
|
|
|||
|
|

Ethik
Behinderte
Menschen
Umgang
mit behinderten Menschen
Wie definiert sich
Behinderung?
Behinderung ist unserer Ansicht nach ein Prozessbegriff,
da eine Behinderung sowohl teilweise verschwinden als auch durch Unfälle,
fortschreitende Erkrankungen oder unzureichender Förderung entstehen kann.
Ein
Mensch mit Behinderung ist jedoch nicht in allen Bereichen des sozialen
Lebens gleich behindert.
In seiner Familie kann er mit entsprechender
Akzeptanz und Einfühlungsvermögen ein annehmbares Leben führen, ohne dass
sich die Behinderung als ein großes Hemmnis zeigt. Anders gestaltet sich dies
in seinem öffentlichen Leben, z.B. in der Schule oder im Beruf.
Wie kommt es zu Behinderungen?
Für
Behinderungen kann es 4 Ursachen geben:
1.
Moment der Zeugung (unglücklicher Zufall, wird häufig anders dargestellt)
2.
Schwangerschaft (z.B. schwere Infektionen, Röteln)
3.
Geburt (z.B. Sauerstoffmangel)
4. nach der Geburt
(z.B. schwere Infektionen, Unfälle)
Welche Arten von
Behinderung gibt es?
Wir
unterscheiden eine Körperbehinderung und eine geistige Behinderung.
Behinderungen
können sein:
• Geistige Behinderung
• Hörschädigung
(Gehörlosigkeit + Schwerhörigkeit)
• Körperbehinderung
• Lernbehinderung
•
Mehrfachbehinderung
• Schwerbehinderung
• Schwerstbehinderung
•
Sehschädigung (Blindheit + Sehbehinderung)
• Sprachbehinderung
•
Verhaltensschädigung
IGruppe der leicht
geistig Behinderten
Die Gruppe der leicht geistig Behinderten hat
einen IQ von 50-70 und stellt das linke Ende der IQ
Normalverteilung
dar.
Die leichte geistige Behinderung wird über einen polygenen multifaktoriellen
Erbgang vermittelt, und
duch familiär-kulturelle Umweltfaktoren beeinflusst.
Geschwister und andere Verwandte ersten Grades
sind häufig ebenfalls
geistig behindert
Gruppe der schwer
geistig Behinderten
Bei der Gruppe der schwer geistig Behinderten
ist eine organische Ursache nachweisbar. Der IQ
verteilt sich nach einer
zweiten Kurve mit einem Gipfel um einen IQ von 30.
Geschwister und andere
Verwandte sind meist durchschnittlich intelligent
Der Umgang mit Behinderten
Es zeigt sich immer wieder, dass solche Menschen oft nicht weniger glücklich
sind
als Gesunde, dass sie sich des Lebens freuen und ihr Dasein bejahen.
Dabei sollten
wir uns auch klar sein, dass Behinderte immer zu unserem Leben gehören werden.
Kein
Programm wird erreichen, dass nicht doch Kinder mit
Behinderungen geboren werden oder durch spätere Unfälle Behinderungen zustande
kommen. Es ist eine Frage nach der Menschlichkeit
unserer Gesellschaft, wie man mit den Behinderten umgeht. Wie man sie anerkennt,
fördert und unterstützt.
Leitsätze
für den Umgang mit Behinderten könnten sein:
- ruhiger
Umgang mit ihnen
- freundlich sein, nicht auslachen
oder hänseln
- die wenigsten können etwas für ihre
Behinderung
- Hilfe nicht aufdrängeln
-
Menschenrechte durchsetzen
Ist Görlitz eine
Behinderten freundliche Stadt?
Eine schwierige Frage:
Sicher gibt
es noch viel zu tun - aber es ist auch schon einiges geschehen.
- viele
Bürgersteige haben Absenkungen (Nur einige Autofahrer scheinen die nicht
zu sehen!)
- bei den ersten Kaufhallen, in die man
nicht ebenerdig gelangt, oder neben Treppen
sind Rampen
entstanden.
- Aufzüge oder Rolltreppen in Kaufhäusern
- Zunehmend gibt es auch behindertengerechte öffentliche
Toiletten.
- In Görlitz gibt es Integrationsklassen, so auch an unserer
Schule, in denen gesunde und behinderte Schüler gemeinsam aufwachsen.
Eine gute Sache!
MF
![]()