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Deutschland

Morgenröthe-Rautenkranz
und das Raumfahrtmuseum
                       
 

 

Morgenröthe-Rautenkranz - hinter diesem klangvollen Namen verbirgt sich ein romantisch gelegener Ort mit etwa 1000 Einwohnern in der Kammregion Erzgebirge/Vogtland.
Umgeben von dichten Wäldern fügen sich die typischen Gebirgshäuschen der 4 Ortsteile Muldenhammer, Rautenkranz, Morgenröthe und Sachsengrund harmonisch in die Talauen der Zwickauer Mulde und der Großen Pyra ein.
Hier und in der Umgebung findet man Zeugnisse alter Handwerkerkunst wie Bauernmalerei, Akkordeonbau und erzgebirgische Stickerei.
Natürlich kann man auch viel über das Leben der Vorfahren erfahren, z.B. über die Flößerei, den Bergbau und die einzige Eisenglockengießerei Sachsens.
Bereits im 17. Jahrhundert siedelten erzgebirgische Bergleute an der Großen Pyra. Über 250 Jahre blieben die schweren Arbeiten in den Zinn- und Eisenerzgruben, den Frischhütten und in den gewaltigen Wäldern Haupterwerbszweig der Bewohner. Überregionale Bedeutung erlangte die einzige Eisenglockengießerei Deutschlands in Morgenröthe.



Seit über 100 Jahren zieht es nun schon Urlauber in diese verträumte Gegend. Familienfreundliche Angebote, erschwingliche Preise und naturbelassene Landschaft sind das, was die Einwohner den Gästen bieten können. In einer traumhaft schönen und abwechslungsreichen Berglandschaft und dem gesunden Mittelgebirgsreizklima können die Urlauber den Stress des Alltags vergessen und Ruhe und Entspannung finden. Vieles lädt zum Verweilen ein.
Markierte Wanderwege führen vorbei an stillen Weihern über blühende Bergwiesen durch den ältesten Fichtenbestand Sachsens bis hinauf in die Kammregion mit ihren Hochmooren.

     

Im Winter bieten gespurte Loipen und aufgefahrene Winterwanderwege vielseitige Möglichkeiten für eine aktive Erholung. Herrlich ist eine Pferdeschlittenfahrt durch den märchenhaft verschneiten Wald.
Einen besonderen Reiz bietet ein Urlaub in der Adventszeit, wenn in alter Tradition die Fenster mit Nußknacker, Räuchermann, Bergmann, Engel und Schwippbögen festlich geschmückt sind.
Dass hier der erste deutsche Kosmonaut, Dr. Siegmund Jähn, und der weit bekannte Wetterfrosch Herr Kachelmann geboren wurden, macht diesen Ort sicher noch attraktiver.

In den Herbstferien diesen Jahres gab es im Erzgebirge wieder allerhand zu sehen, z.B. konnte man sich einerseits an der wunderschönen Laubfärbung erfreuen - etwas, was mir das Herz aufgehen lässt-, andererseits vor allem  in den Wäldern den ersten Schnee bestaunen. So sah z.B. das Oberbecken in Markersbach wie eine weiße Haube auf dem Berg aus.
Trotz der Schönheit der Natur fuhr ich in das Raumfahrtmuseum  in Morgenröthe-Rautenkranz. Und dort wird man nicht enttäuscht.

Deutsche Raumfahrtaustellung in Morgenröthe-Rautenkranz:

Am 26.8.1978 startete der erste deutsche Kosmonaut,
Dr. Sigmund Jähn, ins All.
Ein Jahr darauf fand in seinem Geburtsort die Eröffnung einer Ausstellung über diesen Flug statt, die 1991/92 zu einer gesamtdeutschen Raumfahrtausstellung umgestaltet wurde.
Hier kann man nicht nur viele technische Exponate bestaunen, sondern auch eine Reihe ganz anderer Dinge, die letztlich für einen Raumflug unerlässlich sind, z.B. die Bekleidung, Essen usw. Und an einigen Ausstellungsstücken wird darauf hingewiesen, dass es sich um Originale handelt (mit Echtheitszertifikat), so z. B. bei Raumfahrtanzügen.

    

                                         Die Raumstation "MIR"                                                          Auf dem Mond

                           

        Dr. Siegmund Jähn                                                  hier beim Signieren seiner Landekapsel

Uns hat es in diesem Museum sehr gut gefallen, denn  wir erlebten hier zwei interessante, lehrreiche und abwechslungsreiche Stunden. Allerdings waren wir uns mit anderen Museumsbesuchern auch in einem einig: Das Essen der Kosmonauten, das im Original ausgestellt ist, wirkt nicht unbedingt Appetit anregend. Aber man konnte auch erkennen, dass der Anblick dieser breiigen, in Folie eingeschweißten Masse, besonders aus den ersten Jahren der Raumfahrt, auch den Herstellern nicht gefiel, denn bei dem Essen aus der neueren Zeit waren zumindest die Bestandteile des Essens als Gemüse u.a. zu erkennen 

     




      

 


                 
 Dieter telefoniert
 gerade
 mit Jörg



Und ich bin mir ganz sicher - I c h war bestimmt n i c h t das  letzte Mal in diesem  Museum.

Übrigens: Das Museum hat Dienstag bis Sonntag von 10 - 17 Uhr geöffnet.   Tel.: 037465/2538                                                                                                                                                   MF 


 

 

 

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