Ihr seid hier: 
 Home»Erde-Auswahl»
 Europa-Auswahl»
 Italien-Stromboli

 Weitere Funktionen:
 
Hilfe eMail
 
Störung melden

 © 2005-2012 - hast-du-ahnung.de

 
 Rubriken

 Görlitz
 
Unsere Schule
 
Persönlichkeiten
 
Knigge - gutes Benehmen
 
Bewerbungen
 
Ziele für Klassenfahrten
 
Erde und ihre Länder
 
Deutschland
 
BRD - Landeshauptstädte
 
Freizeitanregungen
 
Spaßiges
 
Spiele für Kleine u.Große 
 Wissenswertes-Links
 Prüfungsfragen
 Astronomie
 
Biologie
 
Chemie
 
Deutsch
 
Englisch
 
Ethik
 Gemeinschaftskunde
 
Geographie
 
Geschichte
 
Kunsterziehung
 
Mathe
 
Musik
 
Physik I Physik v. W. Prinz
 
Religion 
 Landwirtschaft u.ä.
 Bücher - Empfehlungen

 

 

 

 

 




img5.png

                  

Die Erde und ihre Länder
Europa - Italien - Stromboli


Die Insel Stromboli

Stromboli ist die nördlichste der sieben Liparischen Inseln (Alicudi, Filicudi, Lipari, Panarea, Salina, Stromboli, Vulcano). Sie liegt im Tyrrhenischen Meer zwischen der Nordküste Siziliens und der Bucht von Neapel. Politisch wird sie von der sizilianischen Provinz Messina verwaltet.
Stromboli ist ein Vulkan bzw. eine italienische Insel vulkanischen Ursprungs im Mittelmeer, nördlich von Sizilien. Die Größe der Insel beträgt nur 12,6 Quadratkilometer.
Nicht einmal 400 Personen wohnen in den zwei Dörfern Stromboli und Ginostra. Als wichtigste Einnahmequelle hat der Tourismus die Fischerei und die Landwirtschaft abgelöst.
Die Höhe der steil aus dem Wasser aufragenden, nahezu kegelförmigen Insel beträgt vom Meeresspiegel aus ca. 926m, vom Meeresgrund ragt der Vulkankegel etwa 3000m auf. Sein Gipfel, Serra Vancori, ist ein Überbleibsel eines alten Kraters und besteht aus andesitischer Lava. 200 m unter diesem Gipfel öffnet sich der jetzt aktive Krater.
Seit mindestens Herbst 2003 ist der Aufstieg zum Gipfel gesperrt, ein genauer Grund wird nicht angegeben. Manche vermuten, dass Touristen nach einer Eruption verletzt wurden. Polizisten überwachen den Wanderweg und schicken Wanderer wieder hinunter; ein zweiter Weg wurde mit Zäunen versperrt. Ohne Führer kann man auf 500 m aufsteigen, mit Führer auf etwa 600 m.  Mehr zu dem Vulkan findet ihr hier.
Stromboli ist nur mit der Fähre erreichbar, entweder von Milazzo (Sizilien) oder von Neapel aus. Es geht auch ein Schnellboot von Tropea (Calabria) aus.
Aus dem
Meer ragt die Masse des Stromboli in einer herrlichen Farbenpracht hervor, mit seinen steilen Abhängen, die sich gegen den blauen Himmel abheben.
Auf den östlichen, grünbedeckten Abhängen heben sich saubere, zierliche, typische weiße Häuschen hervor. Einige andere Hauser sind auf dem Strand verteilt, der schwarz wie Ebenholz ist, oder in der Nähe von Lavafelsen und bieten daher sonderbare Farbkontraste. Andere Hauser sind entweder dicht um die Kirche versammelt oder zwischen uralten Ölbäumen verborgen, andere schließlich klettern an steilen Abhängen.
Um das Dorf reihen sich lange Kaktusfeigen-Hecken auf, die sehr oft als Grenze zwischen den Grundstücken dienen. Die auf den terrassenförmigen Abhängen verteilten oder an den Mauern festsitzenden Kapern prangen mit ihrem schirmartigen grünen Laub und schmücken sich im Sommer mit auffallenden weißen Blüten. Die dicht belaubten Ölbäume und die grenzenlos ausgedehnten Weinberge, hier und da durch Glyzinien, Brombeeren und Ginster unterbrochen, überwuchert von hohen Gräsern und mit Tausenden von wilden Blumen durchsetzt, bieten ein wunderbar buntes Landschaftsbild. Oft ist das monotone Summen der Zikaden zu hören. Im Gegensatz zu diesem östlichen Abhang, der von einer üppigen Vegetation bedeckt ist, steht der nördliche Abhang: Er ist kahl, rauh, nebelig. Gerade in diesem Gegensatz besteht die Eigentümlichkeit von Stromboli.
Auf der Insel befinden sich zwei Ortschaften: Stromboli im Nordosten und Ginostra im Südwesten. Die Ortschaften sind auf dem Landweg untereinander nicht verbunden. Zwischen ihnen liegt die berühmte "Sciara del Fuoco" ("Feuerstrasse"), über die die Lava des Vulkans vom Gipfel weg manchmal ins Meer hin abfließt. Ginostra hat nur 27 Einwohner und ist mit Schiffen oder Tragflächenbooten zu erreichen.

Stromboli Dorf
Der gleichnamige Hauptort der Insel Stromboli besteht aus den Ortsteilen Ficogrande, San Vecenzo, Piscità und San Bartolo. Die Hotel- und Unterkunftszone liegt getrennt vom eigentlichen Lebensraum der Strombolianer. Neben den vielen verlassenen, einstürzenden Bauern- und Fischerhäusern stehen prächtig renovierte Villen. So befinden sich in Küstennähe auch keine Geschäfte, nur eine Boutique und ein Andenkenladen. Um Lebensmittel einzukaufen, muss man in den etwas höher gelegenen Ficogrande steigen.

Ginostra Dorf
Das kleine Dörfchen Ginostra findet man am südöstlichen Ende der Insel. An der Südwestseite hält das Schiff in der kleinen Bucht von Ginostra: Einem Dorf, das nur aus ein paar wenigen Villen besteht. In Ginostra gibt es einen Lebensmittelladen, eine Siremar Agentur und einfache Übernachtungsmöglichkeiten. Das Dorf ist über einen Fußweg von Stromboli-Dorf aus erreichbar.

Seite erstellt: 2005
Seite geändert: 15.03.2010

 

hdanavneu.gif