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Deutschland
Oberlausitz
Zittau
Zittau
ist eine Kreisstadt in Sachsen, in der Oberlausitz, am Zittauer
Gebirge. Sie ist die Stadt im Drei-Länder-Eck Deutschland-Polen-Tschechien,
deshalb gibt es hier sicher auch 2 Grenzübergänge. Hier leben 27 900 Einwohner. Angesiedelt
sind in der Stadt dieTextil- und
elektrotechnische Industrieund der Maschinenbau. Bis 1991 gab es im Umlandden Braunkohlenbergbau.
Zittau ist Verwaltungssitz des Landkreises Löbau-Zittau.
Zittau ist eine
sehr alte Stadt. Am 21. Juni 1238 wurde zwischen dem böhmischen König und der
Johanniterniederlassung in Prag ein Vertrag über einen Gütertausch geschlossen,
bei dem die Herren Castolaus und Henricus von Zittau als Zeugen auftraten.
Dieser Vertrag ist die älteste erhalten gebliebene Urkunde, in der die Stadt
erwähnt wird. Sie bildete auch den historischen Hintergrund für die
750-Jahr-Feier im Jahre 1988. Die Herren von Zittau entstammten einem
bedeutenden böhmischen Adelsgeschlecht. Ihr aus zwei übereinander gelegten
Pfahlleitern bestehendes Wappen ziert noch heute den Kurort Oybin. Auch an
anderen Orten der Oberlausitz und Nordböhmens kann man es noch heute finden. Es
macht deutlich, wie eng die Region mit der Geschichte Böhmens verbunden ist.
Die Vorfahren hielten aber noch ein zweites Datum in der
frühen Stadtgeschichte für wichtig. Im Jahre 1255 besuchte der böhmische König
Ottokar II. das damals noch recht junge Zittau, das ihm so wichtig erschien,
dass er befahl, die Siedlung beträchtlich zu erweitern und mit einer Mauer zu
befestigen. Nach alter Sitte umritt er Zittau und ließ in der Spur seines
Pferdes durch eine mit dem Pflug gezogene Furche deren künftigen Umfang
markieren. Die Stadtgrenze verlief seither im Bereich des heutigen Grünen
Ringes. Darüber hinaus gewährte er eine Reihe gewinnbringender Privilegien wie
Steuer- und Zollfreiheit, das Recht Gericht zu halten und eigene Münzen zu
prägen. Dadurch gewann Zittau schnell an wirtschaftlicher und politischer
Bedeutung, was schließlich dazu führte, dass es später zu einer königlichen
Stadt erhoben wurde. Schon 1855 und 1955 nahm man dies zum Anlass für große
Jubelfeiern. 2005 jährt sich der Besuch des Königs Ottokar II. nun bereits zum
750. Male, was gerade angesichts des engeren Zusammenrückens der Oberlausitz und
Nordböhmens nach der Erweiterung der Europäischen Union ein guter Grund zum
Feiern ist. Aus diesem Grund hat Zittau vom 24.06. - 03.07.2005 eine Festwoche
geplant.
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Von
Zittau aus kann man sehr schöne Ausflüge in das Zittauer Gebirge unternehmen.
Dabei ist man nicht etwa auf ein Auto oder Motorrad angewiesen, sondern
mit dieser Kleinbahn erreicht man verschiedene bekannte Urlaubsorte, von
denen aus man sehr schöne Wanderungen unternehmen kann. Dabei stößt
man auch auf sehenswerte Dinge oder Museen, so zum Beispiel auf die Klosterruinen
auf dem weit bekannten
Berg Oybin.
Aber auch in Zittau selbst gibt
es Dinge, die wirklich sehenswert sind. Dazu zählen auch die Peter-und-Pauls-Kirche (13./14. Jh.), die
Kreuzkirche (14./15. Jh.), die Weberkirche und die Fastentuchausstellung,
aber auch der Tierpark an der Weinau.
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