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Die Erde und ihre Länder
Europa - Monaco
 

Das Fürstentum Monaco,
der zweit-kleinste Staat der Welt

Monaco ist nach der Verfassung von 1911 eine konstitutionelle Monarchie, gilt heute als einer der reichsten Staaten Europas und als Steuerparadies für prominente Großverdiener. In einer Reisebeschreibung aus dem beginnenden 19. Jh. wird diese Region noch als "einer der ärmlichsten Orte der französischen Riviera" bezeichnet.
Zum Territorium, einem schmalen, gebirgigen Küstenstreifen am Mittelmeer, gehören die auf einem Felssporn gelegene Hauptstadt Monaco, die Gemeinde La Condamine im Hafenbereich sowie die Stadt Monte Carlo, die sich an der Südflanke der französischen Seealpen ausbreitet.

Lage Westeuropa, also auch MEZ
Grenzen Im Süden Mittelmeer, ansonsten Frankreich
Fläche 2, 02 qkm        
Höchster Punkt Tête de Chien (573 m)
Klima Mittelmeerklima
Sehenswürdigkeiten Ozeanographisches Zentrum; Casino Monte Carlo; Palais du Prince, Wallfahrtskirche Sainte-Dévote; Großer Preis von Monaco (Formel-1-Rennen)
Bevölkerung 34 000 Ew. (ca.: 19 % Monegassen, 47 % Franzosen, 17 % Italiener)
Bevölkerungsdichte ca. 17 000 Ew./qkm
Sprache Französisch; Monegassisch
Exportgüter kosmetische u.pharmazeutische Produkte, Elektronik, Kunststoff, Konserven
Eisenbahn 1,7 km
Straßen 50 km
Regierungsform Konstitutionelle Erbmonarchie mit eingeschränkter Souveränität
Staatsoberhaupt Fürst Albert II.
Regierungschef Regierungsrat (Staatsminister u. 3 Regierungsräte)
Legislative Nationalrat mit 18 auf 5 Jahre gewählten Abgeordneten

Die Bebauung der schon dicht besiedelten Küste nimmt hier extreme, damit aber auch faszinierende Züge an: Auf engstem Raum strecken sich die Wolkenkratzer zum Himmel. Diese Silhouette, die vielfältige Architektur, dann noch beleuchtet, vor den Bergen - das ist schon faszinierend. Der Boden des kleinen Fürstentums ist fruchtbar und sehr begehrt: Eine gute Einnahmequellen des Gemeinwesens.    
Monaco und Monte Carlo - das ist ganz gewiss sehr interessant. Wer möchte das nicht einmal persönlich kennen lernen? Interessant sind auch die Widersprüche. Ein Märchenland ohne Steuern, aber trotzdem sicher nüchterne Geschäftigkeit. Auch in der Thronfolge der Herrscherfamilie: Wenn es einmal keinen männlichen Erben mehr gäbe, müsste das Fürstentum aufhören zu existieren und sein Territorium fiele an den französischen Staat.
Besonders Monte Carlo hat sich im Verlauf von nur wenigen Jahrzehnten zu einem exklusiven Badeort entwickelt, in dem Villen, tropische Gärten und Luxushotels das Bild bestimmen.
 
Geschichte
1297 Francesco Grimaldi bemächtigt sich der Stadt
1793 Frankreich annektiert Monaco
1815 Wiedererlangung der Selbständigkeit
1911 Fürst Albert I. verkündet eine Verfassung
1918 Schutzvertrag mit Frankreich
1949 Fürst Rainier III. tritt die Regentschaft an
1962 Verfassung stärkt Parlament
1993

2000  

2004

2005

Monaco wird UN-Mitglied

Entsendung eines ständigen Vertreters bei der EU in Brüssel  

Aufnahme in den Europarat nach sechsjähriger Wartezeit 

Zweites Bilaterales Abkommen mit Frankreich; Fürst Albert II. übernimmt die Staatsgeschäfte


Seite erstellt: 2005
Seite geändert: 03.03.2010

 

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