

Die Erde und ihre Länder
Europa - Monaco
Das
Fürstentum Monaco,
der
zweit-kleinste Staat der Welt
Monaco
ist nach der Verfassung von 1911 eine
konstitutionelle Monarchie, gilt heute als einer der reichsten Staaten Europas
und als Steuerparadies für prominente Großverdiener. In einer Reisebeschreibung
aus dem beginnenden 19. Jh. wird diese Region noch als "einer der
ärmlichsten Orte der französischen Riviera" bezeichnet.
Zum Territorium,
einem schmalen, gebirgigen Küstenstreifen am
Mittelmeer, gehören die
auf einem Felssporn gelegene Hauptstadt Monaco, die Gemeinde La Condamine im
Hafenbereich sowie die Stadt Monte Carlo, die sich an der Südflanke der
französischen Seealpen ausbreitet.
Die Bebauung der schon dicht besiedelten Küste nimmt hier extreme, damit aber auch faszinierende Züge an: Auf engstem Raum strecken sich die Wolkenkratzer zum Himmel. Diese Silhouette, die vielfältige Architektur, dann noch beleuchtet, vor den Bergen - das ist schon faszinierend. Der Boden des kleinen Fürstentums ist fruchtbar und sehr begehrt: Eine gute Einnahmequellen des Gemeinwesens. Monaco und Monte Carlo - das ist ganz gewiss sehr interessant. Wer möchte das nicht einmal persönlich kennen lernen? Interessant sind auch die Widersprüche. Ein Märchenland ohne Steuern, aber trotzdem sicher nüchterne Geschäftigkeit. Auch in der Thronfolge der Herrscherfamilie: Wenn es einmal keinen männlichen Erben mehr gäbe, müsste das Fürstentum aufhören zu existieren und sein Territorium fiele an den französischen Staat. Besonders Monte Carlo hat sich im Verlauf von nur wenigen Jahrzehnten zu einem exklusiven Badeort entwickelt, in dem Villen, tropische Gärten und Luxushotels das Bild bestimmen.
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