Ihr seid hier: 
 Home»Erde-Auswahl»
 Europa-Auswahl»Mallorca

 Weitere Funktionen:
 
Hilfe eMail
 
Störung melden

 © 2008-2011 - hast-du-ahnung.de

 
 Rubriken

 Görlitz
 
Unsere Schule
 
Persönlichkeiten
 
Knigge - gutes Benehmen
 
Bewerbungen
 
Ziele für Klassenfahrten
 
Erde und ihre Länder
 
Deutschland
 
BRD - Landeshauptstädte
 
Freizeitanregungen
 
Spaßiges
 
Spiele für Kleine u.Große 
 Wissenswertes-Links
 Prüfungsfragen
 Astronomie
 
Biologie
 
Chemie
 
Deutsch
 
Englisch
 
Ethik
 Gemeinschaftskunde
 
Geographie
 
Geschichte
 
Kunsterziehung
 
Mathe
 
Musik
 
Physik I Physik v. W. Prinz
 
Religion
 Landwirtschaft u.ä.
 Bücher - Empfehlungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


img5.png

                  

                                                                            

Die Erde und ihre Länder

Spanien - Mallorca

Hauptstadt: Palma de Mallorca
      

        

Mallorca ist die Hauptinsel der spanischen Balearen im westlichen Mittelmeer, sie gehört zum Autonomiegebiet der Balearen, das kommt etwa einem Bundesland gleich. Regiert wird dieses Gebiet von dessen Hauptstadt Palma aus. Mallorca stellt zudem neben Menorca und Ibiza einen der drei Inselräte. Politisch ist die Insel in 53 Gemeinden mit Verwaltungssitz gegliedert.

Die Insel ist etwa
3660 qkm groß, auf ihr leben ca. 638000 Einwohner.

Gebirge, Täler, Gewässer
Zwei Gebirgszüge rahmen die Insel im Osten und Nordwesten ein, die Serra de Llevant und die über weite Teile nicht besiedelte Serra de Tramuntana, in der die höchsten Berge der Insel liegen, darunter zehn mit über 1000 Meter ü. M. In der Serra de Llevant befinden sich hingegen nur drei Gipfel über 500 Meter. Diese Höhe erreicht außerhalb der beiden Gebirgsketten nur der Puig de Randa mit 542 Meter in der Mitte der Insel.
Das Sierra de Tramonta ist ein zerklüftetes, weitgehend verkarstetes und stellenweise bewaldetes Gebirge, das Sierra de Tramontana, das im  Puig Mayor 1445 m erreicht und schroff zum Meer abbricht. Den Südosten bildet ein Höhenzug, über den einzelne Bergkuppen und Tafelberge bis zu 560 m aufragen - in seinem Inneren findet man große Höhlen. Zwischen beiden Gebirgszügen erstreckt sich fruchtbares Hügelland, das von den tief eingreifenden Buchten von Alcudia im Nordosten und Palma im Südwesten begrenzt wird. Günstige Boden- und Klimabedingungen ließen eine üppige und artenreiche Pflanzenwelt entstehen.
Flüsse und natürliche Seen besitzt Mallorca nicht. Die oftmals starken Regenfälle nehmen die vielen Sturzbäche auf, die das Wasser ins Meer ableiten. In Trockenzeiten bleiben dann Brackwasserseen zurück, die vielen Insektenarten Lebensraum bieten
.


Klima
Die verschiedenen Jahreszeiten sind natürlich spürbar, aber es gibt keinen eiskalten Winter mit Schnee und Frost. Aber in den meisten Jahren sieht man hin und wieder auf den Spitzen der hohen Berg eSchnee , und selbst dort ist er meist bis zum Mittag wieder getaut. Dass im Flachland Schnee liegenbleibt, kommt nur aller paar Jahre einmal vor, an der Küste so gut wie nie.
Mallorcas Wetterlage wird durch das subtropische Mittelmeerklima beherrscht. Gewöhnlich sind die Sommer sehr trocken und heiß, die Winter dagegen feucht und mild. Schlechtwetterfronten werden durch die Gebirgslandschaft ferngehalten. So wird der Nordwind durch das Gebirge im Nordwesten daran gehindert, über die gesamte Insel zu fegen. Im Nordwesten ist der Jahresniederschlag deutlich höher als der im Süden.
In den Monaten November bis April ist mit starken Niederschlägen auf der gesamten Insel zu rechnen. Jedoch ist das Wetter nicht mit Deutschland zu vergleichen, da es hier in diesen Monaten sehr schöne und viele Sonnentage gibt. Die restlichen Monate sind fast niederschlagsfrei. Der August ist durch die hohen Temperaturen mit bis zu 40 °C und die hohe Luftfeuchtigkeit gekennzeichnet.


 

Natur
Das Klima prägt natürlich auch hier die Vegetation. Wenn Ende Januar / Anfang Februar die Mandelblüte beginnt, dann ist das gleichzeitig der Beginn der "grünen Jahreszeit", die spätestens im Juli beendet ist. In den trockenen Monaten Juli und August mit durchschnittlich 2 bis 3 Regentagen sind die Nadelwälder an der Westküste und die künstlich bewässerten Golfplätze die wenigen grünen Flächen der Insel. Im Sommer befinden sich viele Pflanzen in einer Vegetationspause, um Kälte und Schnee überleben zu können. Im Herbst erholt sich die Natur langsam wieder und mit dem Regen erwacht auch das neue Grün.
Die meisten Pflanzen und Früchte, die man auf Mallorca findet, sind an bestimmte Landschaftsformen und Klimazonen gebunden.
Die häufigsten Bäume, die man in Küstennähe antrifft, sind Strand- oder Aleppokiefern, oft als Pinien bezeichnet. Richtige Schirmpinien, an denen die schmackhaften Pinienkeme wachsen, sind dagegen auf der Insel selten. Im Unterholz der Kiefernwälder findet man Baumheide, Mastixsträucher und Rosmarin.
Auch gelbblühenden Ruten-Wundklee, stachelige Wacholderbüsche und seltener Erdbeerbäume kann man finden. An den lichten Stellen im Wald wächst vielfach das sog. Pampasgras, auch Schneidegras genannt. Mandelbäume blühen ab Mitte Januar weiß oder rosafarben und tragen im Herbst Früchte. Die von den Arabern eingeführten Dattelpalmen können ebenso wie die wildwachsenden Zwergpalmen und Kakteen Schnee durchaus vertragen. Kein Wunder also, daß Mallorca auch im Winter grün wirkt, auch wenn Mandelbäume, Platanen, Pappeln und die meisten Obstbäume ihr Blätterkleid zeitweise abwerfen.
Aber es werden natürlich auch Pflanzen angebaut,
Agrumen, Mandeln, Oliven, Wein, Tomaten und Frühgemüse, aber auch Getreide, Flachs und Hanf sowie Blumen. Um möglichst gute Erträge zu sichern, werden diese meist künstlich bewässert. Steineichen, Feigen- und Johannisbrotbäume dienen als Futter für die Schweine, während in den höheren Lagen Schafe und Ziegen gehalten werden.


Einwohner
Mallorca hat rund 813730 gemeldete Einwohner (Stand: 2007), davon leben 383100 in der Hauptstadt Palma. Die nächstgrößeren Gemeinden sind Calvià Manacor, Llucmajor, Marratxi, Inca, Felanitx, Alcúdia, Pollença und Sóller. Der Ausländeranteil an der Bevölkerung betrug im Jahr 2006 rund 16,4 %, wovon ca. 55000 EU-Bürger sind, etwa 212000 Deutschen, ca. 12300 Briten, 7000 Italiener und 6300 Franzosen. Größere Zuwanderergruppen aus außereuropäischen Ländern stammen aus Marokko, Argentinien und Ecuador. Die einheimische Bevölkerung wird Mallorquiner genannt.

Sprachen
Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der auf der Insel gesprochene katalanische Dialekt wird Mallorquí genannt. Seit 1983 ist Katalanisch gleichberechtigte Amtssprache und mittlerweile sogar erste Sprache vor dem kastilischen Spanisch. In den touristischen Zentren der Insel wird größtenteils auch Deutsch gesprochen. Einige Gemeinden weisen mittlerweile auch einen hohen Anteil fremdsprachiger Einwohner auf. Die Gemeinden mit dem größten Anteil deutscher Einwanderer an der Gesamtbevölkerung sind Capdepera, Sant Llorenc des Cardassar, Andratx, Estellencs, Santanyí und Deià.

Seit dem 2. Weltkrieg hat sich Mallorca zu einem Zentrum des internationalen Fremdenverkehrs entwickelt; rund 10 Mio. Touristen, vor allem Deutsche und Briten, besuchen jährlich die Insel.

Internet-Links:

Siehe auch: Sprachen auf Mallorca
               
                    Segeln und Tauchen                                                              
 Bilder: © Michael u. Monika Frunzke

Seite erstellt: 2008
Seite geändert: 01.03.2010

 

hdanavneu.gif