass dieses illegale Rauschgift von Jugendlichen falsch eingeschätzt, die Wirkung dieser Droge unterschätzt und die Gefahr, in Abhängigkeit zu geraten, verkannt wird
so sind sie z.B. einige der Meinung, dass ihnen niemand den Besitz einer Hanfpflanze untersagen kann bzw. darf.

Ergänzung:

Der Kreis der Drogenabhängigen (die "Szene") wird heute zumeist von Jugendlichen bestimmt. Menschen, die drogenabhängig sind, die sogenannten Abhängigen, werden fast alle egoistisch, verantwortungslos, überempfindlichi und unfähig zur Kommunikation, aber auch zur Selbsthilfe. Die Zahl der "Drogentoten" in Deutschland, eine Bezeichnung der Umgangssprache für (Sterbefälle infolge von Drogenmissbrauch erreichte 1991 den bisherigen Höhepunkt und zeigt seitdem fallende Tendenz. Ein Anstieg ist bei den Erstkonsumenten festzustellen, wobei die Drogen LSD, aber auch Ecstasy immer stärker im Trend liegen. Es gibt in Deutschland eine Vielzahl stationärer und ambulanter Einrichtungen für die therapeutische Versorgung von Drogenabhängigen; außerdem bestehen zahlreiche Selbsthilfegruppen ehemaliger Abhängiger. Die Bekämpfung des Drogenmissbrauchs koordiniert die "Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren" in Hamm.
Alle Drogen führen bei den Benutzern zu körperlichen und geistigen Veränderungen, und immer besteht die Gefahr seelischer oder/und körperlicher Abhängigkeit. Abhängigkeit bedeutet, dass diese Personen die jeweilige Droge in regelmäßigen, immer kürzer werdenden Abständen und in immer größer werdenden Mengen zu sich nehmen müssen. Da der menschliche Körper das Suchtmittel bald als Nährstoff ansieht und in den Stoffwechsel einbaut, kann die Droge nicht mehr einfach abgesetzt werden. Andernfalls werden Entzugserscheinungen und schwere körperliche Krisen ausgelöst, z.B. mit Zittern, Schweißausbrüchen, Angstzuständen oder Krämpfen.
Drogenabhängigen wird in Spezialkliniken eine mehrmonatige Therapie angeboten, die ihnen helfen soll, die Sucht zu bewältigen. Nach dem medizinisch betreuten Entzug folgt eine lange Zeit der Entwöhnung von der Droge. In dieser Zeit werden sie von Psychologen begleitet, die den Betroffenen Hilfestellungen geben, damit sie zu einem normalen Leben zurückkehren können. Die Rückfallquoten sind bei diesen Therapien jedoch sehr hoch. Darum versuchen Selbsthilfegruppen, die Abhängigen langfristiger zu betreuen. Trotz aller angebotenen Hilfen sterben durch den Drogenmissbrauch in Deutschland jedes Jahr mehrere hundert Menschen, die Zahl der Abhängigen kann aber nur geschätzt werden.                                         

ANMERKUNG:
Diese sachliche Darstellung könnte bei dem einen oder anderen den Eindruck erwecken: "So schlimm ist das doch gar nicht" und I C H werde von den wenigen Drogen, die ich nehme, niemals abhängig - aber wer das glaubt, der irrt.
Und wer mir (MF)das nicht nicht glaubt, sollte z.B. einmal das Buch von Christiane F. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" lesen, ein autobiographisches Werk, in dem sie ihre persönlichen Erlebnisse schildert.

Christiane F. " Wir Kinder vom Bahnhof Zoo "
Die erschütternde Lebensbeichte der Christiane F. unter besonderer Mitwirkung von David Bowie. Vom Hasch kam sie zum Heroin. Die Sucht zwang sie, auf den Strich zu gehen. Sie erlebte den Himmel, und sie erlebte die Hölle: Christiane F. Mit vierzehn Jahren hatte sie schon alles durchgemacht, was in der Szene los war. Mit fünfzehn war sie am Ende. Rauschgift, die Droge, die vermeintlich "Freiheit" verschafft, bietet letztendlich doch nur Sichtum und Tod. Christiane F. schafft den Ausstieg aus der Szene. Viele andere aber bleiben zurück und setzen sich eines Tages den letzten, den "goldenen Schuss". Sie sind noch Kinder und haben doch schon ihre ganze Zukunft verspielt                                                                                                                                                              MF 

Seite erstellt: 2005
geändert: 02.11.2009

 

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