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Deutschland
Von Schöppingen zur Nordsee /
Norden und Norddeich
                      
 

Von Schöppingen aus unternahmen wir einen Tagesausflug an die Nordsee - nach der Stadt Norden und nach Norddeich. Bald waren wir auf der Autobahn und nun ging es über Emden in Richtung Meer. Es dauerte gar nicht lange, dann war um uns nur noch Flachland - aber auch diese Gegend ist sehr reizvoll.

Relativ schnell verging die Fahrt und schon waren wir in der Stadt Norden. Diese Gegend durchstreiften Menschen bereits 9000 v.Z. bis 4500 v.Z., bereits um 1000 v.Z. wurden die ersten Deiche gebaut. Als Ausgangspunkte der Besiedlung gelten im 13. Jh. die Wester- und Osterstraße, der mit 6,678 Hektar größte deutsche Marktplatz und dessen Randbebauung, die ältesten Teile der Ludgerikirche, die einstige Andreaskirche sowie die nach der Reformation aufgelösten Klöster des Benediktinerordens und der Dominikaner. In diesem Jahrhundert entsteht auch der älteste Teil der Ludgerikirche. 1255 wird der Ort das erste Mal urkundlich erwähn. In der zweiten Hälfte des 17. Jh. entstand in der Ludgerikirche die weltberühmte Barock-Orgel des Meisters Arp Schnitger.
Heute erstreckt sich diese Stadt über eine Fläche von insgesamt 106,32 Quadratkilometer, auf denen rund 25.000 Einwohner wohnen und wo jährlich viele Menschen ihren Urlaub verleben.
Norden bietet einen großen Freizeit- und Erholungswert mit interessanten Angeboten für Jung und Alt: Jubel, Trubel, Heiterkeit, Theater und Konzerte, Heimatgeschichte und Brauchtum, Kleinkunst und Lesungen - und natürlich nicht weit weg das Meer.  
Und da wollten wir ja auch hin - an das Meer. Und wir hatten Glück, die Ebbe hatte gerade erst eingesetzt. So konnten wir beobachten, wie das Meer zurück wich - und ein ungewohnter Anblick: Die Wellen des Wassers kamen nicht ans Land, sondern gingen ins Meer hinaus.

     
     

Nach einigen Stunden mussten wir leider wieder los. Dieser Tag war ein nachhaltiges Erlebnis: Schöne Gegend, Meer, Sonnenschein                                                                                  

 

 

Bilder: ©  Monika Frunzke 

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