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Deutschland
Schwarzenberg
- Perle des Erzgebirges
Besuch des Schwarzenberger Weihnachtsmarkts am 7. Dezember 2003
Schon seit einem Jahr stand
es für uns, Tanja, Andreas und mich fest - wir fahren wieder auf den
Weihnachtsmarkt nach Schwarzenberg. Ein Markt, der sicherlich seines gleichen
sucht - die vielen Menschen, die Buden mit einem verlockenden Angebot, die einladenden
Geschäfte, von den Weihnachtsdekorationen bis hin zu der großen Pyramide,
das alles von Schnee überzuckert - alles strahlte eine vorweihnachtliche
Stimmung aus. Und wir sind überzeugt: Wer einmal auf dem
Schwarzenberger Weihnachtsmarkt war und die lichterhelle, weihnachtliche Stadt
der erzgebirgischen Volkskunst erleben konnte, wird Schwarzenberg nicht so
leicht vergessen. Den traditionellen Schwarzenberger Weihnachtsmarkt gab es
übrigens bereits schon vor dem Jahre 1534. Mit einer Woche Dauer, vom 2. zum 3. Advent, wird er
heute mit vielfältigen kulturellen Darbietungen bereichert. Den Höhepunkt bildet
der große Bergaufzug, der am Sonnabend vor dem 3.
Advent vom Rathaus der Stadt zum Markt führt
Nach unserer Ankunft zog es uns als erstes in das Schloss,
in dem wir uns unbedingt die im Programm angekündigte Scherenschnitt-Ausstellung
ansehen wollten Wir gingen also durch das wieder hergestellte Schlosstor.
Da dieAusstellung im 2. Stock anzusehen war, musste man diesen Besuch
mit einem Museumsbesuch koppeln - aber wir haben das nicht bereut.
Das Schlosstor Ein Ofen Bergbau Zinnfiguren
Ein wunderschöner Konzertraum Alte
Mode??
Es gab so viel zu sehen, so viele alte Dinge, die einem noch
heute gefallen und das Herz höher schlagen lassen. Aber nun gingen wir in
die Scherenschnitt-Ausstellung.Ich bin damit schon etwas vertraut gewesen,
weil ich vor vielen Jahren bereits meiner Mutter zusehen konnte, was man
alles aus einen Blatt schwarzen Papier zaubern kann. Aber hier war ein Kunstwerk
schöner als das andere.
Und hier trafen wir auch Frau Dütz, unter deren Händen viele der hier ausgestellten Kunstwerke entstanden.Während wir drei uns von ihr ein Scherenschnitt-Porträt anfertigen ließen (die uns gefallen), kamen wir mit ihr auch ins Gespräch. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Nürnberger Künstlerin auch dafür bedanken, dass sie uns die Erlaubnis erteilte, zwei ihrer Bilder auf unserer Seite zu veröffentlichen. Die Auswahl zu treffen ist nicht einfach, allerdings war es das Fotografieren durch den Sonneneinfall auch nicht.Seht euch diese Scherenschnitte an und versucht einmal, eigene Motive aus einem Blatt schwarzem Papier herauszuschneiden. (Das Nachgestalten hier veröffentlichter Bilder ist nicht gestattet!!) Mehr zu Frau Dütz könnt ihr z.B. hier erfahren: www./scherenschnittstudio-karin-duetz-20596.html
.
Von Frau Dütz erfuhren wir auch, dass eine Vielzahl der ausgestellten
Bilder von einer Schwarzenberger Künstlerin, Frau Beier, stammen.
Das waren schon interessante, schöne Stunden, die wir in dem Schloss mit seinen
Ausstellungen erleben konnten. Aber nun mussten wir los - wir wollten ja noch
mehr an diesem Tag sehen.
Bilder: © Monika Frunzke
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Wenn ihr euch einmal an dieser Kunst versuchen wollt - dann fertigt ein Schwarz-Weiß-Bild an. Alles, was ihr weiß haben wollt, müsst ihr heraus schneiden. Beachtet aber auch, dass alles irgendwie mit dem Bildrand verbunden sein muss.