Ihr seid hier: 
 Home»Deutschland-Auswahl»
 Bautzen

 Weitere Funktionen:
  Hilfe eMail
 
Störung melden

 © 2003-2013 - hast-du-ahnung.de

 
 Rubriken

 Görlitz
 
Unsere Schule
 
Persönlichkeiten
 
Knigge - gutes Benehmen
 
Bewerbungen
 
Ziele für Klassenfahrten
 
Erde und ihre Länder
 
Deutschland
 
BRD - Landeshauptstädte
 
Freizeitanregungen
 
Spaßiges
 
Spiele für Kleine u.Große
 Wissenswertes-Links
 Prüfungsfragen
 Astronomie
 
Biologie
 
Chemie
 
Deutsch
 
Englisch
 
Ethik
 Gemeinschaftskunde
 
Geographie
 
Geschichte
 
Kunsterziehung
 
Mathe
 
Musik
 
Physik I Physik v. W. Prinz
 
Religion
 Landwirtschaft u.ä.
 Bücher - Empfehlungen

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 


img5.png

                  

Deutschland
Bautzen -
die Hauptstadt der Sorben
                      
 

 
Bautzen,
sorbisch Budyšin, ist nicht nur eine Kreisstadt in Sachsen und der Oberlausitz, sondern auch die Hauptstadt der in Deutschland beheimateten Sorben. Die Stadt steht auf einer Granithöhe am Oberlauf der Spree, von der Ortenburg (um 1000 gegründet) überragt. So finden wir hier auch das Museum für sorbische Geschichte und Kultur. Hier leben 44 000 Einwohner. An Industrie finden wir besonders  die Fleischwaren-, Bau- und Metallindustrie.




Bautzen entstand als Stammsitz der slawischen Milsener, auf dem die Ortenburg als Grenzfeste der Markgrafen von Meißen gebaut wurde. 1002 erstmals namentlich erwähnt, kam Bautzen 1031 in deutschen Besitz  und erhielt 1213 das Stadtrecht. Seit 1346 war es Hauptsitz des Lausitzer Städtebundes. In der Schlacht bei Bautzen siegte am 20./21. 5. 1813 Napoleon I. über Preußen und Russen.
In Bautzen befand sich 1945 bis 1950 ein sowjetisches Internierungslager, bis 1990 dann ein Gefängnis des Staatssicherheitsdienstes der DDR.
Bautzen zeigt auch ein mittelalterliches Stadtbild mit vielen Türmen (Lauen-, Reichen-, Wendischer Turm, Nikolaitor), Petridom, Michaeliskirche.

In den Ausstellungsbereichen des Satdtmuseums werden in einer nahezu chronologisch angelegten Abfolge ausgewählte Aspekte und Ereignisse der wechselvollen Geschichte der Stadt vorgestellt. Zuerst wird auf die frühe städtische Entwicklung verwiesen, wobei sich der Bogen von der ersten Erwähnung Bautzens als "civitas Budusin" im Jahre 1002, über die Verleihung des Stadtrechts um 1213, zu den Hussitenkriegen 1429, hin zum ausgehenden Mittelalter spannt.
Hier findet man aber auch die Abteilung Oberlausitzer Völkerkunde. In diesen Räumen finden sich Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände, die man in den Dörfern der Oberlausitz im 18. und 19. Jahrhundert tagtäglich benutzte und die neben ihrer klaren Funktion oftmals durch ihre lebensfrohe Farbigkeit sowie ihre äußerst praktische Konstruktion den Betrachter überraschen. Der Besucher wird mit Volkskunst, Keramik, Möbeln, Handwerk und Brauchtum der Region vertraut gemacht. So läßt sich das Leben und Wohnen an Hand eines original wiederaufgebauten Napfkachelofens oder durch einen Blick in die typische Wohnstube mit originaler Einrichtung eines wohlhabenden Großbauern und Verlegers aus Ebersbach nachvollziehen. Man kann aber auch eine Schlafkammer aus einem Faktorenhaus in Ebersbach / Oberlausitz, um 1800 besichtigen. Ferner geben Flachsbreche und Hechelbock, Spul- und Spinnräder und ein mechanischer, inzwischen wieder funktionstüchtiger, Webstuhl aus dem Jahre 1816 Zeugnis über die Leinenproduktion in Heimarbeit als Lebensgrundlage für einen Großteil der Dorfbewohner.



Bautzen wird immer mehr zum Anziehungspunkt für Touristen und liegt dabei deutlich über dem Trend. Im ersten Halbjahr 2004 kamen 32016 Gäste in die Stadt, das waren über 3000 Besucher mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit stiegen die Gästezahlen um 11 Prozent, während sachsenweit nur eine Steigerungsrate von durchschnittlich 8 Prozent erreicht wurde. Anteil daran hat sicher auch die Talsperre im Landkreis Bautzen, es wird die Spree aufgestaut. Der Stauraum  beträgt 44,6 Mio. Kubikmeter,  die Fläche umfasst 5,6 qkm,  die Stauhöhe 13 m. Der Stausee wurde1975 fertig gestellt. Er dient der Betriebswasserversorgung, dem Hochwasserschutz und der Energieerzeugung
Der Touristenstrom der letzten Monate lässt vermuten, dass sich diese Tendenz auch in den Sommer- und Herbstmonaten fortgesetzt hat.
                                                                                                                          
                                                                                                                     Bilder: © Michael Frunzke

Seite geändert: 07.01.2010

 

 

hdanavneu.gif

deutschlandheadneu