Ihr seid hier: 
 Home»Erde-Auswahl»
 Europa-Auswahl»
 Schweiz - Das Muotatal

 Weitere Funktionen:
 
Hilfe eMail
 
Störung melden

 © 2003-2011 - hast-du-ahnung.de

 
 Rubriken

 Görlitz
 
Unsere Schule
 
Persönlichkeiten
 
Knigge - gutes Benehmen
 
Bewerbungen
 
Ziele für Klassenfahrten
 
Erde und ihre Länder
 
Deutschland
 
BRD - Landeshauptstädte
 
Freizeitanregungen
 
Spaßiges
 
Spiele für Kleine u.Große
 Vorbilder und Idole  
 Wissenswertes-Links
 Prüfungsfragen
 Astronomie
 
Biologie
 
Chemie
 
Deutsch
 
Englisch
 
Ethik
 Gemeinschaftskunde
 
Geographie
 
Geschichte
 
Kunsterziehung
 
Mathe
 
Musik
 
Physik I Physik v. W. Prinz
 
Religion
 Landwirtschaft u.ä.
 Bücher - Empfehlungen

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 
 

 


img5.png

                  

Die Erde und ihre Länder
Europa - Schweiz 

Das Muotatal

Das Muotatal ist ein schönes, in sich geschlossenes romantisches Voralpental mit flacherTalsohle, steilen Seitenwänden, Wasserfällen und einem reißenden
Fluss. Als flächenmäßig größte Schwyzer Gemeinde (Gemeindeteile: Muotathal, Hinterthal, Bisisthal, Ried) bildet sie den südöstlichen Teil des Kantons. An Uri und Glarus grenzend, ist sie fast so groß wie der Kanton Zug, sie gehört mit ihrer beachtlichen Ausdehnung gar zu den zehn größten Gemeinden des Landes.
Ihr weitaus größter Teil besteht allerdings aus Fels und Stein.
 

Geographie

In dieser schönen schweizerischen Gemeinde im  Kanton Schwyz, die in der Nähe der Höllochgrotten (139 km) liegt, leben etwa 3100 Einwohner.

Diese Gemeinde bildet den südöstlichen Teil des Kantons und grenzt im Süden an den Kanton Uri, im Osten an den Kanton Glarus. Mit einer Fläche von 17215 ha gehört Muotathal unter den 3000 Gemeinden der Schweiz zu den 10 flächengrößten und ist ungefähr so groß wie der ganze Kanton Zug.

Die größte Länge (Klingentobel-Eggstock) = 29 km, die grösste Breite (Glatten-Fläschenspitz) = 16 km. Kulturland ist freilich nur 7,6%; das übrige Riesengebiet besteht aus Alpen, Gebirgswald und unwirtschaftlichem Fels und gehört grösßenteils der Oberallmeind.

Das Haupttal erstreckt sich 8 km  vom Klingentobel bis zur Einmündung der Starzlen in die Muota; dort teilt es sich in 2 Fortsetzungstäler: in das Bisisthal (mit Strasse bis ins Sahli) und in das Tal der Starzlen (mit Strasse über den Pragel nach Glarus). Das Haupttal verläuft von Ost nach West und weist dementsprechend die grossen Unterschiede von Sonnenhalb und Schattenhalb auf.

Geschichte

Das Tal wurde wahrscheinlich um 700 durch Alemannen besiedelt. Die Geschichte der Gemeinde Muotathal begann mit der Gründung einer eigenen, von der Schwyz abgetrennten Pfarrei. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens finden wir im Jahre 1243 als "Muotathal" (Muot = wild; Aa = Fluss). 1291 bestand das Land Schwyz nur aus Schwyz, Steinen und Muotathal. Sie bildeten zusammen ein politisches Gemeinwesen mit Landsgemeinde und Landammann. In der sogenannten "Allmeinde" besaßen die Landleute einen riesigen Grundbesitz, nämlich alle Wälder, Gewässer und Alpen dieser Gegend. Dadurch entstand ein starkes Selbstbewusstsein, das sich in einem unbeugsamen Freiheitswillen äußerte.Das Tal war ziemlich abgeschlossen, das unterstützte die Erhaltung der Ursprünglichkeit in Sprache, Kultur und Brauchtum. Die Wirren der Franzosenzeit bekam die Bevölkerung besonders an jenem 27. September 1799 zu spüren. Damals fiel der russische General Suworow mit Tausenden seiner Soldaten in das Tal ein, um die Franzosen in Schwyz zu schlagen. Er selber nahm im Frauenkloster zwei Tage Quartier und zog dann weiter über den Pragelpass nach Glarus, weil er an der nach ihm benannten Suworowbrücke eine Niederlage erlitten hatte.

Das Frauenkloster Muotathal

Das Frauenkloster Muotathal geht auf eine Sammlung frommer Frauen zurück, die 1288 die Franziskanische Lebensregel annahmen und in einem kleinen Klösterchen bei der heute noch bestehenden alten Klosterkirche wohnten.
1530 starb das Kloster aus und wurde 1590 wieder belebt. 1684-1693 wurde die jetzige Klosteranlage erstellt. Die alte Klosterkirche wurde 1957 im romanischen Stil renoviert und ist das älteste Kulturdenkmal in der Gemeinde.

Freizeitangebot, Sehenswürdigkeiten

Ein reiches Vereinsleben zeichnet das Leben im Tal aus. Besonders die Musik steckt den Muotathalern im Blut. Auch der Sport wartet mit Spitzenleistungen auf. Im weitern gibt es Volkstheater, Kino, Disco, Fitnessräume, Dreifachturnhalle, Lernschwimmbecken, Wildwassersport, Musikschule. Weitherum bekannt sind auch die Muotathaler Wetterpropheten, die aufgrund eigener Tier- und Pflanzenbeobachtungen Jahreswetterprognosen erstellen.

Frauenkloster St. Josef mit Suworowzimmer (1693) und dem einzigen romanischen Kirchenraum (1347) im inneren Land Schwyz. Die Gründung des Klosters geht auf das Jahr 1288 zurück. Es ist damit älter als die Eidgenossenschaft. Der Gründungsbrief ist noch vorhanden. Pfarrkirche Muotathal mit hochbarocker Raumgestaltung (1793) und reichem Kirchenschatz. Wallfahrtskirche Maria Immerhilf in Bisisthal.

Das Höllloch, entdeckt 1875, ist eines der grössten Höhlensysteme der Welt und misst rund 150 km vermessene Gänge. Es ist im vorderen Teil für Besucher ausgebaut und kann besichtigt werden. Naturreservat Bödmernwald (grösster Urwald der Schweiz). Die Karrenfelder im Bödmern-, Silbern- und Twärengebiet, aber auch in der Gegend des Glattalpsees bilden das grösste Karstgebiet der Schweiz.

2001 / 2002

In dieser wunderschönen Gegend wollten wir den Jahreswechsel 2001/2002 verleben. Also ging es wieder wie ein Jahr zuvor am 28.Dezember per Reisebus des Reisebüros Grenzland-Reisen aus Johanngeorgenstadt los - und die Bergwelt der Schweiz bezauberte uns sofort. Nach einigen Stunden Fahrt kamen wir im Muotatal an und befanden uns somit im Herzen der Schweiz, einem   Paradies für Wanderer, Fischer, Kanuten, Botaniker und Geologen - im Winter ein ideales Gebiet für Lang- und Abfahrtslauf.

Wir  fuhren als erstes zu unserem  "Tell Hotel", bezogen unsere Zimmer und trafen uns dann alle im Speiseraum, der zugleich auch die Gaststätte war.

     
So schön wie die Hotelzimmer waren - so ungemütlich wirkte leider dieser große Raum. Immerhin konnten hier bis 120 Personen Platz finden.
So wie das Hotel den Namen des großen Schweizer Freiheitskämpfers Wilhelm Tell trug - so stießen wir in der Umgebung immer wiederauf dessen Namen und sein Wirken.

                  

Aber während unserer Ausflüge in die nähere uund weitere Umgebung konnten wir noch viel Schönes und Interessantes erleben. Hier eine kleine Auswahl davon:

                         
                    

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
                             Auch diesen Urlaub werde ich in bleibender Erinnerung behalten.

                                                                                                                                                              MF
                                                                                                    
   Bilder:  © Dieter Winkler und Monika Frunzke

 

 

hdanavneu.gif