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Ethik
Buddhismus
Kurzvortrag zum Buddhismus
1. Die Entstehung
2. Lebensweg des
Siddharta Gautama, des Buddha
1. Geburt
und Kindheit
2. Wege
zur Erleuchtung
3. Buddhas
Lehr- und Wanderjahre
4. Lebensende
und Nirwana
3. Buddhas Lehre
1. Buddha-
Lehre
2. Der Achtfache
Pfad (Achtweg)
3. Nirwana
als Erlösungsziel
4. Buddha und die Götter und Erlaubte
Sachen bei Nonnen und Mönchen im Buddhismus
5. Buddhistisches
Weltbild
6. Frauen im Buddhismus
2.Meditation:
1. Begriff: Meditation
2. Was ist damit gemeint?
3. Meditation
in Bewegung
Thema Buddhismus:
1.
Die Entstehung:
-
der persische Großkönig (Kyros) entwickelte eine Zentralgewalt
- wurde
in Indien nachgeahmt
- Folgen: Krieg zwischen den Königreichen des
Subkontinents, den vielen kleinen mit den winzigen Fürstentümern
und freien
Städten
- an den Höfen herrschte Misstrauen, Politik wurde mit "
Gift und Dolch " gemacht
- Politik sei "Brauch der Fische
"(die Großen fressen die Kleinen)
- Kulturelle Blüte Beginn sowie
Ausbeutung und Unterdrückung
- Kastenordnung erstarrte zu einem unbeweglichen
System, die Religion unterstützt diese Ungerechtigkeit
- das Wort Moskscha
(ursprüngliche Bedeutung: sich befreien aus Knechtschaft) bekam zentrale
Bedeutung und das Volk sehnte sich nach Befreiung
2.Lebenswese
des Siddharta Gautama, des Buddha
1.Geburt
und Kindheit
- geb. um 563 v. Chr. In Kapuliwastu
- Familienname
Gautama, Prinzenname Siddharta (einer, der das Ziel erreicht)
- Vater
reicher Grundbesitzer und Vorsitzender eines aristokratisch regierten Gemeinwesens
" Shakyas " (Gewaltigen)
- Mutter Maja stirbt 7
Jahre nach seiner Geburt
- Erhält eine dem Rang entsprechende Erziehung
- Lernte z.B. wichtige Dinge über seine Ordensgemeinschaft
(z.B. parlamentar. Verwaltungsmethoden)
- Mit 16 Heirat standesgemäß
mit seiner Cousine
- Er erkennt immer wieder Sinnlosigkeit des Luxuslebens
am Hof (besonders an einem Tag, wo
menschliches Leiden in Form
eines Greises, eines Verstoben und Kranken begegnet)
- Ihm bewusst, dass alle Wesen dem Alter, Krankheit und Tod preisgegeben sind
- Begegnung
mit Einsiedler Anstoß, seine Leben im Überfluss aufzugeben
- Als Asket
Antwort auf die ihn tief bewegenden Fragen menschlicher Existenz zu suchen
-
Verlässt heimlich Palast, Eltern, Frau und Kinder
- Legt gelbes Gewand
des Asketen an und geht aus dem Haus in die Haltlosigkeit
2.
Weg zur Erleuchtung
- sein Weg führt zu zwei unberührten Brahmanen
und Yoga - Lehrern, doch findet nicht den Frieden
- geht zu 5 Asketen
(Hindu - Heiligen)
- dort bleibt er 6 Jahre lang bis zur Abmagerung und
zum physischen Erschöpfen
- übt sich in strengster Askese
- isst täglich
nicht mehr als Reis- und Sesamkorn
- kommt auch hier nicht seinem Ziel
näher
- wählt jetzt einen grundsätzlich anderen Weg, den Mittelweg
zwischen 2 Extremen, dem Überfluss und
der Askese
3.
Buddhas Lehr- und Wanderjahre
- wusste anfangs nicht, ob die
Leute seine Lehre verstehen
- entschließt sich, der Welt seine Erkenntnis
mitzuteilen
- erste Predigt bei 5 Asketen
- Predigt wird als "
buddhistische Bergpredigt" bezeichnet
- 5 Asketen erbitten
von ihm Mönchsweihe, die er ihnen erteilte, bald nach der Bekehrung der 5
Asketen
umfasst neue Religionsgemeinschaft neben festgeführtem Orden
zahlreiche Laienanhänger
(Frauen und Männer), darunter auch höher gestellte
Persönlichkeiten
- bereits nach 3 Monaten 60 Jünger als Anhänger des
Buddhismus
- diesen gibt Buddha vollständige Anweisungen und sendet
sie mit den Worten " Geht hin, ihr Mönche und predigt der
Welt das Gesetz. Wirket für das Beste der anderen wie für eurer eigenes...
bringt Botschaft
zu jedermann. Es sollen nicht zwei von euch den
selben Weg einschlagen."
- hatte auch Gegner, die ihn töten wollten
- als geistlicher Lehrer versteht er es, seinen Hörern in Bild und Gleichnissen
eindrucksvolle Wahrheiten
zu verkünden
- Buddha dadurch
höchste Achtung
- in Schriften wird von 77 Wundern Buddhas berichtet
- während 45jährigen Lehrtätigkeit Wanderung, während 8 regenlosen Monaten
des Jahres durch
nördliches Indien, 4- monatige Regenzeit in
Pansalas
4. Lebensende und
Nirwana
-
letzten Jahre des Lebens verbringt Buddha in einem Kloster
- als er
Ende spürte,
alle Mönche in Kloster versammeln
- auf den Weg dorthin nochmalig erkrankt
- im Kloster angekommen, Verabschiedung von Freunden und Aufforderung
dieser, Gutes nach seinem
Tod zu lehren, zu tun und zu handeln
- lässt sich auf sein letztes Lager bringen
- spricht ein letztes
Mal zu seinen Jüngern: " Wohlan, ihr Mönche, ich sage euch, alles geht
dahin und
stirbt, aber die Wahrheit bleibt. Strebt nach eurem
Heil!"
- nach langer Meditation geht er in das völlige Nirwana
ein und stirbt
3.Buddha- Lehre
1.
Buddha - Lehre
-
für den Ur - Buddhismus konstitutiven Größen sind:
Buddha,
Dharma und Sangha
- Gautama lehrte seine erste Missionare folgende alte
Formel:
"Ich gehe zu Buddha als mein Führer. Ich gehe
zu Dharma (Buddhas Lehre) als meinem Führer. Ich
gehe zu sangha
(Gemeinschaft des Ordens) als meinem Führer."
- die dreifache Wiederholung
gilt als Bekenntnis zum Buddhismus
- bei jeder Versammlung von Laien,
Mönchen und Nonnen werden an jedem buddhistischen Schrein diese drei Führer
dreimal angerufen
2.
Der achtfache Pfad (Achtweg)
Dieses,
Mönche, ist die Wahrheit von dem zur Leidensaufhebung führenden Wege, nämlich:
1.
Rechte Ansicht
2. Rechter Entschluss
3. Rechte Rede
4. Rechtes
Verhalten
5. Rechte Lebensführung
6. Rechte Anstrengung
7. Rechte
Achtsamkeit
8. Rechte Meditation
Diese
praktische Lebensanleitung ähnelt auf den ersten Blick sehr den christlichen
10 Geboten
Der Unterschied jedoch ist grundlegend: Die Missachtung dieser
Anleitung ist keine " Sünde " - so etwas gibt es nicht im Buddhismus
3.Nirwana
als Erlösungsziel
Wenn
der Mensch durch Nachdenken und Meditation seine spirituelle Unwissenheit
überwunden und in der Erleuchtung erfahren hat, dass er kein selbständiges
Ich, sondern Teil der alles umfassenden Buddha-Natur ist, dann geht er ins
Nirwana ein.
Dieser Zustand lässt sich nicht beschreiben, aber er ist
mehr als ein reines Nichts. Mit dem Eingang ins Nirwana ist man dann zur höchsten Freiheit erwacht.
4.1. Buddha
und Götter
Hinayana-Buddhismus:
ist Buddha das weiseste, edelste und gütigste Wesen und Buddha selbst
versteht sich nur als Wegweiser zum Heil ohne einen Anspruch auf göttliche
Verehrung zu erheben
Mahayana- Buddhismus:
Ist Buddha nur
die irdische Spiegelung, der eine Wesenfreiheit besitzt.
In jedem
Wesen spiegelt sich eine Phase im Prozess der Vergöttlichhung des Buddha
wieder
4.2.
Erlaubte Sachen bei Nonnen und Mönche im Buddhismus
Mönche
und Nonnen dürfen nur 8 Utensilien besitzen.
-
3 Kieldungsstücke
- 1 Gürtel . l Nadel
- 1 Rasiermesser
- 1 Almosenschale
- 1 Wassersieb
5.Buddhistisches
Weltbild
-
schweben unendlich viele Weltsysteme, die alle aus ewigem Raum stammen,
nebeneinander
- jedes der Weltsysteme hat eine Ober-, eine Mittel-,
und eine Unterwelt
- in der Unterwelt: liegen die Höllen, in denen Übeltäter
Qualen erleiden.
- Mittelwelt: ist vom Meer umschlossene Erdscheibe
mit dem Berg Meru als Mittelpunkt
- Oberwelt: um den Meru herum kreisen
auch Sonne, Mond und Sterne, auf ihm wohnen Götter
- Alle diese Stockwerke
gehören zur " Region der Begierde"
Darüber erstrecken sich
die Regionen der " reinen Formen " und der "Nicht-
Formen ". Dort leben begierdelose Götter
- Ausnahme der oberen
Himmel befinden sich diese Welten in einem ständigen Wechsel von Werden
und Vergehen
- Jede dieser Welten dauert ein Mahakalpa, nicht nur die
Zeit ist ohne Anfang und Ende
- Auch bei allen Lebewesen herrscht ein
ständiger Kreislauf, bei dem ihre Existenz ständig verändert
wird
- Dieser verhängnisvolle Kreislauf heißt Samsara (vorüberfließen,
weiterfahren, ins Sein kommen) und
steht im Gegensatz zum Nirwana
- Der Grund für diesen Kreislauf des Werdens liegt im Grundprinzip des
Nidana diese zwölfgliedrige Kausalitätsgesetz besagt, dass
jedes Glied aus dem vorausgehenden entsteht
- Lebewesen heißt dieses
Kausalgesetz " Karman " ( Handlung, Tat)
- Da alles, was wir
jetzt tun, in der Zukunft vergolten wird, je nach den Taten, ist eine Wiederverkörperung
in 5 verschiedenen Lebensformen gegeben:
-
als Höllengeist
-
als Tier
-
als Geist
-
als Mensch
-
oder als Gott
- die Lehre von Karman erklärt die Verschiedenheit menschlicher
Anlagen und Schicksale
6.Die Frau
im Buddhismus
-
in der Legende Buddhas treten verschiedene Frauen auf
- besonders sind
hier zu erwähnen Buddhas Mutter Maja, die als Maha-Maja fast göttliche Verehrung
genießt, und Maha- Prajapati Gotami, die Schwester seiner Mutter
und Buddhas Stiefmutter, sie wurde die erste buddhistische Nonne
- obwohl es nach streng buddhistischer Lehre bei Heilsgestalten keinen
Geschlechtsunterschied gibt, finden sich zum Beispiel im Buddhakult
Chinas oder Japans madonnenartige, weibliche Bodhisattvas, sie stellen alles
dar, was gläubige Frömmigkeit mit Weiblichkeit verbindet
-
als Göttin der Gnade, der Barmherzigkeit und des Mitleids sind sie neben
dem Buddha Amitabha die volkstümlichsten Gottheit
- seine
Lehre her kennt Buddha bei denen, die ihm auf dem Weg zur Erleuchtung nachfolgen,
keinen Unterschied
Meditation
Allgemeines
Meditation
ist eine Entspannungsform, um neue Kraft aufzubauen
um
sich eingestimmt vertiefen zu können, setzt voraus, dass
man richtig atmet
aus
dem Atem schöpft man die universelle Energie (Chi genannt)
sammelt sich in der Unterbauchregion (Dan Dien)
erste Erfolge der Meditation sind Wärmegefühl im
Dan Dien, Kribbeln, Kälte- oder Wärme-weiten, die
den Körper wie Wasser über- oder durchlaufen
diese
Zeichen deuten an, dass sich Vitalenergie sammelt und in den Energiekanälen
(Meridianen) Chi zirkuliert
es
ist ein einfaches Prinzip, nur an der Durchführung klemmt es
die
Einheit Körper- Seele- Geist schwingt
- nicht ein Disharmonien entstehen
das
Angestrebte, die Ruhe des Geistes und die Einheit, wird
nicht erreicht und die aufgewendete Kraft
verpufft ins Bedeutungslose
ist Meditation ein Weg, harmonisch
-
gegenwärtig in einer Einheit zu sein und nicht mehr-
kein großes Geheimnis, nichts Mythisches, kein großes Tamtam ,
sondern
nur einfach sein
Begriffe
Chi:
universelle Energie, der
Grundstoff" unseres Universums, in unserm
Körper
die Vitalenenergie
Dan Dien: unteres Zinnoberfeld (
Elixierfeld)
- Region im Durchschnitt fünf Mark
groß - eine Daumenbreite
unterhalb des
Bauchnabels, gegenüber liegt
der Akupunktur Punkt Ming Men (Lebenspforte). Dan Dien liegt auf den
Lenkermeridian (Du Mo), seine energetische
Eigenschaft ist Yang
Ming Men: liegt auf den
Dienermedian (Ren Mo), seine energetische Eigenschaft ist Yin
Gemeinsam bilden Du Mo und Dienermedian (Ren Mo), seine energetische Eigenschaft
ist Yin. Ren Mo, kleinen Energiekreislauf, auch Bahn
des Lebens genannt
Meridane: Energiekanäle im Körper
2. Was ist damit gemeint?
Art und Weise wie eine Meditation in Ruhe durch
geführt wird
dies
ist die einzige Möglichkeit, dem Geist Ruhe zu gönnen
beim Schlafen geben wir dem Körper
Ruhe, doch der Geist
bewegt sich im Reich des Traumes, erschöpfen einen so sehr, dass man sich mit sinnlosen Überlegungen in den zukünftigen und vergangenen
Aspekten des Lebens
nach
der Vertiefung, dem Inne-Halten, dem
richtigen Atmen und der rechten Körperhaltung kommt man langsam in den Zustand der
Meditation
nach 30 Minuten meditieren ist der Geist klar und
ruhig wie ein Bergsee im Morgenlicht
nur
ein klarer Geist spiegelt die eigene Persona (man
erkennt wer ich bin)
Fitness
ist gut für den Körper, dann ist Wellness-Meditation
gut für die Einheit Geist- Seele-Körper
geistige
fehlgeleitener Aktivitäten erzeugen wir
geistigen Stress, so wie eine körperliche Krankheit
die Folgen von körperlicher Schwäche und Anfälligkeit ist
nach langem und gleichmäßigem Üben erkennt man, das
die meisten Sorgen, die uns belästigten, selbstgeschaffene Schatten sind
eine
Meditation einen Geisteszustand erzeugt, der unsere Sinne schärft und Dinge wahrgenommen werden
können, die uns im normalen Zustand anders erscheinen
das
einzige Dauerhafte in einer Meditation ist das Unbeständige, das Gegenwärtige und das Reale
3. Meditation in Bewegung
- ist ein schwerer und langer Weg, der wahrscheinlich nie endet
- durch die Bewegungen harmonisiert sich der Körper- die Seele und der Geist
das setzt voraus:
1. die Mitte- das Zentrum zu finden und das Gewicht dementsprechend richtig verlagern- nach der Leere kommt Fülle, nach der Fülle kommt Leere
2. keine Kraft anzuwenden, das bedeutete sich sanft und weich belegen, Tai Chi ist kein Weg um Kraft zu erlangen. Wer Kraft verschwendet, verspannt sich und das Chi wird blockiert. Außerdem ist das eine entspannende Bewegungsform und man wird sich und bewusstes Loslassen üben
3. dass alle Bewegungen grundsätzlich kreisförmig sind und werden gleichmäßig in der selben Geschwindigkeit ausgeführt. Es entstehen eine gleichförmige Bewegung. Es ist kein Halt am Ende der Figur, sondern ein kurzes Verweilen. Das heißt wie ein Fluss strömen- ohne Unterlass
4.
das der Körper eine Einheit bildet. Die einzeilnen Bewegungen
sind im Grund Störungen - im Gegensatz zur Meditation in Stille. Dadurch lernt
man bewusst in eine Richtung zu
fließen, Störungen verschwinden.
Nebenbei
fördert man Toleranz, innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Der Körper erfährt eine
sanfte Massage
Autor:
Anett Hildebrand
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