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Die Erde und ihre Länder
Nordafrika - Algerien

 

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Übersicht:
Algeria
Al Jumhuriyah al Jaza'iriyah ad Dimuqratiyah ash Shabiyah
(Al Jaza'ir)
Democratic and Popular Republic of Algeria
Nordafrika
Geographische Lage: 19°N - 37°N / 8°W - 12°O
Zeitzone: MEZ
Fläche: 2,381.740 qkm
Höchster Punkt: Tahat 3003 m
Tiefster Punkt: Chott Melrhir - 40 m
Klima: Küstenzone mit Mittelmeerklima, sonst Wüstenklima.

 

Hauptstadt: Algier
Bevölkerung: 31.193.917
Bevölkerungsdichte: 13/qkm
Ethnische Zusammensetzung: Araber 80%, Berber 20%
Religion: Muslim 99%, Christen 1%
Sprache: Amtssprache ist Arabisch (70%), im Süden werden vornehmlich Berbersprachen gesprochen (30%). Geschäfts- und Behördensprache ist überwiegend Französisch.


                                                                 

 

 

 


Da
s Land

Algerien liegt an der nordafrikanischen Küste und grenzt im Osten an Tunesien und Libyen, im Südosten an den Niger, im Südwesten an Mali und im Westen an Mauretanien und Marokko. Algerien ist das zweitgrößte Land Afrikas mit einer 1200 km langen Mittelmeerküste. Hinter der 1000 km langen Küste erhebt sich der Tellatlas, an den sich südlich die Hochebene der Chotts (abflusslose Salzseen) anschließt. Darauf folgt der Saharaatlas (im Jabal Shilyah 2328 m), der steil zur Sahara abfällt. Die Wüste nimmt etwa 85% der Fläche Algeriens ein und hat weithin den Charakter einer Sanddünenwüste.
Im Küstenstreifen, in dem 90% der Bevölkerung leben, liegen die größten Städte, fruchtbares Land und Urlaubsorte. Parallel zur Küste liegen die Hochebenen des Atlas, eines Faltengebirges wie die Alpen, mit den Hauptketten Tell-Atlas und Sahara-Atlas. Die Berge sind z.T. über 2000 m hoch und mit Zedern-, Kiefern- und Zypressenwäldern bedeckt. Südlich des Tell-Atlas´ befindet sich das Hochland der Schotts, der abflusslosen Salzseen.
Der größte Teil des Landes (85%) wird von der Sahara eingenommen. Hier leben nur etwa 500000 Menschen, zumeist Nomaden mit Ziegen- und Kamelherden. Die Kies- und Sandebenen im äußersten Süden werden von zwei Bergketten durchzogen, dem majestätischen Hoggar-Massiv, das fast bis auf 3000 m ansteigt, und dem Tassili N'Ajjer.

Flora und Fauna

Eichenwälder und subtropische Gehölze sind fast ausschließlich auf Gebirgslagen beschränkt. Viele Bestände, besonders die Korkeichenwälder, sind dem Raubbau zum Opfer gefallen, doch haben Aufforstungsprogramme etwas Abhilfe geschaffen. Das Freiland ist meistens mit Gesträuch bewachsen, während auf den trockenen Hochebenen in Gebirgsnähe eine typische Steppenvegetation mit Gras und Wermutgewächsen vorherrscht. Zum Wildbestand des Gebietes zählen Wildschweine und Gazellen; vom Aussterben bedroht sind Leoparden und Geparden.
In den Wüstenregionen gibt es eine hochspezialisierte Vegetation, die nur nach den seltenen Regenfällen kurz auflebt. Neben Kleinreptilien und Insekten leben in der Sahara auch einige Säuger wie Wüstenspringmaus und Wüstenhase.

 

              

 

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