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Deutschland
Das Zittauer Gebirge                        

Oybin 

 

 

Der Kurort Oybin ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Oberlausitz und Mittelpunkt des Zittauer Gebirges. Der Ort liegt im Tal, ganz von Bergen umgeben. Im Zentrum liegt ein Sandsteinmassiv - der Berg Oybin. Bereits 1873 erfolgte die Aufnahme Oybins in den "Verband sächsischer Sommerfrischen", im Jahr 1930 erhielt Oybin die offizielle Bezeichnung "Kurort".
Mußten früher die Besucher des Ortes noch mit der Postkutsche anreisen, so kann seit 1890 die langsam fahrende Schmalspurbahn benutzt werden, die auch "Zug ohne jede Eile" genannt wird, denn die 10 km - Fahrt von Zittau nach Oybin dauert fast eine Stunde. Am Bahnhof Oybin findet amn ein kleines Museum zur Geschichte dieser Bahn.  

 Am Aufgang zum Berg Oybin befindet sich die 1734 erbaute Kirche,  ein Kleinod barocker Baukunst, die auch das "Hochzeitskirchlein"  genannt wird. Hier finden von Mai bis August wöchentlich Konzerte  unter dem Motto "Abendmusik bei Kerzenschein" statt.
 Auf diesem wohl bekanntesten Berg des Zittauer Gebirges findet man  die romantisschen Ruinen der böhmischen Königsburg und des  Klosters Oybin.
 Zunächst war die Burg nur einfache Befestigung - Anfang des 14. Jh.  wurde sie zu einer wehrhaften Anlage ausgebaut. Mitte des 14. Jh.  wurde hier auf Geheiß des deutschen Kaisers Karl IV. ein Kaiserhaus errichtet. Dem Orden der Cölestiner wurde ein Kloster gestiftet. Durch die Reformation wurde dem Klosterleben in der Mitte des 16. Jh. ein Ende gesetzt.
Seitdem bemächtigten sich die Naturgewalten der Gemäuer.  Erst 18./19. Jh. wurde den Gemäuern wieder Aufmerksamkeit geschenkt, besonders durch einige Maler, z.B. Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus. Damit wurden sie auch weithin bekannt
Seit längerem bemüht man sich, dieses einmalige Ensemble von Architektur und Natur zu erhalten. Aber das ist ein ziemlich schwieriges Unterfangen.
Nach der Besteigung des Berges - oder wenn man nur den Ort besucht - laden Grün- und Parkanlagen sowie viele schöne Hotels, Gaststätten und Cafés zum Verweilen ein.
Ein Anziehungspunkt für die Kinder sind die "Mächenspiele". Ansehenswert sind auch die geschnitzten, beweglichen Holzfiguren, die Bilder aus Märchen und dem Alltag in der Oberlausitz zeigen.

mehr zu Oybin: hier                                                                                                   Bild: ©  Monia Frunzke

 

 

 

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