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Biologie
Bienen



Echte Bienen
 
Wenn irgendwann der Begriff "Biene" fällt, denken die meisten Menschen erst einmal an die Honigbiene. Das ist aber nicht korrekt. Zoologisch gesehen versteht man unter "Biene" eine ganze Familie mit mindestens 20000 Arten, die sich in verschiedene Gruppen ordnen lassen. Wir können und wollen hier nur wenige etwas näher vorstellen.
Um vollständige Angaben zu finden, solltet ihr dazu spezielle Homepages aufrufen, ein paar Tipps dazu findet ihr am Seitenende.

Zu der Familie der Echten Bienen gehören in Mitteleuropa etwa 70 Arten, darunter die Honigbiene und die zahlreichen Hummelarten.

Honigbienen
Honigbienensind staatenbildende Fluginsekten
In diese Familie gehören neben der Honigbiene wiederum auch noch  andere Arten, z.B.
die Riesenhonigbiene.
Sie ist gefürchtet wegen ihres Stiches. Sie baut in den Kronen bis zu 80 m hoher
Urwaldbäume eine einzige riesige, ungeschützte Wabe, die rund 70 000 Zellen enthalten kann. Jede Zelle kann als Brutzelle für die Königin,  für die Arbeiterin oder für die männliche Drohne dienen oder auch als Vorratspeicher für Honig und Pollen.
Die Zwerghonigbiene
ist die kleinste Art der Gattung. Man erkennt sie an ihrem hellroten Hinterleib mit den silberweißen Filzbinden. Auch sie baut nur eine einzige Wabe, die aber nur handtellergroß ist.
Die Indische Biene legt wie auch die Honigbiene im Gegensatz zu den anderen beiden Arten mehrere Waben in Behausungen wie Felsspalten oder Baumhöhlen an.
Bei den Honigbienen
ist der
Körper ist in drei Teile gegliedert:
1. An dem Kopf befinden sich seitlich große Augen, der Mund befindet sich an der Unterseite, vorn hat zwei Fühler.
2. An der Brust befinden sich zwei Paar Flügel und drei Beinpaare.
3. Der Hinterleib ist geringelt.
Aber bei genauem Hinsehen bemerkt man auch Unterschiede:
Die Königin hat als einzige einen langen und schlanken Hinterleib, sie ist das einzige voll entwickelte und fortpflanzungsfähige Weibchen im Staat. Zugleich ist sie die Mutter ausnahmslos aller übrigen Bienen im Staat.
Die Drohnen sind die männlichen Tiere, sie besitzen besonders große Augen und einen plumperen, dicken Körper. Man findet sie nur im Frühjahr und Anfang des Sommers, später werden sie aus dem Stock vertrieben.
Die Arbeiterinnen sind alle übrigen weiblichen Tiere, die fast alle Arbeiten im Stock erledigen.
Keine Biene könnte allein überleben.
Im Flug kann eine Biene eine Geschwindigkeit von 26-30km/h erreichen.
l

Waldbienen
Zur Familie der Waldbienen gehören in Mitteleuropa etwa 6 Gattungen, die Beinsammler sind. Die wichtigsten davonn sind die Sandbienen, die Trug- oder Zottelbienen sowie einige Kuckucksbienengattungen .
Die Sand- oder Erdbiene bildet über das Jahr in der Regel zwei Generationen. Im April/Mai fliegt die erste vor allem auf die Blüten von Löwenzahn, Weiden oder Stachelbeergewächsen. Die zweite, etwas kleinere Generation sucht überwiegend auf Kreuzblütlern und Himbeerstr
äuchern auf.

Bauchsammelbienen
Zur Familie der Bauchsammlerbienen zwischen 6 und 38 mm groß und meist pelzig behaart, zählen in Europa etwa 90 Arten - viele davon sind vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet. Namengebend ist die Methode des Nektar- und Pollentransportes: Er wird an eine Bauchbürste geklebt und zum Nest transportiert, wo die Biene sich und ihre Brut davon ernährt. Sie bauen Nester, die aber alle aus mehreren, meist hintereinanderliegenden Brutzellen bestehen. Die einzelnen Zellen werden jeweils mit einem Ei belegt, mit Pollen und Nektar versorgt und zugeklebt. Im Frühjahr schlüpft dann daraus die nächste Generation.

Blattschneiderbienen
Diese Bienen, 9-12 mm groß, von denen in Europa etwa 22 Arten leben, legen die 8-10 Brutzellen in
Pflanzenstängel, in anderen Höhlungen oder in den Erdboden.
Die Nestwände werden mit runden Blattstückchenl aus Blüten- oder Laubblättern ausgekleidet.

Mauerbienen
Diese Gattung mit ca. 400 Arten, davon 35 in Mitteleuropa, hat einen besonderen Formenreichtum bei ihren Nestern. Aus mit Speichel vermischter Lehm wird auf Steinen das Nest gebauetn oder im
Pflanzenstängel, um die Brutzellen voneinander abzutrennen. Gebaut wird auch in Holz, Ton, Sand, Schneckenhäusern u.a. Mitunter wird auch Schafsmist als Baumaterial verwendet. Die Öffnungen werden mit zerkauten Blättern und Steinchen verschlossen.

Stachellose Bienen
Ungef
ähr 350 Arten gehören zu den Stachellosen Bienen, etwa 1,5 und 16 mm groß, die in den Tropen verbreitet sind. Obwohl sie "stachellos" heißen, haben sie einen Stachel, allerdings sehr verkleinert. Bei Gefahr stürzen sie sich viele auf den Feind und beißen ihn mit ihren äußerst kräftigen Kiefern. Sie sind rotbraun bis schwarz gefärbt und leben in Staaten. Ihre Nistgewohnheiten sind sehr verschiedenen. Die Nester werden z. B. im Freien, in Baumhöhlen oder verlassenen Termitenbauten angelegt oder selbst in den Boden gegraben. Typisch sind die Hüllen um die Nester, das Baumaterial ist körpereigenes Wachs.

Schmalbienen
Diese Familie hat über 1000 Arten
, davon etwa 150 Arten in Mitteleuropa. Sie sind 3 -11 mm groß, schlank und unterschiedlich gefärbt. Sie leben nicht in Staaten. D

Weitere wichtige Arten
Dazu zählen die Harz- oder Wollbienen, die Kegelbienen, die Kuckucksbienen, die Glanzbienen u.a.

Internetlink(s)

http://de.wikipedia.org/wiki/Honigbienen

http://www.imkerei-baesler.de/

http://www.bienen.de/    

http://www.bienen-netz.de/   (u.a. umfangreiche Informationen über Honigbienen, von der Anatomie über                                              Krankheiten bis zur Taxonomie, ein Forum und Links)
http://www.wildbienen.de
/
 

Seite erstellt: 2006
Seite geändert; 21.01.2010

 

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