| Höchster Punkt |
Triglav (2863 m) |
| Gewässer |
Save, Drau, Mur |
| Klima |
An der Küste Mittelmeerklima, ansonsten schwach kontinentales Klima; |
| Bevölkerung |
1,98 Mio. Ew. (ca
88% Slowenen, 3% Kroaten, 2,5%
Serben u. a.) |
| Sprache |
Slowenisch |
| Straßen |
17739 km (270 km
Autobahn) |
| Währung |
1 Tolar = 100 Stotin |
| Exportgüter |
Fahrzeuge, Maschinen und Geräte, Metalle und
Metallerzeugnisse, chemische Erzeugnisse, elektrische und optische Maschinen und
Geräte |
| Eisenbahn |
1201 km
(500 km
elektrifiziert) |
| Sehenswürdigk: |
Höhlen von Skocjan, Triglav, Piran im Norden der Halbinsel Istrien |
Rund 88% der Bewohner sind Slowenen, 3% Kroaten und 2,5% Serben,
der Rest setzt sich aus Ungarn, Makedoniern und anderen Minderheiten zusammen.
Vor 1945 gab es auch starke italienische und deutsche Bevölkerungsanteile. Die
Slowenen gehören überwiegend der römisch-katholischen Kirche an.

Der Ackerbau konzentriert sich vor allem auf den südöstlichen
Landesteil und umfasst den Anbau von Getreide, Kartoffeln, Obst und Wein. Im
gebirgigen Norden überwiegt die Viehzucht (Rinder). Da 54% der Landesfläche aus
Wald (überwiegend Mischwald) besteht, kommt der Forstwirtschaft große
Bedeutung zu. Slowenien verfügt über Eisen-, Blei-, Zink-, Kupfer-, Quecksilber-
und Braunkohlelagerstätten, im äußersten Osten wird Erdöl gefördert. Die
wichtigsten Industriezweige sind der Maschinenbau, die Elektro-, Textil-,
Hütten- und chemische Industrie sowie die Holz- und Nahrungsmittelverarbeitung.
Industrie und Verkehr verdichten sich entlang der Flussläufe von Save und Drau. Für den Fremdenverkehr sind neben der Hauptstadt Ljubljana die zahlreichen
Heilbäder und Kurorte, die Wintersportgebiete (vor allem Kranjska Gora), die
Karsthöhlen (Adelsberger Grotte u. a.) sowie die Seebäder an der Adria von
Bedeutung. In dem relativ dichten Verkehrsnetz überwiegen
Nord-Süd-Verbindungen. Ljubljana und Maribor verfügen über die wichtigsten
Flughäfen. Für den Außenhandel ist der Adriahafen Koper von Bedeutung.

In der Hauptstadt Ljubljana leben 270 000 Einwohner. Hier gib es seit 1919 eine
Universität, einen barocken Dom aus dem 18. Jh., einen Bischofspalast,
eine Ordensritterkirche. Ansehenswert sind auch das Schloss und der Park
Radetzky. An Industrie findet man hier die Papier-, Elektro-, chemische u. a.
Industrie und den Fahrzeugbau.
 Flugschanze
in Planica
Um 34 v. Chr. entstand hier die römische
Kolonie Emona
(Aemona), im
6. Jahrhundert entwickelte sich an dieser Stelle eine slowenische Siedlung, die
sich1220 zur Stadt entwickelte. Diese fiel 1335 an Habsburg, im 19. Jahrhundert
war hier das Zentrum der Nationalbewegung der Slowenen zu finden. Von
1918-1991war die Stadt jugoslawisch.
| Geschichte |
| 1814 |
Teil des Habsburger Reichs |
| 1918 |
Slowenien schließt sich mit Serbien und Kroatien
zusammen |
| 1941 |
Deutsche Truppen marschieren
ein |
| 1945 |
Die Kommunisten erlangen die
Macht |
| 1990 |
Aus den ersten freien Parlamentswahlen
gehen die Nicht-Kommunisten als Sieger hervor |
| 1991 |
Slowenien erklärt seine Unabhängigkeit;
Kämpfe zwischen föderalistischen und nationalistischen Truppen brechen aus; ein
Waffenstillstand wird vereinbart |
| 1992 |
Slowenien wird UN-Mitglied |
| 1996 |
Assoziierungsabkommen Sloweniens mit der
EU |
| 1997 |
Wiederwahl des Staatspräsidenten Milan
Kucan |
| 2002 |
Janez Drnovšek wird zum neuen Staatspräsidenten
gewählt |
| 2004 |
Slowenien wird Mitglied von NATO und
EU | |