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Deutschland
Das Erzgebirge                        
 

 
Johanngeorgenstadt


Johanngeorgenstadt, die jüngste Silberbergbaustadt des Erzgebirges,
dicht an der Grenze zu Tschechien gelegen (Grenzübergang ist vorhanden), wurde im 17.Jh. von böhmischen Exulanten aus der Bergstadt Platten (Horni Platna) gegründet. Einige Jahre später,1654, gründete Kurfürst Johann Georg I. aus diesem Ort eine Stadt. In diesem Jahr (2004) begeht die. Stadt also ihren 350.Stadtgründungstag.

Die
böhmischen Exulanten haben sich an einem sehr schönen Ort ansässig gemacht: In einer Höhenlage von 700 - 1000 m über dem Meeresspiegel, in eine Landschaft inmitten ausgedehnter Wälder, Mittelgebirgshöhen und romantischer Flusstäler idyllisch eingebettet. Hier leben etwa 5800 Einwohner. Die Stadt bietet all denen, die Ruhe und Entspannung suchen, die aber auch einen Aktivurlaub erleben möchten, sehr gute Voraussetzungen. Beeindruckende Fernblicke bis weit in das böhmische Erzgebirge hinein, blühende Waldwiesen, romantische Täler, der Auersberg mit ausgedehnten Wäldern und Bergbauzeugen vergangener Jahrhunderte verlocken zu Streifzügen durch die Landschaften.
Außerdem  gehört diese Region z. B. zu den schneesichersten Gebieten der neuen Bundesländer und zeigt besonders in der Vorweihnachtszeit ihre Reize, z.B. durch die für das Erzgebirge typischen Schwibbögen.
Ihre fast 350 jährige Geschichte mit wirtschaftlichen Höhen und Tiefen hat diese Bergstadt wesentlich geprägt. Erzgebirgische Sitten und Brauchtum wurden von jeher mit besonderer Hingabe gepflegt. Beispiele hierfür sind die Schnitz- und Klöppelkunst, aber auch alles Moderne wird gewahrt. Diese Stadt wird für ihre Bewohner und auch für den Fremdenverkehr immer attraktiver gestaltet, so werden unter anderem städtebauliche Schäden der Vergangenheit zielgerichtet beseitigt und den Einwohnern und Gästen eine ansprechende und umfassende Infrastruktur geboten. Gemeinsames Streben von Kommune, Gewerbetreibenden und Vereinen wird die Stadt diesem Ziel stetig näher bringen.

    

Johanngeorgenstadt ist aber nicht nur als Sommer- und Winterurlaubsort bekannt, sondern u.a. auch durch einzelne Personen, z.B. durch "Die Randfichten". Sie sind nicht nur beliebt bei Kennern und Freunden, bei Groß und Klein, bei Alt und Jung, sondern besitzen schon fast “Kultstatus”.
Sie schreiben alle Titel selbst. Sie nennen sich “De Randfichten”, als Symbol für Stehvermögen und gute Resistenz gegen äußere Widrigkeiten.Da, wo die drei Musiker aus Johanngeorgenstadt auftreten, ist gute Laune und Hochstimmung angesagt. Der Mix aus erzgebirgstypischer mundartgeprägter Musik mit einem Mix aus Pop, Rock und Country gibt der Musik den richtigen “Schuuub”. So kommt es nicht selten vor, dass bei Auftritten “Der Randfichten” neben der älteren Generation auch Teens vollkommen ausflippen und eine Stimmung aufkommt, die man nur von Rockkonzerten her kennt. Kein Wunder, dass “De Randfichten” schnell über die heimatlichen Ergebirgs-Grenzen bekannt wurden und in Presse, Rundfunk und Fernsehen die sympatischen Musiker immer öfter zu sehen und zu hören sind.
 
Wir wünschen euch erholsame und abwechslungsreiche Stunden bei eurem Besuch dieser Stadt.

Mehr zu Johanngeorgenstadt findest du hier.

Mehr zum Pferdegöpel gibt es hier.

Mehr zum Auersberg findest du hier.

Hier etwas zu Carlsfeld und seiner Talsperre.

                                                                                                                                                       DW+MF
                                                                                                                               Bilder: © Monika Frunzke

 

 

 

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