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Biologie
Der Mensch
(homo sapiens)
Entwicklungsgeschichte:
Der heutige Mensch (Homo sapiens) hat sich über einen langen Zeitraum sehr langsam entwickelt. Wissenschaftler sehen darin den Grund für die enorme Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von ihm.
Aus den
verschiedenen Formen der Menschenaffen entwickelte sich über mehrere Stufen vor etwa 2,5 Millionen Jahren der Homo_habilis, der bereits in der Lage war, einige
Steinwerkzeuge herzustellen. Der erste Mensch, der aufrecht gehen konnte, war der Homo_erectus (vor ca.
1,5 Millionen Jahren). Er breitete sich zuerst in Afrika, danach auch in Asien und Europa aus.
Er war in der Lage, Feuer zu machen und zu jagen. Aus ihm ging über weitere Entwicklungsstufen der Homo_sapiens in seiner heutigen Form hervor. Der Neandertaler ist nicht der direkte Vorfahre des Menschen, sondern eine an die Eiszeit gut angepasste Form des frühen Homo sapiens.Trotz seines hoch entwickelten Gehirns ähnelt der Homo sapiens bis heute besonders in seinem Sozialverhalten seinen nächsten Verwandten, den Menschenaffen.
Der Mensch ist mit dem Menschenaffen
verwandt, wobei er
in seinen geistigen und körperlichen Merkmalen eine Sonderstellung bei allen Lebewesen einnimmt.
Durch sein weit entwickeltes Gehirn kann der Mensch denken und sogar sprechen.
Der Mensch ist in der Lage, seine Umwelt aktiv zu verändern und sie nach seinen Bedürfnissen zu gestalten.
Anatomie
Der Mensch ist von seinen körperlichen
Voraussetzungen her einzigartig. Durch seine s-förmige Wirbelsäule kann er aufrecht gehen, dies wird ihm durch den Bau seiner Knie mit dem
scharnierartigen Gelenk sowie
durch sein relativ breites Becken erleichtert.
Die Hände des Menschen haben sich zu arbeitenden Werkzeugen entwickelt.
Dem Menschen fehlt am Körper eine dichte Körperbeharung. Der Kopf ist mit Augen
versehen, die ein dreidimensionales Sehen ermöglichen. Die Zahnreihen sind lückenlos.
Sie verbessern das Sprechvermögen.
Das Gehirn des heutigen Menschen umfasst in etwa 1500 Kubikzentimeter mit rund einer Billion Zellen.
Ungefähr 100 Milliarden dieser Zellen sind Nervenzellen. Neugeborene kommen mit nur einem Viertel ihrer späteren Gehirnkapazität zur Welt. Der Schimpanse dagegen
wird bereits mit über 60 Prozent der späteren Gehirnkapazität geboren.
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