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Deutschland
Vogtland
Das
Vogtland
Das
Vogtland ist eine historische Landschft, die von der oberen Elster durchflossenen
wird. Sie liegt in
Sachsen und Thüringen, zwischen dem Erzgebirge, dem Frankenwald und dem Thüringer Wald
Es ist etwa 500-900 m hoch.
Sein Zentrum: ist die durch ihre Spitze
weltweit bekannte Stadt Plauen.
Es
ist ein sehr schönes Erholungsgebiet,wegen seiner Schneesicherheit auch
ein iel besuchtes Wintersportgebiet.
Außerdem kann man hier mehrere Heilbäder
finden..
Geschichte
Das Vogtland wurde seit dem 11. Jahrhundert durch Reichsvögte verwaltet, die es schließlich als erblichen Besitz innehatten. Die ursprünglich ansässige slawische Bevölkerung wurde im 12. und 13. Jahrhundert durch deutsche Siedler aufgesogen. Der durch Teilungen geschwächte Besitz fiel im 14. Jahrhundert Meißen und Böhmen zu. 1459 erkannten die Wettiner die böhmische Herrschaft über ihre Besitzungen an, 1466 erhielten sie Plauen vom König von Böhmen zu Lehen. Bei der Teilung 1485 fiel das Vogtland an die Ernestiner. Seit 1577 war es als vogtländischer Kreis mit Sachsen vereinigt.
Der SchneckensteinDer Felsen selbst ist ein 24 Meter hoher Härtling.
Er wurde durch
einen tiefen Spalt in zwei Teile gerissen. Er besteht aus tektonisch
zertrümmertem Schiefergestein, das mit Quarz und dem weingelben Edelstein Topas
zu einem widerstandsfähigen Felsen regelrecht zusammengeschweißt wurde. Das
machte ihn auch bekannt - ist es doch der einzige Berg in Europe, in dem
man die wunderschönen Topase finden kann. Viele davon wurden in der englischen
Krone eingearbeitet. Außerdem kann man hier so begehrte Mineralien finden
wieTurmalin, Flussspat, Topas und andere begehrte
"Steine".
Obwohl in dieser Gegend seit dem 17. Jahrhundert Bergbau
betrieben wurde, entdeckte erst 1727 der Auerbacher Tuchhändler Krauth den
Topasfelsen. Er schliff die Edelsteine und verkaufte sie
als "Schneckensteine". Die gefundenen Topase waren durchschnittlich zweieinhalb Zentimeter lang und
einen Zentimeter breit.
Der 36 Meter lange und 12 Meter breite Felsen steht heute unter
strengem Naturschutz. Wegen der zahlreichen Mineraliensammler sah man sich
veranlasst, einen Zaun zu errichten. Ein Wächter passt auf, dass nicht gesucht,
gegraben oder am Fels selbst gekratzt wird. Vor dem Zaun darf man suchen, was
jedoch wenig aussichtsreich sein dürfte.
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