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Deutschland
Sachsen
Der
Park von Bad Muskau
Ich war
wieder in Görlitz bei Monika ~~ im Juni 2009.
Monika hat immer gute Ideen, mir von der näheren oder weiteren Umgebung von Görlitz etwas Neues zu zeigen.
Damit begannen wieder die Gedanken, welches Ziel wir auswählen.
Schnelle Ideen kamen zu einem Besuch im Naturpark von Bad Muskau.
Wer kennt diesen Park nicht dem Namen nach - den Fürst Pückler Park .
Also dann - am späten Vormittag ins Auto und mit der sicheren Autofahrerin Monika raus aus Görlitz in Richtung Norden - auch das schöne Wetter war auf unserer Seite.
Neu für uns war, dass 3/4 des Geländes auf polnischer Seite und nur 1/4 auf deutscher Seite liegt. Die Neiße durchfließt diesen Park.
Der Parkplatz war schneller
gefunden als gedacht.
Eine große Parkanlage und grüne Lunge der
Natur fanden wir.
Und
dann begann die Wanderung in dem schönen Gelände mit seinen Anlagen. Nachdem
wir die Route an der Tafel uns angesehen hatten merkten wir, das schaffen
wir nie an einem halben Tag.
Der
Park von Bad Muskau in der Lausitz ist eine gestaltete Gartenanlage
von Hermann Fürst Pückler mit über 830 Hektar Fläche. Dabei ist zu erkennen
, der Park hat verschiedene Bereiche mit sehenswerten Bauten, wie z. B.
das farblich gestaltete Schloß.
Ein Spaziergang durch gepflegte Anlagen - so richtig zum Erholen und Entspannen.
Als Besucher sahen und erfuhren wir viele Einzelheiten über diesen Park.
Es gibt Gruppenführungen bei den Wanderungen durch diesen Park, Kutschfahrten im Gartenbereich und auch Fahrten auf der Neiße mit Schlauchbooten nach Zarki Wielki (Polen). Wir sahen auch Möglichkeiten zum Ausleihen von Fahrrädern im Schloßvorwerk für die idealen Radwege im Park.
In der Orangerie und im Alten Schloß werden Eheschließungen durchgeführt und im Schloßvorwerk erlebt man historisches Handwerk auch heute noch in einer Töpferei bei Meister Gran. Auch im Vorwerk befindet sich ein Souvenirladen mit vielen Kaufideen für Andenken.
Man erfährt auch, dass in der Alten Hufschmiede und im Alten Beamtenwohnheim Ferienwohnungen vermietet werden. Viel Arbeit war notwendig, den ehemaligen Pferdestall im Vorwerk zu einem Marstall umzugestalten, in dem nunmehr Veranstaltungen durchgeführt werden.
Dort überraschte uns auch ein Gewitterregen und wir nutzten den, um etwas zu essen, das berühmte Eis zu probieren und für ein Tässchen Kaffee im "Cafe Fürst Pückler". Natürlich kann man bei schönem Wetter im Freien unter großen Kastanienbäumen im Schatten verweilen.
Im gesamten Gelände konnten wir viele Baumarten und kleine Seen bewundern und bei unserem Besuch sahen wir auch noch die große abgestorbene Blutbuche, die inzwischen beseitigt und durch ein junges Bäumchen ersetzt wurde. Kleingetier, viele seltene Pflanzen und Vögel geben dem Aufenthalt in diesem Naturpark das Gepräge und wir erlebten ein paar schöne Stunden und fühlten uns wohl.
Am Schloß und auf den Rasenanlagen sahen wir viele Meter Kabel und Scheinwerfer, da eine Operninszenierung für das Fernsehen vorbereitet wurde.
Leider war die Zeit aber doch zu kurz für uns, um noch mehr zu sehen und zu erleben. Auf der Heimfahrt war für uns klar, es gibt irgendwann hier einen weiteren Besuch.
Erst einmal hat Monika
ein paar wunderbare Erinnerungsfotos, wie jeder sehen kann. Tschüss
auf bald.
Text:
Dieter Winkler
Bilder:
© Monika
Frunzke
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