Deutschland
Schwarzenberg
- Perle des Erzgebirges
Elisabeth
Rethberg
Einige Lebensdaten:
22. September 1894 in Schwarzenberg/Erzgeb.
geboren
Klavier- und Gesangsstudium am Kgl. Konservatorium in Dresden
1915 Dresdner Hofoper
1922 New York, jährlich zu Gastspielen
nach Europa, auch Dresden
1928 Titelpartie der Uraufführung der
"Ägyptischen Helena" von Richard
Strauss
1929 wurde sie von Arturo Toscanini als die "größte lebende
Sopranistin" bezeichnet
1942 Abschied von der Bühne
1976 starb sie in Yorktown,
New
York, USA
an der Alzheimerschen
Krankheit
Am Geburtshaus von Elisabeth Rethberg in der Obergasse in Schwarzenberg
(ehemals Kugelhammer) wurde eine Gedenktafel für die berühmte Sängerin angebracht.
Im Wohngebiet "Hofgarten" in Schwarzenberg gibt es eine Straße mit dem
Namen "Elisabeth-Rethberg-Straße".

Der
"Kugelhammer"- ihr Geburtshaus in SZB Gedenktafel
für sie am "Kugelhammer"
Information: Dieter Winkler Bilder:
© Dieter
Winkler
Wer aber war Elisabeth Rethberg, deren
Todestag sich am 07. Juni 2006 zum 30. Mal jährt?
Zur Beantwortung dieser
Frage wurde uns folgender Text zur Verfügung gestellt:
Die "erzgebirgische
Nachtigall"
Über die weltberühmte Sängerin Elisabeth Rethberg
aus Schwarzenberg
Von Gotthard B.
Schicker
Anders als bei jenen Künstlern, die der Nachwelt ihre Bilder, ihre Bücher
oder ihre Musik hinterlassen können, ist es bei denen, die mit ihrer Stimme
Kunstwerke produzieren, bzw. reproduzieren. Meist ist nach ihrem Tod auch der
Ruhm verrauscht, den sie zu Lebzeiten genießen konnten. Nur ganz wenigen
Ausnahmen aus dieser Zeit ist es in der jüngeren Geschichte – dank der
Entwicklung der Tontechnik – vergönnt gewesen, stimmlich zu überleben. Aber auch
hier geben die Schallplattenaufnahmen oder die “gereinigten“ CD-Einspielungen
z.B. eines Caruso, Gigli oder der Callas nur einen geringen Eindruck von der
Originalstimme wieder. Oftmals sind wir vom Widerspruch zwischen dem auf den
Tonträgern Gehörtem und den aufgeschriebenen, teilweise euphorischen Äußerungen
in Kritiken aus jener Zeit verunsichert. Nicht anders ergeht es uns mit der am
22. September 1894 im erzgebirgischen Schwarzenberg geborenen Elisabeth Sättler,
die sich erst später den Künstlernamen Rethberg zulegte. Auch bei ihrer Stimme
überstürzt sich die Kunstkritik – als die oftmals einzige authentische Quelle –
in Superlativen über die Stimme und Ausstrahlungskraft unserer “Erzgebirgischen
Nachtigall“, - wie sie später in ihrer Heimat, aber auch im Ausland, oft genannt
wurde. Stellt man die technischen Voraussetzungen bei den wenigen noch
vorhandenen Plattenaufnahmen mit Elisabeth Rethberg in Rechnung, so ist dennoch
der Glanz einer einmaligen, außergewöhnlichen Stimme zu vernehmen, die dem
damaligen allgemeinen Kunstlob durchaus entspricht. Die “Perle des Erzgebirges“,
wie Schwarzenberg gern genannt wird, ist die Heimatstadt von Elisbeth Rethberg.
Im Haus der Amalie von Elterlein, der Dichterin unseres Heiligabendliedes
(Heiligohmdlied), wohnten die Eltern von Elisabeth fast 20 Jahre, bevor sie in
das schöne Gebäude in der Obergasse, den Kugelhammer, einzogen und dort ihrer
Tochter das Leben schenkten. Sicherlich haben der klavier- und orgelspielende
Vater, Karl Gustav Sättler aus Rittersgrün, sowie die Mutter, Johanna Emanuela,
geb. Müller aus Gröba bei Riesa, mit der ihr nachgesagten wundervollen
Sopranstimme, beträchtlichen Anteil an der musischen Ausprägung der
künstlerischen Persönlichkeit des späteren Weltstars. Darüber hinaus wird auch
das gutbürgerliche Schwarzenberger Umfeld mit dazu beigetragen haben,
Voraussetzungen für die spätere Entwicklung der Sängerinnen-Karriere zu
schaffen. So waren für die Taufe am 30. Oktober 1894 als Paten die
Fabrikbesitzer Paul Lein aus Pirna, der Schneidemühlenbesitzer Guido Sternkopf
aus Rittersgrün, der Oberlehrer Richard Schneider aus Raschau, der Kaufmann
Woldemar Schneider aus Schönheide sowie der Fabrikbesitzer Matthias Kalb aus
Schwarzenberg erwählt worden. Noch bevor Elisabeth im Jahre 1901 in die Schule
kam, nahm sie beim Selektenschuloberlehrer Sättler, ihrem Vater, den ersten
Klavierunterricht. Sie brachte es auf diesem Instrument so weit, daß man erwog,
sie zur Konzertpianistin ausbilden zu lassen. Nach ihrer Konfirmation im Jahre
1909 in der Schwarzenberger Georgenkirche entfalteten sich ihre gesanglichen
Begabungen zusehends, so daß die 17jährige in einem öffentlichen Konzert, von
ihrer Schwester Käthe auf dem Klavier begleitet, Lieder von Franz Liszt zu Gehör
brachte. Die Kritiker der Lokalpresse ließ dies aufhorchen. Die erste Rezension
über sie erschien im “Erzgebirgischen Volksfreund“, Nr. 283/1911:
“Schwarzenberg, den 4. Dezember 1911. Lißt-Abend. (...) Die Sologesänge, wahre
Perlen lißtscher Musik, wurden von Frl. Lisbeth Sättler trotz ihrer großen
Jugend musterhaft wiedergegeben; namentlich die eben so schwere wie dankbare
Loreley, bei welcher sicherste rhythmische Beherrschung, tadellose Reinheit des
Tones in allen Lagen, in einer technischen Vollendung, um die sie manche
berufene Sängerin beneiden könnte.“ Während ihres einjährigen Studiums am
Dresdner Konservatorium hat sie sich dann zwischen der Pianisten- oder
Sängerinnenlaufbahn entscheiden müssen. Sie nahm ab jetzt den zweiten
Entwicklungsweg energisch in Angriff und wurde bereits 1915 – nun unter Zulegung
des Künstlernamens Rethberg sowie nach einer Reihe autodidaktischer gesanglicher
Weiterbildungen – an die Dresdner Hofoper engagiert. Mit 21 Jahren sang sie an
diesem traditionsreichen Opernhaus, dem sie sieben Jahre die Treue hielt, ihre
erste Partie: Die Arsena im “Zigeunerbaron“. Nach dem Tod der Mutter am 3.
Dezember 1914 zog der Vater mit seiner anderen Tochter Käthe 1915 nach Dresden,
in die Franklinstraße 32, um in der Nähe seiner Jüngsten zu sein und deren
künstlerische Laufbahn weiter zu begleiten. Nur wenige Jahre vergingen und
Elisabeth Rethberg hatte sich ein Repertoire von mehr als einhundert Partieen
aus Oper, Operette und Oratorium erarbeitet, das sie zur gefeierten Sängerin
Dresdens werden ließ. So bleiben Einladungen zu Gastspielen in andere berühmte
Häuser nicht aus. Richard Strauss wollte sie gleich nach der Erstaufführung
seiner Oper “Frau ohne Schatten“, in der sie die Kaiserin sang, an die
Staatsoper nach Wien verpflichten. Der bekannte Dirigent Artur Nikisch holte sie
1919 zum Neujahrskonzert in das Leipziger Gewandthaus. Gastspiele nach Riga,
Stockholm, Wien und London schlossen sich an. Es kam eine Einladung, die wohl
von jedem Sänger insgeheim erträumt wird, die aber nur die wirklich ganz großen
erhalten: Eine Verpflichtung an die Metropolitan Opera in New York, dem wohl
bedeutendsten Opernhaus der Welt. Dort mit ihrem Leherer Otto Wtrin angekommen,
mußte sie – noch im Reisemantel – in einer “Aida“-Probe ihr Können unter Beweis
stellen. Bereits nach der ersten Arie klatschte ihr das Orchester spontan
Beifall. Diese Debüt im “Heiligen Gral der Gesangskunst“ war prägend für die
weitere künstlerische und persönliche Entwicklung unserer Erzgebirgerin. Bezogen
auf die Probleme, die sich für das Ensemble der “Met“ durch den Weggang der
berühmten italienischen Sängerin Fräulein Muzio ergaben, kommentierte die “New
Yorker Staatszeitung“ in ihrer Ausgabe vom 1. Januar 1923 offensichtlich
erleichtert mit den Worten: “Die Antwort ist da: er (Anm. d. A.:
Generealdirektor Gatti-Casazza) brachte Elisabeth Rethberg, eine der jüngeren,
aber vielverheißenden deutschen Sängerinnen lyrisch-dramatischer Art hierher und
setzte sie, die bisher keine italienische Opernvergangenheit gehabt hatte, keck
mitten in das italienische Ensemble des Metropolitan hinein. Das Wagnis glückte,
denn die schöne Erscheinung, die ausgesprochene Musikalität, das wunderschöne,
in seiner Ausgeglichenheit einer Perlenschnur gleichende Organ mit seinem
herrlichen Diamantenglanz und die spielerische Begabung nahmen sofort für die
junge Dame ein. Herr Gatti-Casazza hatte Recht: die italienische Primadonna ist
da, - er hat sie sich aus Deutschland bezogen.“ Fast alle nun folgenden
Rezensionen bewegen sich auf diesem euphorischen Niveau; das ist um so
erstaunlicher, da die Musik-Kritiker in den USA – damals wie heute – als
ausgesprochen sachkundige Rezensenten und eben solche “Verriß-Produzenten“ von
den Sängern gefürchtet waren. Die Rethberg gehört zu den selten Ausnahmen, bei
der sich die Fachwelt in Europa und in den USA einig darüber war, daß man es bei
ihr mit einer Künstlerpersönlichkeit zu tun hat, die in ihrer überragenden
Einmaligkeit Maßstäbe für kommende Generationen gesetzt hat, und die über eine
Gesangskultur verfügte, die noch heute Studierenden als Orientierung dienen
kann. Zwanzig Spielzeiten hindurch gehörte sie zu den berühmtesten Mitgliedern
dieses Opernhauses. Unter den 35 Hauptrollen, die sie in dieser Zeit gestaltet,
gehören zu ihren Glanzpartien u.a. die Desdemona im “Othello“, die Leonora in
“Die Macht des Schicksals“ und im “Troubatour“, aber auch die Agathe, Elsa,
Pamina, Donna Anna... – und immer wieder die Aida. “Es ist zweifelhaft, ob die
Rolle mit einer feineren Intelligenz dargestellt worden ist...“ – schreibt der
“Sheffield Telegraph“ über Rethberg in der Aufführung der “Aida“ in der Covent
Garden Opera in London am 18. Juni 1925. Und “The Star“ meint am 3. Juli 1925
über die Rethberg: “Dieser Triumph von ihr – Covent Garden wurde wild vor
Entzücken – krönt die Großtaten von einer Reihe außergewöhnlich begabten
weiblichen Sänger in dieser Saison. Die ersten Sängerinnen aller Nationen waren
vertreten, und von allen die beste war Elisabeth Rethberg.“ Die Fülle ihrer
Gastspiele z.B. an die Mailänder Scala, zu den Salzburger Festspielen und in
alle bedeutenden Musikzentren der Welt, sowie die begeisterten Rezensionen in
der örtlichen und überregionalen Presse können allerdings hier nur
andeutungsweise wiedergegeben werden. Doch bei all ihrem Erfolg in der Ferne,
riß ihre Verbindung zur erzgebirgischen Heimat niemals ganz ab. Die Sehnsucht
nach ihrem Erzgebirge kommt auch im Umgang mit den Traditionen, Sitten und
Gebräuchen ihrer Heimat zum Ausdruck. Es ist bekannt, daß sie zur Weihnachtszeit
auch auf der anderen Seite des “Großen Teiches“ ihre Pyramide, Engel und
Bergmann, einen Schwibbogen sowie zahlreiche Räuchermännln aufgestellt hat und
und ie alten Lieder von zu Hause sang. In den Erinnerungen (“Das war mein Teil“,
Berlin 1981) von Frida Leider (1888-1975) einer anderen großen Opernsängerin,
mit der Elisabeth Rethberg in New York auf der Bühne stand und mit der sie
befreundet war, heißt es an einer Stelle: “Wie jedes Jahr, gab auch in diesem
Winter meine Kollegin, die berühmte Sängerin Elisabeth Rethberg, eine große
Gesellschaft, zu der auch mein Mann und ich eingeladen waren. Bei dieser
Gelegenheit besichtigten wir ihr schönes und originell eingerichtetes Haus am
Riverside. Ursprünglich war es eine alte, ausgediente Mühle, die sie zu einem
kleinen Bungalow ausgebaut und von Jahr zu Jahr erweitert und aufgestockt hatte.
Die nachtblau getönte und mit goldenen Sternen bemalt Decke des großen
Speisenraums wölbte sich wie ein Himmel. In der Küche war ein Podest eingebaut –
mit einer wundervollen Aussicht auf den Fluß – als Ruheplatz für ihr Personal,
das übrigens in jahrelanger Treue zu ihr gehalten hat. Die Kellerräume waren in
sehr gemütliche Bauernstuben verwandelt worden...“. Es ist dringend anzunehmen,
daß es sich bei den “sehr gemütlichen Bauernstuben“ im Haus der Erzgebirgerin
Rethberg um nichts anderes als eine erzgebirgische “Hutznstub“ gehandelt haben
dürfte, wie sie so manch einer auch noch heutzutage in der Ferne errichtet, um
die Verbindung zur Heimat faßbar aufrecht zu erhalten. Es ist bekannt, daß die
allzeit bescheiden gebliebene große Sängerin Rethberg jede nur passende
Gelegenheit nutzte, um in ihre Heimat zu reisen. Der Weg führte sie dann oft
nach Dresden, aber auch hinauf in ihre Elten- und Heimatstadt Schwarzenberg. Bei
einem solchen Besuch auf Schloß Wolfsbrunn im Jahre 1922 lernte sie auch ihren
ersten Mann, den Industriellen Albert Doman, kennen, mit dem sie bis 1937 in den
USA lebte. Erst zwanzig Jahre später heiratete sie den russischen Bariton George
Cehanovsky, der von 1926 bis 1962 am New Yorker Opernhaus verpflichtet war;
übrigens die längste Karriere, die jemals ein Sänger hier hatte. Spekulationen,
die ihren Weggang aus Deutschland trotz Angebote seitens der Deutschen
Staatsoper Berlin in einen Zusammenhang mit ihre angeblichen “nichtarischen“
Herkunft sehen wollen, können aus den vorliegenden Quellen nicht bestätigt
werden. Zweifel kommen allerdings wieder auf, wenn man diesbezügliche Äußerungen
näher untersucht, die von den oberflächlich vorgehenden Biographen Hentschel und
Friedrich 1928 verbreitet wurden. Dem würde allerdings widersprechen, daß sich
die Deutsche Botschaft in den USA in intensiver Weise darum bemühte, Frau
Rethberg als die “deutsche Botschafterin in den Vereinigten Staaten“ durch Herrn
Freiherr von Maltzahn gegenüber dem damaligen amerikanischen Präsidenten
Coolidge anzupreisen. Sicher bedurfte das angeschlagene Image der Deutschen nach
dem 1. Weltkrieg solcher “Botschaften“, und die Künste sowie ihre Vermittler
waren zu allen Zeiten willkommene Mittel zum Zweck. Insofern wäre es denkbar
gewesen, sich auch in diesem Falle – wie in so manch anderem auch - über den
selbstverordneten nationalsozialistischen Codex kurzzeitig hinwegzusetzen und
Elisabeth Rethberg in diesem Sinne zu “gebrauchen“. Hier ist allerdings die
Quellenlage äußerst spärlich, so daß sich weitere Vermutungen verbieten.
Wie die Ergebnisse künftig auch ausfallen werden, gesichert ist, daß wir es
bei Elisabeth Rethberg mit einer überragenden Sängerinnen-Persönlichkeit ihrer
Zeit zu tun haben, die mit ihrem Nachruhm – ob in den vorhandenen Rezensionen,
oder in den nicht sehr zahlreichen Tonaufnahmen – weiterleben wird. Im Jahre
1942 ist in einem Büchlein “Singers to Remember“ von Herold Simpson, erschienen
im Verlag The Oekwood Press lakonisch vermerkt “A short and dignified – speech
from... (Eine kurze und würdevolle Rede von der Bühne der Metropolitan Opera
beendete die Karriere von E. Rethberg, Soprano Assoluta)“. Und in der
italienischen Ausgabe des Artikels über “Elisabeth Rethberg, Le grandi voci“
(Rom, 1964) wird auf ein wesentliches Ereignis in ihrer Künstlerlaufbahn
eingegangen, nämlich auf die 1929 erfolgte Verleihung der Goldmedaille die “New
York Guild of Vocal Teachers“, der etwa 3.000 Fachkundig unterschiedlichster
Nationen und deren Beschluß damit Elisabeth Retberg “In Anerkennung ihrer
Stellung als vollkommenste Gesangskünstlerin der Welt“ zu ehren. Mit 82 Jahren,
am 7. Juni 1976, ist die “Erzgebirgische Nachtigall“ Elisabeth Rethberg
(Sättler) in Yorktow Heights Nr. 4 verstorben. Ton-Aufnahmen von Elisabeth
Rethberg existieren u.a. bei den Firmen ASCO, RCA und HMV/HQM; bei ODEON gibt es
eine Aufnahme mit ihr als “Che shir Cat“ aus “Alice im Wunderland“. Bei der
selben Firma gibt es einen Zusammenschnitt (bearbeitet 1978) auf dem die
Rethberg mit Tauber, Gigli und Pinza zu hören ist. Weiter Discographien bei J.B.
Richards, VII (1953), Recordings, Record Collektor, VII (1953); kleine Auswahl
auch bei Bole & Bock im Berliner Europ-Center unter der Reihe “Lebendige
Vergangenheit“ (u.a. Aufnahmen von 1930, LV 1309).
(Textverwendung mit
Genehmigung von Herrn Prof. G. B. Schicker)
Quellenangabe "Prof. Gotthard B. Schicker, www.erzgebirgs-treff.de"