

Deutsch - Literatur
Biographien
Gotthold
Ephraim Lessing
- am 22.01.1729 in Kamenz als Sohn eines Pfarrers geboren
- ersten Unterricht erteilt ihm der Vater; mit 12 Jahren erhält
er
eine Freistelle
an der Fürstenschule in
Meißen
- ab 1746 studiert er in Leipzig Theologie, später auch
Medizin; beschäftigt sich
aber vorwiegend mit Philosophie und
Philologie
- in Leipzig tritt er mit der Neuberin und ihrer Schauspieltruppe in
Verbindung, die 1748 sein Schauspiel "Der Junge Gelehrte"
aufführt
- von finanziellen Schwierigkeiten bedrückt, flieht Lessing 1748
nach
Wittenberg; will als freischaffender
Schriftsteller arbeiten; übersiedelt kurz darauf völlig mittellos
nach Berlin, wo er an der "Vossischen Zeitung"
mitarbeitet
- 1751 erwirbt Lessing in Wittenberg die Magisterwürde, bleibt aber
in Berlin
- 1760 nimmt Lessing eine Sekretärs-Stelle beim General von
Tauentzien in Breslau an, lebt bis
1765 frei von materiellen Sorgen
- 1767 Übersiedlung nach Hamburg, um ein deutsches
Nationaltheater aufzubauen; nach einem Jahr
muss das Haus bereits geschlossen werden, da das Publikum das
anspruchsvolle Theater ablehnte
- 1770 übernimmt er eine
Bibliothekars-Stelle in Wolfenbüttel
- 1770 Reisebegleiter des Sohnes des
Herzogs von Braunschweig
- 1776 heiratet er Eva
König
-
Streit mit bzw. gegen den orthodoxen Hamburger Hauptpastor Goeze, der
Streit wurde durch
fürstlichen Erlass verboten; Lessing wendet sich gegen religiöse Intoleranz und geistige
Unterdrückung; in der Folge des Streites entsteht
1779 das Drama „Nathan der Weise“
- am
15.02.1781 stirbt Lessing in Braunschweig
Lessings "Nathan der Weise" und seine Fabeln sind heute
noch hochaktuell.
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