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Deutschland
Schwarzenberg
- Perle des Erzgebirges
Besuch
des Schwarzenberger Weihnachtsmarkts am 7. Dezember 2003
Seite
2
Mit dem guten
Gefühl, viel Schönes gesehen und erlebt
zu haben, verließen wir das Schloss und schlenderten in Richtung Markt,
vorbei an einem Frettchen-Zirkus (ich hatte noch nie gehört, dass man Frettchen
dressieren kann), unterschiedlichen Attraktionen - nur an einem Bratwurststand
kamen wir nicht vorbei, ohne uns zu stärken. Inzwischen war hier auch überall
reges Treiben, Menschen über Menschen.
Wir
erstehen natürlich auch an den Ständen die ersten Sachen, u.a. für mich
ein paar Handschuhe (ich hatte wieder einmal vergessen, dass es im Gebirge
kälter ist als in unserem Görlitz), Fondant....
Aber noch haben wir
nicht d a s Räuchermännel gefunden, was wir haben wollten, denn ausgerechnet
dieses Geschäft hatte am Sonntag nicht geöffnet.
Aber jetzt geht es in die -wieder einmal eröffnete- Gaststätte "Ratskeller",
schließlich will der Kaffeedurst gelöscht werden.
Hier erfahren wir nun auch, dass der "Ratskeller"
geöffnet bleiben wird,
und auch der Hotelbetrieb wieder aufgenommen
wird. Sicher eine feine
Sache, ist es doch das einzige Hotel im Stadtzentrum.
Nun wird es aber so langsam Zeit, einen guten Platz zu finden, denn bald soll ja der Märchen-Aufzug, gestaltet von den Schwarzenberger Kindergärten, beginnen. Der interessierte uns besonders, ist er doch jährlich Anziehungspunkt des Schwarzenberger Advents. Und es dauerte auch gar nicht lannge, da wimmelte es nur nach einer guten Sichtposition suchenden Menschen. Und endlich ging es los:
Und es war wirklich so - die Kindergärten hatten ihre Märchenfiguren
mit viel Liebe und Einfallsreichtum gestaltet, ein schöner Märchenaufzug.
Störend aber war, dass sich so viele erwachsene Zuschauer in diesen Zug
einfügten, aus welchen Gründen auch immer.
Nun ging es nochmals durch
die Geschäfte und über den Markt - und hier fanden wir schließlich auch
noch das gewünschte Räuchermännchen. Den Kauf-Abschluss bildete der bekannte
Obstbeutel - ein riesengroßer Beutel mit unterschiedlichstem Obst gefüllt,
und das alles für nur 5,00 €.Also nun noch schnell etwas
Schönes, Schmackhaftes essen,
wir hatten inzwischen ausreichend Hunger, vor allem auf etwas Herzhaftes..Aber dazu fuhren wir die
wenigen Kilometer nach Raschau in den Landgasthof "Hirtbrück", und obwohl
es erst gegen 16.30 Uhr war, gab es hier kein Problem, etwas
nach Karte bestellen zu können. Es dauerte auch gar nicht
so lange, da standen die wie stets frisch angerichteten
Essen nicht nur dampfend, sondern auch lecker aussehend vor
uns. Und in diesem Landgasthof der Familie Stieler schmeckte es eben wie immer super.
Nach einem sehr schönen, interessanten
und erlebnisreichen,
aber auch anstrengenden Tag ging es nun ins Auto - und ab ging es in Richtung
Görlitz.
T./A./M.Frunzke - Bilder: © Monika Frunzke
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