Ihr seid hier: 
 
Home»Deutschland-Auswahl»  Thüringen

 Weitere Funktionen:
  Hilfe eMail
 
Störung melden

 © 2004-2013 - hast-du-ahnung.de

 
 Rubriken

 Görlitz
 
Unsere Schule
 
Persönlichkeiten
 
Knigge - gutes Benehmen
 
Bewerbungen
 
Ziele für Klassenfahrten
 
Erde und ihre Länder
 
Deutschland
 
BRD - Landeshauptstädte
 
Freizeitanregungen
 
Spaßiges
 
Spiele für Kleine u.Große
 Wissenswertes-Links
 Prüfungsfragen
 Astronomie
 
Biologie
 
Chemie
 
Deutsch
 
Englisch
 
Ethik
 Gemeinschaftskunde
 
Geographie
 
Geschichte
 
Kunsterziehung
 
Mathe
 
Musik
 
Physik I Physik v. W. Prinz
 
Religion
 Landwirtschaft u.ä.
 Bücher - Empfehlungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 


img5.png

                  

Deutschland
Bundesland Thüringen                        
 

 
 

Thüringen ist ein Bundesland in
Mitteldeutschland. Es ist 16172 qkm groß. Hier leben etwa 2,3 Mio. Einwohner. Verwaltungsmäßig ist Thüringen in 17 Landkreise und 5 kreisfreie Städte gegliedert.
Seine Hauptstadt ist Erfurt
.

Landesnatur
Thüringen ist ein Teil der Mittelgebirgsschwelle mit dem Thüringer Wald (Großer Beerberg 983 m) als dem bedeutendsten Höhenrücken, der sich nach Südosten im Thüringischen Schiefergebirge und im Frankenwld fortsetzt. Zentrum des Bundeslandes ist das Thüringer Becken. Es ist größtenteils sehr fruchtbar, ebenso der Tieflandstreifen der Goldenen Aue zwischen Kyffhäuser und Hainleite. Im Norden reicht das Land bis in den Unterharz. Im äußersten Südosten hat Thüringen Anteil an der Hochfläche des Vogtlands.
Der größte Teil des Landes wird durch die Saale und ihre Nebenflüsse, Unstrut, Ilm und Weiße Elster, entwässert. Die Flüsse sind zu zahlreichen Stauseen aufgestaut, von denen der Bleilochtalsperre und der Hohenwarte-Stausee die größten sind. Jüngste Stauanlage ist die Leibis-Talsperre im Schwarzatal.
Das Klima ist mild und im Regenschatten von Harz und Thüringer Wald ist das Land verhältnismäßig niederschlagsarm. Das Gebiet an der mittleren Unstrut ist die trockenste Gegend Deutschlands. Demgegenüber sind die Höhenlagen des Thüringer Walds sehr regenreich und kühl. Fast ein Drittel der Landesfläche wird von Wäldern eingenommen - die Buchenwälder im Hainich wurden als Nationalpark ausgewiesen.      

Bleilochtalsperre bei Saalburg
Der Bleilochstausee ist mit einer Länge von 28 km und einem Wasservolumen von 215 Mio. m³ den größten Stausee in ganz Deutschland. Die Staumauer wurde in den Jahren von 1926-1932 erbaut. Die Länge beträgt 250, die Höhe 65 m und die Breite 47m an der Sohle. Sie liegt zwischen den Bleibergen. Durch diese Berge bekam die Talsperre ihren Namen.

                 

Hohenwarte-Stausee / Hohenwartetalsperre bei Ziegenrück
Dieser Stausee wird auch als "Thüringer Meer" bezeichnet. Er ist  in den 1930er Jahren durch Anstauung der Saale durch eine nahe der Thüringer Ortschaft Hohenwarte gelegenen Staumauer entstanden. Die gekrümmte Gewichtsstaumauer aus Beton wurde von 1930 bis 1942 erbaut. Ihre Höhe beträgt 75 m, ihre Länge 412 m. Der Speicherraum von 182 Mio. Kubikmetern Wasser macht diese Talsperre zur viertgrößten in Deutschland. Das Wasser wird zu einer Gewässeroberfläche von 7,3 qkm (jahreszeitlich leicht schwankend, abhängig vom Wasserstand) angestaut. Zweck des Stausees ist der Hochwasserschutz, die Betriebswasserversorgung und die Elektrizitätserzeugung und -speicherung durch das Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte I. Dazu gehören noch saaleabwärts das Ausgleichsbecken Eichicht sowie saaleaufwärts das Ausgleichsbecken Burgk, die Talsperre Walsburg und der Bleiloch-Stausee.
Auf diesem Stausee kann man mit Sportbooten mit und ohne Motor fahren. Außerdem gibt es eine Fahrgastschifffahrt. Der Stausee gilt als ein gutes Angelgewässer. Das "Blaue Band" vom Hohenwarte-Stausee ist ein seit 1966 stattfindendes Langstreckenschwimmen.
                                                           

Bevölkerung
Die Bevölkerung spricht in Nord- und Ostthüringen die dem Obersächsischen verwandte thüringische Mundart, die Muttersprache Luthers, im Südwesten dagegen wird fränkisch gesprochen. 22% der Bevölkerung leben in den fünf kreisfreien Städten Erfurt, Gera, Jena, Suhl und Weimar. Der Anteil der Ausländer an der Wohnbevölkerung liegt bei nur 2,1%.

Wirtschaft
Die Landwirtschaft findet im Nordteil des Thüringer Beckens beste Voraussetzungen, so kann hier der Anbau von Weizen, Gerste und Zuckerrüben erfolgen.. Bei Erfurt werden in großem Umfang Gemüse, Blumen und Heilpflanzen angebaut und Samen gezüchtet. In den weniger fruchtbaren Gegenden wird Roggen-, Hafer- und Kartoffelanbau betrieben.
Die bedeutendsten Bodenschätze sind die Kalisalze an der Werra, bis 1990 auch der Uranbergbau bei Gera. Die wichtigsten Industriezweige sind die optische und elektronische Industrie sowie der Gerätebau in Jena, der Fahrzeug- und Maschinenbau in Eisenach und Waltershausen, außerdem die elektrotechnische Industrie in Erfurt und die Metallverarbeitung. Besonders traditionsreich sind die Glas-, Porzellan-, Holz- und Spielwarenindustrien, z.B. in Sonneberg.
Im Thüringer Wald kommt dem Tourismus wachsende Bedeutung zu. Neben Wanderurlaub oder Wintersport (Oberhof) bietet sich auch der Erholungsurlaub in den zahlreichen Kurorten an.
Die einzigartigen Kulturstätten in Weimar werden auch von zahlreichen ausländischen Gästen besucht. Hervorzuheben sid hier natürlich die Wohn- und Gedenkstätten an unsere großen deutschen Dichter Goethe und Schiller. Das Autobahn- und Straßennetz wird weiter ausgebaut, da Thüringen durch seine zentrale Lage auch als Transitland von Bedeutung ist. Das Eisenbahnnetz ist auf Erfurt ausgerichtet, wo sich auch ein internationaler Flughafen befindet.

Geschichte
Der germanische Stamm der Thüringer wird erstmals im 4. Jh. erwähnt. Sein Reich wurde 531 von Theuderich (fränkischer König 511-533) erobert und seitdem als fränkische Provinz regiert und im 8. Jh. von Bonifatius christianisiert.
Durch Erbteilung und Aussterben mehrerer Grafengeschlechter bildete sich eine Vielzahl von einzelnen Herrschaften aus, darunter die geistlichen Gebiete von Mainz, Fulda und Hersfeld und die Reichsstädte Mühlhausen und Nordhausen. Den Hauptanteil erwarben jedoch die Wettiner, die Grafen von Schwarzburg und die Herren Reuß. Zuletzt bestand Thüringen aus dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und 3 Herzogtümern (Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg-Gotha und vier Fürstentümern. Sie schlossen sich 1920 zum Land Thüringen zusammen, mit Ausnahme des Landesteils Coburg, der durch Volksabstimmung zu Bayern kam. Durch die Verfassung von 1921 wurde Thüringen Freistaat. 1944 wurde Thüringen um den Regierungsbezirk Erfurt und den Kreis Schmalkalden (beide bisher preußisch) vergrößert.
Am Ende des 2. Weltkriegs wurde Thüringen von US-amerikanischen Truppen erobert, kam aber zur sowjetischen Besatzungszone. Im Zuge der Neugliederung der DDR wurde 1952 das Land Thüringen als politische Einheit aufgelöst und im Wesentlichen auf die Bezirke Gera, Erfurt und Suhl aufgeteilt.
Bei der Wiedervereinigung Deutschlands wurde 1990 das Land Thüringen wiederhergestellt. Es nahm wieder die Bezeichnung „Freistaat Thüringen“ an. Ministerpräsidenten waren bzw. sind seitdem Josef Duchac, CDU, Bernhard Vogel, CDU, seit 2003 Dieter Althaus, CDU.
                                                                                                                          
Bilder: ©  Monika Frunzke

 

 

 

hdanavneu.gif

deutschlandheadneu