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Ethik
Christentum - Ostern

 

Ostern = Erwachen der Natur

Ostern war ursprünglich das Frühlingsfest zu Ehren der germanischen Licht- und Frühlingsgöttin Ostara. Das Fest und die dazugehörigen Bräuche werden deshalb
nicht allein der christlichen Welt zugeordnet, denn als das Christentum in Mitteleuropa Einzug hielt, wurden hier bereits Frühlingsfeste gefeiert.
Im Christentum  ist Ostern das Fest der Auferstehung von Christus, es ist neben Weihnachten das an Bräuchen reichste Fest im Kirchenjahr. Für die Christen ist die Auferstehung Jesu nicht nur ein zentrales Ereignis ihres Glaubens, sondern damit auch ihr höchstes Fest, denn mit Jesus´ Auferstehung wird der Tod nicht mehr als Ende, sondern als Beginn eines neuen Lebens gesehen. Damit steht das christliche Osterfest auch für die Hoffnung, dass das Leben über den Tod siegen wird .

Vor der Osterzeit liegt die Fastenzeit, auch Passionszeit genannt, die 40 Tage andauert und am Aschermittwoch beginnt.

Der letzte Sonntag der Passionszeit ist der Palmsonntag (auch Palmarum genannt). Danach beginnt die Karwoche, welche den Abschluss der Passionszeit anzeigt, und endet mit den drei Leidenstagen des Herren: Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag. „Chara“ oder „kara“ bedeutet Trauer, Kummer, Leid.

Letztlich ist Ostern, egal welcher Glaubensrichtig man angehört, in vielen Ländern gleichbedeutend mit Frühling, und demnach mit Freude, Fröhlichkeit und Festlichkeit verbunden.

Bräuche und Rieten

Das Osterei ist das beherrschende Sinnbild unseres Osterfestes. Das Ei ist die Lebensquelle an sich und steht als Symbol für die Entstehung des Lebens.

Eier sollen schon bei den
Frühlingsfesten im alten Ägypten, Persien, Griechenland und Rom gefärbt und gegessen worden sein.

Habt ihr schon einmal eine Ostereier-Ausstellung besucht? Klicke hier !

Der Osterhase steht als Zeichen der Fruchtbarkeit. Der griechischen Liebesgöttin Aphrodite und auch der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Ostera wurde ein Hase als heiliges Tier zugeordnet.

Das Osterlamm als Symbol der Wehrlosigkeit war bereits Opfertier im Alten Testament.

Die Juden schlachten zum Gedenken an Gott zum Passahfest ein Lamm. Im christlichen Altertum legte man Lammfleisch unter den Altar. Es wurde geweiht und am Auferstehungstag als erste Speise verzehrt. Das Lamm ist symbolisch zum Lamm Gottes geworden. Es steht als Symbol dür die Unschuld von Christus.

Osterfeuer werden am Abend des 1. Ostertages auf Feldern und Höhen entzündet, sie leuchten weithin ins Land.
Die Sorben entzünden heute auch noch Osterfeuer. Die Holzstapel werden von den jungen Männern der Orte hoch aufgebaut, damit die Feuer weithin leuchten. Ein alter Glaube besagt, dass das Land fruchtbar sein wird, soweit der Feuerschein reicht.

Die Osterkerze ist gewissermaßen eine gebändigte Form des Osterfeuers. Sie symbolisiert den Sieg des göttlichen Lichts über die heidnische Finsternis und gilt zugleich als Abbild Christi. Während der Osternachtsfeier wird sie am Osterfeuer angezündet und in die dunkle Kirche getragen.

Bis Christi Himmelfahrt verbleibt die Osterkerze am Altar, dann bekommt sie einen Platz am Taufbecken, wo sie nur anlässlich von Kindstaufen brennt.

Der frühest mögliche Ostertermin ist der 22. März.
(Wenn der Vollmond auf den 21. März fällt und der 22. März ein Sonntag ist.)

Der
späteste mögliche Ostertermin ist der 25. April.
(Wenn der Vollmond auf den 21. März fällt und der 21. März ein Sonntag ist.)

Zur Berechnung von Ostern klickt auf

http://www.mathematik-online.de/F27.htm                   oder

weitere Links:

http://www.ostern-online.de/

                                                                                                                                   Tanja Frunzke

Seite erstellt: 2004
geändert: 02.11.2009

 

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