

Deutsch - Literatur
Biographien
Friedrich
von Schiller
- am
10.11.1759 in Marbach/Neckar geboren
- Mutter: Tochter eines Gastwirts und Bäckers
- Vater:
Wundarzt/Offizier in der Armee des
württembergischen Herzogs
Karl Eugen
- die
Familie lebte viele Jahre in ärmlichen Verhältnissen
- Vater wird nach
Ludwigsburg versetzt, dort besucht Schiller ab
1767 die
Lateinschule, erste
Bekanntschaft mit dm Theater
- Schiller sollte
Theologie studieren, aber der Herzog Karl Eugen befiehlt den Eintritt des
13jährigen in die Militärische Pflanzschule
("Karlsschule"), Schüler lebten wie in einer Kaserne,
Besuche durch die Eltern wurden selten
erlaubt, Tagesablauf militärisch geregelt, beginnt
Rechtsstudium, wechselt später zur Medizin; Schiller schreibt
heimlich literarische Werke
(z B "Die Räuber") ; I780 aus
der Karlsschule entlassen
- 1782 Uraufführung von "Die Räuber" in Mannheim, Menschen
begeistert
- Herzog verbietet schriftstellerische Tätigkeit, Schiller flieht mit
seinem Freund Andreas Streicher
nach Mannheim, findet
Zufluchtsort bei Familie von Wolzogen; ist
in Mannheim kurze Zeit als Theaterdichter tätig
- 1787 reist er nach Weimar, wird dort nicht beachtet
- 1790 heiratet er Charlotte von Lengefeld
- nach Studium der Geschichte vermittelt ihm Goethe eine unbesoldete
Anstellung als Professor
- nach vielen Bemühungen Schillers begründet er 1794 seine
Freundschaft mit Goethe
- 1797 Balladenjahr
z.B. "Die Kraniche des Ibykus", "Der Taucher",
"Die Bürgschaft"
begrüßt zuerst die Französische Revolution ("Ode an die
Freude")
- vollendet 1798 "Wallenstein"
- 1799
Übersiedlung nach Weimar
- 1804 "Wilhelm Teil" (Forderung nach nationaler
Selbstbestimmung)
- am 9. Mai 1805 stirbt Schiller in Weimar
Goethe ist zu dieser
Zeit nicht in Weimar. Als er zurückkommt, muss er erfahren, dass Schiller
ein Armenbegräbnis (z.B. auch keinen Grabstein) erhalten hat.
Goethe
ist empört - auf sein Drängen hin wird Schiller umgebettet.
![]()