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Deutschland
Morgenröthe-Rautenkranz
und das
Raumfahrtmuseum
Seit über 100 Jahren zieht es nun schon Urlauber in diese
verträumte Gegend. Familienfreundliche Angebote, erschwingliche Preise und
naturbelassene Landschaft sind das, was die Einwohner den Gästen bieten können. In
einer traumhaft schönen und abwechslungsreichen Berglandschaft und dem gesunden
Mittelgebirgsreizklima können die Urlauber den Stress des Alltags vergessen
und Ruhe und Entspannung finden. Vieles lädt zum Verweilen ein.
Markierte
Wanderwege führen vorbei an stillen Weihern über blühende Bergwiesen durch den
ältesten Fichtenbestand Sachsens bis hinauf in die Kammregion mit ihren
Hochmooren.
In den Herbstferien diesen
Jahres gab
es
im Erzgebirge wieder allerhand zu sehen, z.B. konnte man sich einerseits an
der wunderschönen Laubfärbung
erfreuen - etwas, was mir das Herz aufgehen lässt-, andererseits vor allem
in den Wäldern den ersten Schnee bestaunen. So sah z.B. das Oberbecken
in Markersbach wie eine weiße Haube auf dem Berg aus.
Trotz der Schönheit
der Natur fuhr ich in das Raumfahrtmuseum in Morgenröthe-Rautenkranz.
Und dort wird man nicht enttäuscht.
Am 26.8.1978 startete der erste
deutsche Kosmonaut,
Dr.
Sigmund Jähn, ins All.
Ein Jahr darauf fand in seinem Geburtsort die
Eröffnung einer Ausstellung über diesen Flug statt, die 1991/92 zu einer
gesamtdeutschen Raumfahrtausstellung umgestaltet wurde.
Hier kann man nicht
nur viele technische Exponate bestaunen, sondern auch eine Reihe ganz anderer
Dinge, die letztlich für einen Raumflug unerlässlich sind, z.B. die Bekleidung,
Essen usw. Und an einigen Ausstellungsstücken wird darauf hingewiesen, dass
es sich um Originale handelt (mit Echtheitszertifikat), so z. B. bei Raumfahrtanzügen.
Die Raumstation "MIR" Auf dem Mond
Dr. Siegmund Jähn hier beim Signieren seiner Landekapsel
Uns hat es in diesem Museum sehr gut gefallen, denn wir erlebten hier zwei interessante, lehrreiche und abwechslungsreiche Stunden. Allerdings waren wir uns mit anderen Museumsbesuchern auch in einem einig: Das Essen der Kosmonauten, das im Original ausgestellt ist, wirkt nicht unbedingt Appetit anregend. Aber man konnte auch erkennen, dass der Anblick dieser breiigen, in Folie eingeschweißten Masse, besonders aus den ersten Jahren der Raumfahrt, auch den Herstellern nicht gefiel, denn bei dem Essen aus der neueren Zeit waren zumindest die Bestandteile des Essens als Gemüse u.a. zu erkennen
Dieter
telefoniert
gerade
mit Jörg
Und ich bin mir ganz
sicher - I c h war bestimmt n i c h t
das letzte Mal in diesem Museum.
Übrigens: Das Museum hat Dienstag bis Sonntag von 10 - 17 Uhr geöffnet. Tel.: 037465/2538 MF
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